König Klaus…

Bratwurstkönig Klaus Lindner

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…wurde am letzten Sonntag den 20. Mai 2012 inthronisiert…Gekrönt wurde er schließlich von Innenminister Joachim Herrmann. KlausLindner – Mitglied und Förderer von Slow Food Nürnberg hatte bei den drei Wettbewerben Publikumsliebling, klassische und Spezialbratwurst die meisten Punkte geholt. In der Kategorie Publikumsliebling siegte er ebenfalls. Vom Convivium Nürnberg hiermit einfach einen herzlichen Glückwunsch nach Pegnitz – und vielleicht lädt der König ja mal seine Slow Food Untertanen zur Verkostung ein…. Einen Artikel in der Zeitung gibt es hier und Videoimpressionen gibt  hier:

http://www.nordbayerischer-kurier.de/videos_embedded/2594_Der%202.%20Fr%E4nkische%20Bratwurstgipfel%20in%20Pegnitz.html

M&M´s am Forsthaus Schweigelberg

Dieses Jahr pilgert ja Slow Food Nürnberg zweimal auf den Genussgipfel am Schweigelberg. Die erste Pilgerfahrt führt zu Marga & Martins Weinmenü.  Zu Marga Linhard und ihrer guten Küche muss man nichts mehr sagen und zu Martin Kössler und von ihm ausgewählten und erläuterten langsamen Weinen eigentlich auch nicht.

Erleben Sie einfach zwei Protagonisten mit hohem Genuss- aber auch Unterhaltungswert.

Das Thema der Weinauswahl und der wohlgesetzen Worte von Martin Kössler ist  ”Was will Biowein? Was ist Biowein?” Es geht um den Status-Quo des Bioweines. Biowein gibt es heute im Supermarkt und auch im Bioladen stehen die üblichen Billig- und Marken-Bio-Tropfen, die weder Anspruch noch Regionalität vermitteln. Zugleich stellen immer mehr Spitzenwinzer auf der ganzen Welt auf seriösen Bioanbau um, oft sogar auf Biodynamik, weil sie ihre Weine gezielt individualisieren möchten, was sich in ausgereiztem Regionalcharakter, in maximaler Herkunft, manifestiert.

Martin Kössler stellt an diesem Nachmittag und Abend ein paar der interessantesten neuen Spitzen-Bio-Weine vor, Weine, die anders schmecken als konventionelle Weine, genau das, was der Bio-Kunde von Bioweinen erwartet.

Und unsere Marga Linhard kocht das passende Menü  dazu.

Hier geht es zur Anmeldung.

Schnecken mögen es ja nass…..

…aber so nass? Am 6. Mai trafen sich 14 Schnecken um mit Gabriele Leonie Bräutigam von der Oedmühle zuerst auf Kräuterwanderung zu gehen und um danach das erkannte, erklärte und gesammelte zu einem schmackhaften Menü zu verarbeiten.

Es war wieder so eine Veranstaltung die keine Werbung brauchte und ruckzuck ausgebucht war, obwohl man sich an einem Sonntagmorgen zu nachtschlafender Zeit aus dem Bett quälen musste. Start um 10h in der Oedmühle.

Dort empfing uns Gabi putzmunter und um 10.15 waren wir schon auf der Wiese…..Giersch, Gundermann, Goldnessel, Knoblauchsrauke, Labkraut – wer (er-)kennt schon die Delikatessen am Wegesrand? Das erste Frühjahrsgrün ist knackfrisch, wild, eigenwillig und absolut überlegen an Vitaminen und Mineralien. “Das vielleicht beste Anti-Aging-Programm wächst in Wald und Wiese”, so die Gabi… Nun, ja. Um 10.30 fing es dann kräftig an aus dem Himmel zu schütten, aber das Grüppchen der unentwegten und unerschrockenen machte sich weiter voran. Dazu kann man nichts schreiben, das kann man nur auf den wunderbaren Bilder sehen. Dafür Danke an Manu & Roland Richter, die alles festgehalten haben und die Bilder hier zur Verfügung stellen.

