Weinmenü mit Marga (Linhard) und Martin (Kössler) am 22. Juni

Marga Linhard

Marga Linhard

Wie schon seit Jahren begibt sich auch diesmal eine Gruppe Slow Food “Pilger-Schnecken” zum kulinarischen Wallfahrtsort, dem legendären „Forsthaus Schweigelberg“.

Unsere  Marga hat sich Martin Kössler eingeladen, um uns Schnecken zu verwöhnen – sie am Herd – er an den Gläsern.

Hoffentlich macht das Wetter wieder mit. Dann wandern wir wieder hoch zu Margas Forsthaus, sitzen wieder auf ihrer wunderschöner Wiese vor dem Haus, kein Lärm moderner Technik ist zu hören (außer ihrem Dieselaggregat, das für Strom in der Küche sorgt), wir essen und trinken zusammen

Marga kocht keine Gourmetküche. Das vorneweg, um keine falschen Erwartungen zu wecken. Marga sagt über sich und ihre Küche: »Unsere Küchenphilosophie ist die frische Küche. Wir bereiten unsere Speisen aus frischen, der Saison entsprechenden, meist regionalen Produkten schonend und gesundheitsbewusst zu. Bei uns gibt es herzhafte Brotzeiten, feine Käse-Spezialitäten, aber auch Kaffee und Kuchen für die Wanderer, frisch zubereiteteTagesgerichte und Menüs sowie jahreszeitliche Themen-Menüs entsprechend unseres Veranstaltungskalenders.«

Am liebsten kocht sie nach Anmeldung. Dann zieht sie los und besorgt sich die Produkte bei Bauern und Lieferanten in der Region, die sie alle persönlich kennt. Die Kräuter kommen aus ihrem Garten. Ihre Gerichte werden mit viel Liebe zubereitet, deftig und robust sind sie gekocht und stets sehr schmackhaft. Marga bietet Hausmannskost im besten Sinne auf frischestem Niveau. Gelebte Regionalität. Authentische Küche aus authentischen Produkten.

Und schon sind wir beim Thema des Abends: Regionalität.

Was genau ist diese ominöse »Regionalität«? Woran kann man sie erkennen? Fest steht: Regionalität ist nicht gleich Qualität! Doch der vielschichtig zu verwendende Begriff wird unbeirrt als Qualitätsargument genutzt! Das ist irreführend und falsch.

Zumindest im Wein kann man Regionalität schmecken, vorausgesetzt, er wurde entsprechend an- und ausgebaut. Wein ist wie kein anderes Lebens- bzw. Genußmittel dazu angetan, regionale Herkunft unverwechselbar zu zeigen. Martin Kössler stellt an diesem Abend Weine ausgeprägt regionaler Identität vor und wir wollen versuchen, mit ihnen im Glas »Regionalität« zu erleben, den Begriff zu hinterfragen, ihn zu diskutieren und dann vielleicht sogar zu definieren. Ein spannendes Thema, bestens geeignet für einen schönen Sommerabend unter freiem Himmel im Kreise gleichgesinnt Genießender. Hier gehts zur Anmeldung.

Appell des Weinhändlers an seine Winzer

m.koesslerUnser langjähriger Unterstützer Martin Kössler hat Pfingsten genutzt um mit einer Suada die Diskussion über den Stand und die Zukunft des Weinhandels anzuregen. Streitbar und provokant wie immer ist er in den Diskurs gegangen – und das will und kann ich Ihnen nicht vorenthalten.

“Appell des Weinhändlers an seine Winzer

Von Martin Kössler /K&U

K&U war nie »normaler« Weinhandel und wird es auch in Zukunft nicht sein. Wir wagen ein stringentes Konzept quer durch unser gesamtes Angebot, eine nachvollziehbar eigenständige, stilistisch klare Handschrift, die auf ihre Art einmalig ist in Deutschlands Weinszene – und seit Jahren von zahlreichen Nachahmern heftig kopiert wird. Deshalb finden sich einige unserer Winzer inzwischen in den Kraut-und Rübensortimenten des deutschen Internetweinhandels. Das ärgert uns mindestens so, wie es unsere Kunden verwundert.

