Ein Möbelmacher, ein Koch, ein Metzger & ein Marketingleiter für Slow Food


4 Köche verderben noch keinen Brei

v.l.n.r. Claus Fesel, Stefan Rottner, Robert Prosiegel, herwig Danzer

8 Hände für ein Halleluja? Na das mit der Halle stimmt schon. Denn am Sonntag den 30.10.2011 trafen sich unserer Mitglieder Stefan Rottner (Gastronom Nürnberg), Robert Prosiegel (Biometzger Markt Berolzheim), meine Wenigkeit (immer noch Marketingleiter dem deutschen Softwareanbieter Nummer 4) auf dem Stand von unserem Mitglied herwig Danzer von den Möbelmachern. Dort wollten wir drei unter der Moderation von herwig Danzer etwas kochen und en passant den Menschen die zuschauen den Slow Food Gedanken näher bringen. Und das ist – so darf ich sagen – auch gelungen;  weil doch sehr viele Menschen stehen blieben und uns zu schauten. Das kann natürlich auch am Duft der Biobratwurst gelegen haben die auf dem teppanyaki von herwigs Showküche brutzelte und in einem Topf mit Wasser, Zwiebeln, etwas Zitronengras und Sherryessig sich auch der Metamorphose zu original „Sauren Zipfeln“ unterzogen (und nicht so wie in Sizilien….).

Also Ausgangspunkt war die frisch prämierte Biobratwurst von Robert Prosiegel. Prämiert im Rahmen des 1. Spezalitätenwettbewerbs der Metropolregion Nürnberg „Unsere Originale“.

Biobratwurst & Saure Zipfel von Robert Prosiegel - "gekocht" von Stefan Rottner

Biobratwurst & Saure Zipfel von Robert Prosiegel - "gekocht" von Stefan Rottner

Die wurden also versauerzipfelt und gebraten und Stefan Rottner zauberte dazu noch eine kleine Pilzpfanne und eine rote und eine weisse Schalottenbutter als Sösschen und gab noch eine Rehbratwurst aus seiner eigenen Herstellung dazu.

Und die Bratwürste wurden dann reichlich verkostet von den wartenden Essern die vom Duft angelockt worden waren. Eine grossartige praktische Übung bei der wir im Laufe der Moderation klar machen konnten, dass vom Erzeuger (Biobauer), über den Verarbeiter (Biometzger) bis zum Gastronomen (Slow Food Mitglied der die Grundsätze achtet) und Konsumenten (Slow Food Esser und Marketingleiter, lebt das Motto „Was wir erhalten wollen müssen wir aufessen“) jeder in seiner Rolle und Funktion wichtig für die Umsetzung des Slow Food Gedanken ist.

Schön wars.

Noch zwei Bildeindrücke – mehr gibt es auf Facebook: facebook.com/SlowFoodNuernberg

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  1. Lieber Claus Fesel,

    die „Slow Food“-Philosphie kann man meiner Meinung noch besser „rüberbringen“, wenn der Schreiber eines Blogs vor dem Absenden seiner Nachricht an ein großes Publikum nochmals den Text auf Rechtschreibfehler („das“ und „dass“ sind auch nach der Rechtschreibreform wichtig fürs Verstehen) und auf Manierismen (nicht anders kann man den inflationären Gebrauch von „Gastronom zu Nürnberg“ oder „zu Markt Berolzheim“ bezeichen; heißt es künftig dann wohl auch „DATEV zu Nürnberg“?) überprüft.
    Soviel Zeit sollte sein. Etwas mehr „Slow Write“ bitte.

    Bei zuviel „Gschmarri“ müsste ich die Blog-Nachrichten abbestellen.

    Mit kulinarischen Grüßen

    Richard Retsch

  2. Lieber Richard Retsch,

    Sie haben in Sachen Orthographie natürlich Recht, aber Slow Food vorsitzen und bloggen ist ein Ehrenamt dessen Erfüllung schon mal auf die Nachtstunden oder Wartezeiten wie jetzt am Hamburger Flughafen verlegt wird. Und da geht Geschwindigkeit manchmal vor die orthographische Korrektheit. Aber ich werde mich redlich bemühen.

    Was die Manierismen angeht kann man unterschiedlicher Meinung sein. Ich habe sie jetzt mal gestrichen. Aber wir Marketingmenschen neigen manchmal zum Plauderton und das gehört dann einfach zu Persönlichkeit. Aber allein schon dass wir hier die Plattform haben zum Gespräch – für die Zeiten wo es nicht persönlich geht – finde ich schön.

    Ich freu mich auf eine Begegnung im richtigen Leben.

    Mit herzlichen Grüßen

    Claus Fesel

  3. Hallo Claus,
    habt ihr die Trackbackfunktion abgeschaltet?

    Lieber Herr Retsch,
    Claus ist der deutschen Sprache sicher mächtig, aber in einem Blog ist ein freundlicher Plauderton erstens üblich und zweitens von den meisten auch erwünscht. Ich würde es sehr bedauern, wenn Claus seine „Manierismen“ wirklich streichen würde, denn genau das macht den Unterschied zwischen Blog und offiziellen Medien aus. Und es sollen ja auch andere Autoren zu Wort kommen, deren Hemmschwelle durch Rechtschreibdiskussionen sicher erhöht würde. Deswegen mein Plädoyer für eine lockere Sprache. Wir verwenden in unserem Blog zum Beispiel die alte Rechtschreibung und die neue und sogar eigene Erfindungen. Aber das Wichtigste in jedem Blog ist und bleibt die Kommentarfunktion und der Dialog und es wäre schön, wenn alle Slows mitmachen würden.

      • Ah, verstanden … Soweit ich weiß, gibt es bei WordPress.com-Blogs keinen „extra“ Trackback-Code. O-Ton: „If you link other WordPress blogs they’ll be notified automatically using pingbacks, no other action necessary.“ Wenn man dennoch explizit eine Trackback-URL haben will, nimmt man einfach die URL des Beitrags und fügt ein /trackback am Ende hinzu …

  4. Da bin ich aber froh, dass der Plauderton weiter im Blog gilt. Ich beteilige mich gerne – aber erstens muss es schnell gehen und zweitens ist die Vielfalt im Geschriebenen hier doch wichtiger. Ich freue mich einfach, wenn ich schnell mal, obwohl ich nicht dabei sein konnte vom Kochen auf der Consumenta ein paar Zeilen und Bilder mitbekomme.

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