Um 12h waren wir dann zurück und dann ging es ans Essen kochen. Dazu wurden Gruppen eingeteilt die für die einzelnen Gänge verantwortlichen waren.

Als Aperitif gab es in der Küche eine “Kräuterstrauss Limonade” (mit Gundermann, Pfefferminze, Rosmarin, Thymian, Süßdolde).

Als erster Gang folgte eine “Frühlingssuppe “Grüne Neune”" mit Knoblauchrauke, Giersch, Bärlauch, Brennessel, Gundermann, Löwenzahn, Schafgarbe, Wegerich.

Die dauerte schon einmal – weil  Kräuter sammeln doch noch schneller geht als Kräuter putzen….. Dagegen ist das Kochen dann schon wieder “fast”….

Im zweiten Gang gab es dann “Wilder Löwenzahn mit Bündle”

Der Hauptgang waren dann die “Oeder Wald & Wesen Schlutzkrapfen” mit einer Fülle aus Brennessel & Wiesenbärenklau und Quark” die mit Kräuterbutter serviert wurden.

Da würde ich dann doch anregen statt Roggenmehl lieber Weißmehl zu nehmen…..

Die Nachspeise bestand dann aus einem Sauerampfer-Gundermann-Sorbet mit schockierten Blättchen und Kiefernspitzen (an denen sich Manuela und Roland aufgearbeitet haben – was für eine Arbeit !)

Ja um 15.30 waren dann alle satt und glücklich.

Viele neue interessante Geschmackserlebnisse in der wunderbaren Umgebung der Oedmühle mit aufmerksamen Gastgebern.

Danke dafür ! Vor allem an Gabi.

Alle Bilder von Manuela & Roland  gibt es hier.

Viel Spass dabei.

Biokräuter mit und nicht im Menü

Am 6. Mai haben wir ja mit unserem Mitglied Gabriele Leonie Bräutigam von der Oedmuehle Kräuter gesammelt. Und dann mit diesen gekocht. Ein Beitrag dazu folgt noch.Am 20. Mai wollen wir uns ansehen wie Kräuter biologisch angebaut werden. Und danach lassen wir uns einfach bekochen. Ohne die angeguckten Kräuter.

Schon vor 30 Jahren stellte Walter Sturm seinen Bauernhof auf “Bio” um, ursprünglich mit den Schwerpunkten Getreide, Gemüse und Pfefferminze. Heute werden in vierter Generation bzw. in zweiter Bio-Generation rund 83 Hektar bewirtschaftet. Angebaut werden u.a. Arnika, Echinacea, Schafgarbe und Enzian. Ende Mai ist übrigens die schönste Kräuterzeit, vieles blüht bereits.
Beginn ist um 15 Uhr am Hof der Familie Sturm. Uns erwartet eine Betriebsbesichtigung, hierzu gehören der Maschinenpark und eine Feldbegehung, ca. 10 Hektar befinden sich direkt beim Hof. Das ist sicher auch für Kinder interessant. Gerne dürfen wir uns in der Praxis des Kräuteranbaus versuchen! Natürlich wird die “harte” Arbeit durch ein kleines Picknick belohnt. Bitte festes Schuhwerk und regenfeste Kleidung anlegen (bzw. Sonnenschutz), als Feldarbeiter sind wir der Witterung in jedem Falle ausgesetzt!

Der Veranstaltungsort befindet sich hier.

Und zur Anmeldung geht es hier:

Zusätzlich bieten wir jetzt auch ab 18:00h ein anschließendes Menü an, welches auch einzeln buchbar ist, aber von den Teilnehmern der Exkursion (bei Lust und Laune) auch extra gebucht werden muß!

Torsten hat für uns mit dem, der saisonalen und frischen Küche gleichfalls zugeneigten Gasthof Goldener Stern in Heilsbronn, ein Menü vereinbart; für 27,00 Euro pro Person zzgl. Getränke.