 Das veranlaßt mich zu einem Appell für ein anderes Verhältnis zwischen Winzer und Händler. Leider scheinen die meisten Winzer keine Ahnung von Distributionsqualität und Vertrieb zu haben. Sie haben kein auf ihre Weinqualität bzw. ihre Betriebsphilosophie abgestimmtes Vertriebskonzept, viele von ihnen verkaufen inzwischen an jeden, der ihre Weine haben will. Das macht weder mittel- noch langfristig Sinn. Haben sie Angst davor, Wein länger auf Lager zu haben? Muß das Zeug wirklich so schnell raus? Weiter zum Originalbeitrag geht es hier

Daraufhin entzündete sich hier in diesem Forum eine Diskussion.

Ihre Beiträg gern auch hier im Kommentar.

Besuch eines Geflügelhofes – für Erwachsene und Kinder !

Auslauf 047Organisation der Veranstaltung und Text: Peter Schubert

Wir besuchen den Geflügelhof von Peter Schubert (nein nicht meinem….) Der Geflügelhof ist ein landwirtschaftliches Familienunternehmen mit Hauptsitz am Rande der fränkischen Schweiz und arbeitet getreu dem Motto “Qualtität vom regionalen Familienbetrieb”.

Im Laufe der Jahre haben sich verschiedene Betriebszweige entwickelt:
Hofladen

  • Bio – Junghennenaufzucht nach Demeter-, Bioland- und Naturland – Richtlinien in Unterrüsselbach
  • EU- zugelassene Teigwarenherstellung – im Betrieb Unterrüsselbach seit Februar 2006 auch Bio – zertifiziert!
  • Ackerbau nach Demeter Richtlinien in Unterrüsselbach

Besonders das “Gockelprojekt” verdient besondere Aufmerksamkeit, denn anders als in konventionellen Betrieben werden hier die männlichen Küken ebenfalls – in einer “Herren-WG” – aufgezogen.

Alle weiteren Informationen finden sich hier:
Um die verschiedenen Interessen von Kindern und Erwachsenen zu berücksichtigen, werden für beide Gruppen unterschiedliche Programmpunkte geplant. Zum Essen treffen wir uns dann natürlich wieder alle gemeinsam!
Der Programmablauf ist folgendermaßen geplant:

  • Besichtigung der laufenden Nudelproduktion
  • Besichtigung des gesamten Hofes – Junghennenaufzucht, evtl. Küken, Experimentalherde Legehennen (Zweinutzungshuhn), Gockelaufzucht, Strohvergaser-Heizungsanlage, Hofladen
  • Kinder können sich die frischen Nudeln selbst zubereiten
  • Bastelecke (kleine Holzgartenstecker – Hähne bemalen und bekleben)
  • Speisenplan noch in der Planung. Sicher aber Gockelfleisch, diverse Salate (u.a. aus Einkorn)…

Unkostenbeitrag je Erwachsenem 10,– Euro (beinhaltet Speisen und Getränke sowie ein Päckchen Nudeln). Kinder unter 15 Jahren sind frei!
Bitte bei der Anmeldung hinter der Personenzahl vermerken, wieviel Erwachsene (E) und wieviel Kinder (K) kommen (z.B. 2 E und 3 K)

Zur Anmeldung geht es hier:

Obstarche mit Genuß

Klaus Peter Staiger (li)Fotos & Organisation der Veranstaltung: Klaus-Peter Staiger

