Härtelts Heilkräuter Heilsbronn….

Angelika Heidingsfeld

Angelika Heidingsfeld

…das war am 20. Mail. Lang ist es schon wieder her. Aber das Blog lag ein wenig brach. zunächst wegen Urlaub, dann kappte die Telekom meine DSL Leitung und dann gibt es ja neben dem Ehrenamt ja ach immer noch einen Brotberuf. Die Facebookgemeinde von Slow Food hat immerhin schon die Bilder gucken können. Jetzt aber zum Rückblick.

Schön wars. Das Wetter. Im Gegensatz zum Regen beim Kräuterwandern und -kochen an der Oedmühle.

Ein großer Dank geht zu erst an den Organisator unseren Buchhändler Torsten Härtelt. Alles perfekt.

Wir starteten am Bahnhof in Heilsbronn. Von dort ging es zum Kräuterhof. Schon vor 30 Jahren stellte Walter Sturm seinen Bauernhof auf „Bio“ um, ursprünglich mit den Schwerpunkten Getreide, Gemüse und Pfefferminze. Heute werden in vierter Generation bzw. in zweiter Bio-Generation rund 83 Hektar bewirtschaftet. Angebaut werden u.a. Arnika, Echinacea, Schafgarbe und Enzian.

Heute wird der Betrieb von seiner Tochter Angelika Heidingsfeld geführt die den Betrieb nach einem Schlaganfall ihres Vaters spontan übernehmen mußte. Hatte Sie bis dahin nur den „Bürokram“ gemacht, war sie plötzlich gefordert raus aufs Feld zu gehen. Heute Jahre später können wir nur noch feststellen, dass Sie den Betrieb fest im Griff hat und das zeigte sie uns bei einer fachkundigen Führung. Und viele spannende Informationen und die gute Nachricht, dass der Bioarzneimittelkräuteranbau boomt und der limitierende Faktor nur die Arbeitskräfte sind, die diese schwierige Handarbeit machen wollen.

Uns erwartete eine Betriebsbesichtigung, hierzu gehören der Maschinenpark (was da so alles stand) und eine Feldbegehung, ca. 10 Hektar befinden sich direkt beim Hof. Nach der Begehung erwartete uns ein Picknick wie es die in der Regel türkischen Feldabeiterinnen und – arbeiter einnehmen. Und dann durfte sich jeder in der Praxis des Kräuteranbaus üben!

Während die einen hofften es wird auf einem Wagen einfache, griffen die anderen direkt zur Hacke.

Mehr Bilder gibt es für alle – auch ohne Facebookaccount – einfach hier.

Zum Abschluss hat uns der Torsten dann noch ein slowes Menü organisiert. Noch nicht Slow Food Mitglied, aber der saisonalen und frischen Küche sehr zugeneigten Gasthof Goldener Stern in Heilsbronn, servierte uns:

Warm geräuchertes Forellenfilet
auf Heilsbronner Stangenspargel, Baguette
Fränkischer Rinderrücken am Stück gebraten
mit Sauce Béarnaise, Gemüse vom Markt
und gratinierten Kartoffeln
Crème brûlée
mit gezuckerten Erdbeeren
und grünem Pfeffer

Und alles regional – bis auf den grünen Pfeffer. Der Spargel kommt aus Heilsbronn, die Forelle aus Altendettelsau (schwamm also ca. drei Kilometer hierher). Das Rind lebte in Bruckberg und  die Kartoffeln baute Herr Kreisselmeier in Heilsbronn an.

So klang der Abend launig& lustvoll & geschwätzig aus. Es waren ja so viele Eindrücke zu besprechen, so dass auch ich vergass das Essen zu fotografieren. Ja wenn man unseren Bernd Steigerwald nicht dabei hat….. dann passiert das schon einmal.

Nochmal Danke an Torsten für den Tag.

Advertisements

  1. Pingback: Sommerpause & Restart mit Tafelrunde am 9.10.2013 | Slow Food Nürnberg

  2. Pingback: Tafelrunde am 9.10 und Genussführer erschienen | Slow Food Nürnberg

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s