Was gibt es ?

Warm geräuchertes Forellenfilet
auf Heilsbronner Stangenspargel, Baguette
Fränkischer Rinderrücken am Stück gebraten
mit Sauce Béarnaise, Gemüse vom Markt
und gratinierten Kartoffeln
Crème brûlée
mit gezuckerten Erdbeeren
und grünem Pfeffer

Und alles regional – bis auf den grünen Pfeffer. Der Spargel kommt aus Heilsbronn, die Forelle aus Altendettelsau (schwamm also ca. drei Kilometer hierher). Das Rind lebte in Bruckberg und  die Kartoffeln baute Herr Kreisselmeier in Heilsbronn an.

Anmeldungen dazu bitte hier.

Die nächste Veranstaltung ist dann das Weinmenü am Forsthaus mit Marga & Martin am 16.6..2012.

Viele Bilder – kurzer Text – Rückblick auf die fränkischen Genusstage

Das Bild zeigt Brot (Arnd Erbel – schöner Artikel war in der  “Welt” am Sonntag” vom 8. April – gefunden von Gerhard Tremel) und Butter (Faßbutter von Ulrike Langer). Und wer braucht schon mehr ? Noch ein Gläschen Champagner aus dem Sortiment von der Weinhalle, eine Trüffeltorte von der Ulrike Langer, etwas Bauernhofeis, zwischen durch ein Märzen von der Brauerei Schneider, ein Kuchen (Eierschneck) von Rebekka Mondrejevski (Freibäckerin bei Arnd Erbel) – ach mehr braucht man doch nicht um glücklich zu sein.

Am vergangenen Wochenende fanden die 2. Fränkischen Genusstage in Weißenburg statt. Maßgeblich organisiert durch unsere Förderin Christian Strub vom europäischen Dorfladen Panache. Aber es waren so viele Förderer und Mitglieder mit einem Stand da – das kann man hier noch mal nachlesen. Gefreut hat alle, dass die Besucherzahl gegen Vorjahr um 30 % gesteigert werden konnten. Viele davon kamen aus der weiteren Umgebung, und am Sonntag Vormittag hatten wir den Eindruck, dass auch etliche jüngere Menschen und Familien mit Kindern da waren.

Auch am Stand von Slow Food herrschte reges Interesse und wir konnten in vielen Gesprächen über unsere Idee informieren und unser Informationsmaterial an die Frau und den Mann bringen. Ein Dank geht an Monika Kunzmann und Peter Schubert die am Samstag Dienst taten und an Anke & Florian Hähnel und Torsten Härtel die den Sonntag zusammen mit mir bestritten.

Aber es waren ja auch lustvolle Tage und ich habe geshoppt das Bier von  der Brauerei Schneider, Marmelade, 5 Liter Schlauchpackung vom Hesselberger Apfelsaft, ein Zwetschgenbrand von der Brennerei Felsenbrand – es hätte mehr werden können.

Fazit: Wer dieses Jahr nicht da war der kommt 2013 bitte – - merken Sie sich in Ihrem Kalender schon mal den 20. und 21. April vor.

Und hier gibts die Bilder dazu:

PS: Hier auch ein Video zur Aktion “Sauwohl” von unserem Mitglied Robert Prosiegel…..

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Teller statt Tonne – oder wie auf Rudis Resterampe aus vermeintlichem Abfall ein Menü wurde

Taste the Waste“ heißt der Film, der im vergangenen Jahr auf Lebensmittelverschwendung bzw. den beschämenden Umgang mit Nahrung aufmerksam machte und hoffentlich auch aufrüttelte. Wir haben uns ja auch im Blog hier mit dem Film und mit der Aktion “Teller statt Tonne” auseinandergesetzt. Es ist aber Peter Schubert zu verdanken, dass wir am Ende dann doch das Thema regional und ganz praktisch aufgegriffen haben. Er kreierte zusammen mit Rudi Feeß vom Restaurant „Le Virage“ ein Menü,  das dafür sorgte, dass Slow Food Nürnberg mit Peter und Rudi in alle Medien kam, wie man hier nachlesen kann.