Text: Torsten Härtelt

Die Slowfood-Schnecken wallten wieder einmal auf einen Berg und diesmal war es nicht der Schweigelberg, sondern der Spielberg in Gnotzheim bei Gunzenhausen. Viele werden es schon ahnen, es ging in den Gasthof Gentner zu Walburga und Maria Gentner, seit langem Unterstützer (so heißen die Förderer seit diesem Jahr) von Slow Food.
Zunächst ging es aber hinauf auf die Burg Spielberg, die bei klarem Wetter eine Sicht von bis zu hundert Kilometern bietet. Dies verkündete auch Veit Steinacker als Zitat seines 2008 verstorbenen Vaters Ernst Steinacker: “wem die Kunst nicht so gefällt, der schaut besser aus den Fenstern.” Die Burg ist eine große Galerie der Werke des bekannten Bildhauers und Malers, der u.a. das Kirchenportal von Aaachen gestaltete. Nach der überaus interessanten Führung ging es wieder bergab zur Obstarche, wo erst einmal Hesselberger Birnenschampus zur nachmittäglichen Kreislaufrenovierung gereicht wurde, verbunden mit Worten zu Obstarche und herben wie lieblichen Köstlichkeiten der Kräuterküche. Unterstützt wurde Maria Gentner von Wolfgang Subal, der eine Kartierung alter Obstbäume vorgenommen hat und das Projekt der Obstarche mitbetreut. Insgesamt 135 Apfel- und Birnenbäume wurden bisher als Streuobstwiese gepflanzt, vier davon fielen unlängst der Wühlmaus zum Opfer. Nach überaus sachkundigen Erläuterungen lockte die geheizte Gaststube des Gasthofs Gentner, die uralte Burg und der Beginn des Wonnemonats hatte etwas Kühle in die Knochen befördert…
Ein frisch(käslich)er Gruß aus der Küche kündigte die Köstlichkeiten des Abends an,als da wären
Barlauchsuppe mit Heidenheimer Rindersaftschinken und Tomatenöl
Roastbeef vom Weiderind oder
Hahnenkamm-Saiblingsfilet an Silvanersoße oder für Vegetarier
Spargel, dazu gab es jeweils Spielberger Schloßkartoffeln
(zwei Halbvegetarier bekamen wunderbaren Schinken dazu)
und zum guten Schluß wurde
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Pannacotta von der Tonkabohne mit Erdbeer-Rhabarber-Ragout und Sauerrahmeis
gereicht. Die gefräßige Stille und die leeren Teller sprachen Bände…
Ein herrlicher Ausflug, den man jederzeit zur Nachahmung empfehlen kann! Das Schloß ist immer Sonntags von 14-16.30 geöffnet, bei Gentners empfiehlt sich eine Reservierung.

Bierverkostung in Spalt

Markus Böhm - unser Biersommelier und Brauereiführer

Markus Böhm – unser Biersommelier und Brauereiführer

Am 20. April machten sich 30 Schneckern auf nach Spalt. Unser Förderer und Unterstützer – die Stadtbrauerei Spalt - hatte uns zu einer Brauereiführung und Bierverkostung eingeladen. Um 15h trafen sich bei zu kaltem Wetter die Schnecken in der Bierothek und folgten in den anschliessenden zwei Stunden den spannenden Ausführungen des Biersommeliers Markus Böhm.

Er führte uns zunächst in die Grundlagen ein – nämlich den Rohprodukten. Und hier ist Spalt natürlich etwas besonders, weil nicht nur das Bier hier gebraut wird, sondern Spalt eben auch ein besonders bedeutsames Hopfenanbaugebiet ist und hier der Spalter Aromahopfen angebaut wird. Die älteste Kultursorte in Spalt ist der „Spalt-Spalter”, ein hochfeiner Edelaromahopfen, durch den das Gebiet weltberühmt wurde und der in die ganze Welt exportiert wird. Von den meterhohen Ranken wird nur der kleinste Teil der Pflanze verwendet: die Blüten bzw Hopfendolden. Die bergen das goldene Geheimnis des Hopfens, das Lupulin. Die besondere Zusammensetzung von Aromastoffen und ätherischen Ölen verleiht dem Spalter Bier die feine angenehme Hopfennote. Das milde Klima und die einzigartigen Bodenverhältnisse in der Region Spalt sind ideal für erstklassigen Aromahopfen.

In Spalt findet man keinen großflächigen Plantagenanbau oder Monokulturen. In den Familienbetrieben werden die Hopfengärten mit hohem Handarbeitsaufwand gepflegt. Die herausragende Qualität verdanken man den Hopfenbauern – sie machen das wertvolle Rohprodukt mit viel Liebe, Geduld und Feingefühl zu dem was es ist: das „Grüne Gold”.

Obwohl der Hopfen wichtigstes Handelsgut war, ließen es sich die Spalter nicht nehmen, einen Teil davon selbst zu verbrauen. Aus vielen kleinen Brauereien entstand 1879 die Stadtbrauerei Spalt.
Seit 2006 ist die Stadtbrauerei die letzte kommunale Brauerei in Deutschland – zur Freude der 5.100 Brauereibesitzer (den Bürgern von Spalt) und dem Bürgermeister als Geschäftsführer.

Braumeister Schulz komponiert 18 Premiumbiere aus nur 4 Zutaten: Spalter Aromahopfen, hervorragend ausgesuchte und kontrollierte Malze und Gerste aus der Umgebung und weiches Brauwasser aus der 64 m tiefen hauseigenen Quelle. Seine einzigartigen Geschmacksnuancen verdankt das Spalter Bier dem Spalter Aromahopfen und natürlich dem eigenen Braukonzept des Braumeisters.
Alle Biere werden handwerklich in unserer modernen Brauerei gebraut. Ein schonendes Kochsystem bewahrt die wertvollen aromatischen Hopfenöle für eine hochzarte und feine Hopfenbittere für Kenner und Liebhaber.

Gutes Bier ist slow und braucht seine Zeit: je nach Sorte 5 bis 10 Wochen. Die Spalter Brauerei verbindet traditionelles Brauhandwerk mit modernster Technik. Mit der hocheffizienten, umweltfreundlichen Abfüllanlage konnte der Wasserverbrauch bei der Reinigung der Flasche von 3000 ml auf 265 ml gesenkt werden.

Die Stadtbrauerei bekennt sich zur Frische ihrer Biere und braut nach hoher, traditioneller Braukunst ohne Konservierung. Die Biere werden nicht hocherhitzt und erhalten von Qualitätsprüfstellen die Frischegarantie. Die abgefüllten Biere werden gekühlt gelagert und ausgeliefert.

Wir gingen dann alle Stationen des Bieres ab und nach 90 interessanten und spannenden Minuten hatten wir wirklich Durst. Und dann gab es endlich zur Vorspeise auch eine Bierverkostung mit drei Bieren (bei Bedarf auch mehr….).

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Und so klangen dann zwei wunderbare Stunden in der Bierothek mit einem Besuch des Bürgermeisters aus.

Anschliessend vollendeten wir unser Menü dann im Bayrischen Hof – mit Spalter Bier. Wobei – ich habe auch Weintrinker gesehen.

Danke an Markus Böhm und alle die mit geholfen haben.

Alle Bilder gibt es hier:

11 Genussführergasthöfe in der Region !

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Gerhard Tremel, unser Ex-Convivienleiter und dafür mehr als aktives Mitglied der Genussführerekomission von Slow Food Deutschland war im ersten Quartal mit seinem Arbeitskreis Genussführer unermüdlich unterwegs auf der Suche nach neuen Geschmackserlebnissen und der Überprüfung bestehender Empfehlung. Denn im Herbst soll der erste Genussführer von Slow Food Deutschland auch in gedruckter Form erscheinen. Vorbild ist der uns allen bekannte Osteriaführer.

Zwei beispielhafte Bilder von glücklichen Genussführergasthöfen…..

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Die Tester haben jedes Gasthaus vor der Aufnahme, mehrmals inkognito besucht und nach den Kriterien der Kommission getestet. Die Prüfer arbeiten strikt ehrenamtlich, nur so bleibt die Unparteilichkeit und der kritische Blick gewahrt. Die angebotenen Speisen müssen einem sinnlichen Genuss bereiten und sich vom Massengeschmack deutlich abheben. Gefordert werden frische und saisonale Grundprodukte aus der Region und eine Zubereitung auf „ehrliche” handwerkliche Art. Der Koch verzichtet bewusst auf den Einsatz von Aromastoffen, Zusätzen und Geschmacksverstärkern. Die überwiegende Anzahl der Gerichte sollte in der jeweiligen Region beheimatet sein. Ausgesucht werden solche Gasthäuser, die mit ansprechendem Ambiente, einem geschmackvoll gedeckten Tisch und einem freundlichen Service die Gastlichkeit als selbstverständlich betrachten.