Mindesthaltbarkeit, vermeintliches Schönheitsideal der Produkte, ständige Verfügbarkeit und dass Tiere nicht nur aus Filet bestehen, waren manche (aber noch nicht alle) Aspekte des Menüs, das – obwohl keiner wußte was es geben wird – bereits 6 Wochen vor der Veranstaltung mit 28 Teilnehmern restlos ausgebucht war.

Die Teilnehmer des Menüs saßen an schön dekorierten Tischen – mit einer auf das Thema abgestimmten, kreativen Tischdekoration vom Blumenladen um die Ecke. Die beiden Jungs  von “Unverblüht”  (auch hier bei Facebook)  hatten sich für uns besonders ins Zeug geworfen.

Peter Schubert

begrüsste die Teilnehmer und führte durch die noch rätselhafte Karte:

“Kulinarische Herausforderung in einem Prolog und fünf Kapiteln.

Einleitung: Wir machen Appetit mit etwas, was andere ganz unappetitlich finden.

1. Kapitel: Ein Heiliger überträgt Fellinis “La Strada” knusprig ins Französische und taucht doch alles in die fränkischen Farben.

2. Kapitel: Das Innere im Äußeren und doch ganz anders.

3. Kapitel: Von einem Dehydrierten, der auszog, um im Hesperidengarten Schweinefutter anzubauen und sich dabei die Finger verbrannte.

4. Kapitel: Der Schrecken aller Sommeliers nimmt sich ein Herz. Nachkriegspampe und Schälverlust.

5. Kapitel: Wenn die Sparsamkeit der Mönche auf die Verschwendung der Pfeffersäcke trifft.”

Und was war das jetzt? Wir lösen hier bebildert das Rätsel auf.

 Andouille de Vire auf Apfelsalat

Gebackener Schweinsfuß St.Menehould (in Haselnußpanade)

         auf Roten Beten mit Joghurt (bzw. dickgelegter Milch); mit Rote-Bete- Blättern

Crèmesuppe von Garnelenschalen (mit frittierten Parmesanrinden)

Crèmesuppe von Garnelenschalen (mit frittierten Parmesanrinden) 

Stockfisch auf Püree von Steckrüben, aromatisiert mit Zitrusfrüchteschalen und Brennesselpesto

Kalbsherz, geschmort in Korkwein mit Gerstengraupenrisotto und Gemüse von Broccolistrünken

Kalbsherz, geschmort in Korkwein mit Gerstengraupenrisotto und Gemüse von Broccolistrünken

 

Karthäuserklöße auf Lebkuchenschaum

Karthäuserklöße auf Lebkuchenschaum

Thematik der einzelnen Gänge:

Worum ging es bei den einzelnen Gängen?

Amuse Gueule: Schlachtabfall / Tabu

Schweinefuß: Ebenfalls „Abfall“; verschmähte Teile des Schlachtviehs; „sekundäre Tierteile“; Problem der „Konsistenz“, Joghurt MHD; Gemüseteile, die sonst im Abfall landen

Suppe: Abfallverwertung extrem

Fisch: Frische, ständige Verfügbarkeit, frühere Konservierungsmethoden, Resteverwertung, arme Leute-Essen, vergessenes Gemüse; gesundes Unkraut in der Küche

Kalbsherz: Tabuthema Innereien / Schlachtabfall / arme Leute Essen (Rückbesinnung auf alte Sorten und Rezepte); Gemüseabfall

Nachtisch: Altes schmackhaft verwertet; komplette Resteverwertung (die früher durchaus üblich war), in unserer Überflussgesellschaft nicht mehr notwendig.