Und bei uns haben sie 11 Betriebe gefunden um deren Beachtung und Besuch wir Sie nicht unbedingt bitten, aber die wir Ihnen für hervorragende regionale Geschmackserlebnisse empfehlen. Kommentare dazu sind hier immer willkommen.

Hier geht es zur Liste des Conviviums Nürnberg.

Und natürlich zu einem herzlichen Danke an Gerhard Tremel und sein Team !

Obstarche – mit Genuss am 4. Mai 2013

res_hausfront.jpgDie Brauereiführung in Spalt ist noch nicht erlebt und die zu empfehlenden fränkischen Genusstage noch nicht durchgeführt und dennoch lenken wir den Blick schon wieder in diese Genussregion.
Unser aktives Mitglied Klaus-Peter Staiger hat für uns an diesem Tag gemeinsam mit Walburga Gentner und Maria Braun-Gentner ein attraktives Programm zusammengestellt:
14:30 Uhr Treffpunkt am Parkplatz des Gasthof Gentner, Gnotzheim, Spielberg 1 (In Google Maps anzeigen),
gemeinsamer Fußmarsch zum Schloss Spielberg (Dauer ca. 15 Minuten)
15:00 Uhr Führung durch das Schloss und die Kunstsammlung Ernst Steinacker durch Herrn Veit Steinacker (Sohn des 2008 verstorbenen Künstlers), Dauer ca. 1 Stunde, Kosten 3,00 EUR p.P.
anschließend gemeinsamer Fußmarsch zurück zum Gasthof Gentner
16:30 Uhr spritziger Empfang an der Obstarche mit Hesselberger Streuobstsecco, Vorstellung der Obstarche und anschließende Führung durch die Streuobstwiese mit kleiner Kräuterkunde durch Frau Maria Braun-Gentner, Dauer ca. 1 Stunde, Kosten 4,00 EUR p.P.
18:00 Uhr Abendessen im Gasthof Gentner
Vorspeise:
Bärlauchsuppe mit Heidenheimer Rindersaftschinken und Tomatenöl
Hauptgang:
Roastbeef vom Weiderind oder Hahnenkamm-Saiblingsfilet an Silvanersoße
mit Spielberger Schlosskartoffeln und grün-weißem Spargelgemüse
Alternativ für Vegetarier:
Portion fränkischer Spargel mit geschmolzener Butter und Spielberger Schlosskartoffeln
Dessert:
Pannacotta von der Tonka Bohne mit Erdbeer-Rhabarber-Ragout
Menu-Preis: 30,00 EUR (Fleisch oder Fisch-Variante) bzw. 26,00 EUR (vegetarische Variante) p.P. jeweils ohne Getränke

Bitte bei der Anmeldung nach der Personenzahl mit an- und eingeben

R für Roastbeef

S für Saibling

V für vegetarisch

Die fränkischen Genusstage in Weissenburg – 20. und 21.4

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Hier in der Schranne in Weissenburg laden Christiane Strub und ihr Team zum dritten Mal zu den fränkischen Genusstagen. Die Liste der Aussteller liest sich wie ein Mitgliederverezeichnis von Slow Food und die die noch nicht bei uns ist, müssten eigentlich Mitglied werden. Neben altbekannten Gesichtern konnte sie zwei Urgesteine der deutschen Genusslandschaft für die Schranne gewinnen: Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer! Die beiden sind privat ein Paar und moderieren gemeinsam seit vielen Jahren Kochsendungen im Fernsehen. Dort streiten sie unterhaltsam um das beste Rezept. Ebenso bekannt sind ihre hochwertig gestalteten Bücher über kulinarische Landschaften. Die beiden verkörpern genau das, wofür die Fränkischen Genusstage stehen: Eine sympathische, anspruchsvolle Küche, die von der Qualität der Zutaten lebt.

Bei den Genusstagen soll es hauptsächlich um regionale fränkische Produkte gehen. Doch regional alleine ist kein Gütesiegel. Regional kann auch industrielle Turbo-Mast bedeuten, die wir sowohl aus ethischen als auch aus kulinarischen Gründen ablehnen. Einzig der Geschmack und die sorgfältige Herstellung zählen. Legt man diese Maßstäbe an, dann wird die Luft in Franken dünn. Doch es gibt sie, die fränkischen Genusshandwerker, gleichzeitig wollen die fränkischen Genusstage aber auch über den Tellerrand blicken. So wird es auch Olivenöl aus Korinth oder Tintenfische aus Galicien geben – alles regional, handwerklich und verantwortungsvoll produziert, genau wie das fränkische Paprikagewürz von Peter Kunze. Alle Produkte haben eines gemeinsam: Sie schmecken richtig gut, darauf kommt es an!

Alle Details gibt es hier.

Hier sind die Guten

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Unser Unterstützer und Förderer von Il Nuraghe wurde sozusagen ausgezeichnet. In der aktuellen Ausgabe unseres Magazins in der Rubrik “Hier sind die Guten” wird die Entdeckerleistung von Il Nuraghe gewürdigt.

“Enrico Poltronieri ist nicht nur Metzger im Süden von Verona, sondern auch Slow Food Mitglied. Im Auftrag von Slow Food erforschten er und sein Schwager Claudio Riccò die Historie der fast vergessenen regionalen Wurstspezialität Stortina Veronese. Dabei fand er so viel über die alte Handwerkskunst des Wurstens heraus, dass er genau diese Wurst selbst herstellen wollte. Entstanden ist eine Salami-Köstlichkeit (…) mit Bioschweinefleisch aus nachhaltigen Mästereien in Piemont und Lombardei (…) Durch die lange Reifezeit entwickelt sich ihr Geschmack ausgeglichen intensiv und bleibt trotzdem angenehm mild. Die Firma Il Nuraghe aus Nürnberg/Fürth hat die höchstens 200 Gramm schwere Salami auf der Biofach zum ersten Mal in Deutschland vorgestellt.”

(Quelle: “Slow Food Magazin”, Ausgabe 4/2013, Seite 16. Rubrik: “HIER SIND DIE GUTEN. Sauber deklariert, möglichst nachhaltig produziert und von der Redaktion des Slow Food Magazins für gut befunden”)

Brauereiführung, Bierverkostung und Biermenü – 20.4.2013 in Spalt

Spalter Bier

Wieder wollen wir einmal einen Unterstützer und Förderer von Slow Food Nürnberg besuchen – die Stadtbrauerei Spalt. Der Biersommelier Markus Böhm hat uns ein wunderbares Programm zusammengestellt.

Wir beginnen um 15h mit einer Führung durch die Stadtbrauerei Spalt. Ab 16h wird es dann mit einer Bierverkostung flüssig…..  In der Bierothek verkosten wir die Biere und nehmen dazu das Viererlei aus der Vorspeise zu uns. Die Verkostung dauert bis ca. 17h und dann gehen wir gemütlich in den Bayrischen Hof und verzehren die restlichen beiden Gänge. Dort sind die Getränke nicht im Preis enthalten.

Nach dem Abendessen kann jeder noch individuell das an diesem Wochenende stattfindende Brauereifest besuchen:

Menü

Vorspeisen 4erlei zur Bierverkostung in der Brauerei
Spargel- Hopfenspitzencocktail
Gesülzte im Glas
Blauer Kartoffelsalat auf Braumalzbrot
Mini Strammer Max
*
Hauptgang im Anschluß beim Bayrischen Hof
Kleines Albrecht-Achilles-Schnitzel, Schweinefilet
Dunkelbiersoße
Bayrisch-Kraut, Dinkelspatzen mit Kartoffeln und
Braumalzbrösel
oder Alternativ…
Gebratener Zander mit Sauerampfersoße
Breite Nudeln mit Karotten und Kohlrabi
*
Dessert
Apfelküchle mit Malzbierschaum
Die Veranstaltung kostet inklusive aller Leistungen 36,50 € für Mitglieder (Getränke zum Menü exklusive) und zur Anmeldung geht es hier:
PS: Vorher oder am Sonntag kann man die Fränkischen Genusstage in Weissenburg besuchen – ein attraktives Programm im Sinne von Slow Food mit vielen Ausstellern aus unserem Convivium ! Mehr Infos dazu auf der Website der Genusstage