Zwischen den Gängen lasen Peter Schubert und seine Frau Elke Mühlbach immer wieder Texte aus Literatur und Wissenschaft vor, die zu den einzelnen Gängen ein Bezug hatten. Es war ein wunderbarer Abend, den alle Teilnehmer durchgängig interessant fanden. Aber man sah schon deutlich bei manchen Gängen, dass es für den ein oder anderen auch nicht einfach war das, was da angeboten wurde, auch wirklich mit Genuss zu Essen. Ich bezweifle, dass Rudi Feeß sein Restaurant nur mit “Waste-Menüs” erfolgreich führen könnte.

Am Ende aber dankten alle Rudi Feeß und seinem Team für diesen spannenden Abend und Peter Schubert überreichte ein “kleines” Geschenk:

Danke an Rudi Feeß, danke an Peter Schubert und wie immer Danke für die wunderbaren Bilder an unser Mitglied Bernd Steigerwald.

Hier noch ein paar Impressionen:

Die fränkischen Genusstage oder die andere Form des Mitglieder- und Förderertreffens

Jetzt könnte ich als Hamburger ja sagen, dass die Franken eh nicht so schnell sind und damit dem Gedanken von Slow per Herkunft zugeneigt sind. Aber dann braust ja vielleicht wieder ein Sturm der Entrüstung durch das Blog, wie bei der Frage mit der Landpartie. Lassen wir das also. Ich möchte heute auf die Veranstaltung einer unserer Förderer hinweisen, nämlich die fränkischen Genusstage. Worum geht es ? Am 21. und 22. April stellen Aussteller in der Schranne in Weißenburg eine Auslese dieser feinen Dinge vor – gefertigt von fränkischen „Künstlern“ oder aber aufgespürt von weit gereisten Franken. Allen gemeinsam ist ihr Anliegen, sorgfältig mit Pflanzen und Tieren umzugehen und gute, saubere und faire Lebensmittel herzustellen. Sie sind davon überzeugt, dass sich diese Qualität mit den Augen, der Nase und dem Gaumen wahrnehmen lässt.
Und wen wundert es das sich die Ausstellerliste liest wie ein “Who is Who” der Förderer des Slow Food Conviviums Nürnberg. Da ist das Kloster Plankstetten dabei mit seinen Back-, Fleisch und Wurstwaren, Ulrike Langer mit Ihrem Käse, Walburga Gentner mit ihren alten Obstsorten, Christiane Strub (die auch für die Organisation der Genusstage mit verantwortlich zeichnet) mit ihrem europäischen Dorfladen und Martin Kössler mit seinen Weinen aus der Weinhalle. Von unseren Mitgliedern sind noch Arnd Erbel und Robert Prosiegel mit an Bord.

Und daneben noch 14 weitere Aussteller die es genussvoll zu entdecken gilt.

Ein Besuch lohnt sich also in jedem Fall. Und ich denke wir sehen uns da – denn ich bin sicher es wird auch – neben den Ausstellern – eine kleine Mitgliederversammlung sein. Und wer es noch nicht ist, der kann es da werden, weil Peter Schubert und ich dort sicher präsent sein werden – auch mit Informationsmaterial.

Hier gehts zum Genusstage_Flyer_2012_Download.

Nach Winterkur kommt Frühjahrslust

Sonnig und kalt ist es draußen, aber nach eisigen Ostern kommt ja dann vielleicht wirklich das Frühjahr. Was aber mit Sicherheit kommt ist die Frühjahrslust. Und zwar in Anwanden – organisiert von unserem Mitglied Hubert Rottner. Über 120 Ausstellern laden ein dazu ein, sich Anregungen für das „Wohnen im Grünen“ zu holen. Daneben gibt es Kochkurse und natürlich auch eine ökologische und nachhaltige Gastronomie für den Hunger vor Ort. Ich verweise einfach mal hier auf den Programmflyer Frühjahrslust. Wir sehen uns.

Fördererbesuch – Salz & Pfeffer in Erlangen – Tafelrunde April

Im April besuchen wir unserer Förderer – das “Salz & Pfeffer” in Erlangen. Ich hatte hier schon mal über das Restaurant geschrieben. Tom Egelseer macht eine wunderbar frische Bistroküche. Er setzt auf regionale und nachhaltige Produkte. Das Gemüse kommt größtenteils aus dem Nürnberger Knoblauchsland, das Fleisch für die Hauptgerichte stammt aus Franken direkt vom Erzeuger. Die Fische kommen aus nachhaltigem Wildfang deutscher und skandinavischer Gewässer, über einen Slow Food Fischhändler aus Cuxhaven. Die Speisekarte ist kurz und garantiert damit auch die Frische der Speisen. Sie umfasst eine Vorspeise und eine Nachspeise und 3 Hauptgerichte die in der Karte stehen und etwas aktuelles, was sich an der Tafel findet. Die Pasta liegt um 7 Euro – die Fleisch- oder Fischgerichte um 12. Es gibt eine kleine aber feine Auswahl offener Weine um 3 Euro für 0,1 wo sich fränkische, österreichische und natürlich auch italienische Tropfen finden.

Hier gehts zur Anmeldung, die uns die Disposition erleichtert.

Taste the waste & Dürfen wir noch Tiere Essen – Mediathek Tipps

Achtung – dieser Beitrag hat ein Maximalhaltbarkeitsdatum bis zum 5. April 2012

Still war es kurzzeitig im Blog – weil das Convivium von Lauf nach Oberasbach zieht und zog. Letzte Woche gab es dann noch unerwartet ein wenig Aufregung, weil Slow Food im Kontext einer Pressekonferenz von unserer Verbraucherschutz(?)ministerin Ilse Aigner zum Thema Lebensmittelverschwendung für Beiträge in den Tagesthemen und der Frankenschau angefragt wurde. Denn dankenswerterweise gehen auch die Medien der Frau Aigner nicht mehr auf den Leim, die ständig appelliert anstatt einfach mal mit den ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten auch etwas zu bewegen. Aber da werden wir wohl auf andere Minister(innen) warten müssen. Zuständig in der ARD war der Bayrischen Rundfunk, die delegierten es auf das Studio Nürnberg und die haben Slow Food gesucht und mich gefunden. Dumm nur wenn man keine Zeit hat. Aber das Thema ist so wichtig und die Chance so groß Slow Food zu platzieren, dass viele hilfreiche Menschen eingesprungen sind. Aufhänger war unser (für alle nicht angemeldeten leider) schon ausgebuchtes  “Taste the waste” Menü ( 6 Wochen vor Termin ausgebucht , obwohl keiner außer Peter Schubert & Rudi Feeß weiß was es gibt – Danke für das Vertrauen !). Und daraus wurde dieser schöne Beitrag in der Frankenschau in dem Rudi Feeß und Peter Schubert zu Wort kommen. Dafür haben die beiden ihren Sonntag und 4 Stunden Zeit geopfert – Danke ! Zusätzlich hatten dann die Tagesthemen angefragt. Für den Beitrag konnte ich unsere Bundesvorsitzende Dr. Ursula Hudson gewinnen, die dann Montag nach Nürnberg kam und aus Ihrem Dreh und dem Beitrag vom Frankenfernsehen wurde dann dieser Tagesthemenbeitrag.

Und wo wir gerade beim Fernsehen sind – mag ich zum nachsehen in der ARTE Mediathek (nur 7 Tage verfügbar!) den Themenabend vom Dienstag den 27.3.2012 empfehlen: “Dürfen wir Tiere Essen ?”. Mit den Beiträgen “Nie wieder Fleisch”, “Die neuen Vegetarier” und einer Diskussionsrunde zu dem Thema an dem auch Dr. Rupert Ebner, eines unserer Bundesvorstandmitglieder und Tierarzt, teilgenommen hat.

Über Ihre und Eure Meinung zum Thema können wir hier gerne diskutieren.