Schnecken gehen in den Untergrund (von: Peter Schubert)

1 Der Untergrund von Nürnberg Im Lauf vieler Jahrhunderte gruben die Nürnberger Bürger Gewölbe und Gänge in den leuchtenden Buntsandstein unter ihrer Stadt. 1380 wurde die weitläufige Felsenkelleranlage zum ersten Mal urkundlich erwähnt. In all den vielen Jahren dienten die Keller vornehmlich der Reifung und Lagerung von Bier – allen voran dem roten Nürnberger Stadtbier.

Auch letzteres war am 11.7.15 für 21 Schnecken und Schneckenfreunde ein Grund, den Untergrund mal näher zu ergründen… und es war nicht grundlos, dass unser Guide Hannes Ziener von mir extra ausgewählt wurde, denn nicht nur kompetent, sondern auch höchst amüsant, humorvoll und voller Verve führte er uns auf eine unterirdische Zeitreise. Wir hörten spannende Geschichte und Geschichten, Anekdoten und viel Wissenswertes. Die kühlen Temperaturen der „Bio-Klimaanlage“ waren außerdem genau das Richtige, um den heißen Tag kurzzeitig vor der Tür zu lassen. (nähere Infos zur Führung folgen noch).

Nach den Felsengängen durften wir einen Blick in die Altstadthof-Brauerei werfen, das Ayrers-Whiskylager

7 Nein, nicht Schottland! Nürnberg ! besichtigen und Hannes für die tolle Führung danken. Alle waren begeistert und die eineinhalb Stunden hätten auch gerne doppelt so lang sein können..

Da so eine Tour im Untergrund jedoch hungrig und durstig macht, habe ich im Vorfeld „sicherheitshalber“ das Lokal BrotZeit für eine Brotzeit nach Slow Food Kriterien reserviert. Sven Hopfengärtner und Team boten uns ausgesprochen „Leggere Woar (ohne Gluddamaad odda su a Zeich) und a süffiges Bier dazou!!“, denn wie meint er auf seiner Internetseite: „A su a broodzeid, des is hald was gouds“. Das Wetter war weiterhin traumhaft und so saßen wir kurzerhand an einer langen Tafel auf dem Gehsteig, genossen wirklich schmackhafte und abwechslungsreiche Brotzeitplatten (natürlich haus- und handgemacht) und die gute Stimmung aller TeilnehmerInnen sorgte für einen wunderbaren Ausklang und fast schon südländischen Sommerabend.

Danke allen Beteiligten, die zum Gelingen beitrugen!

peter schubert

Und hier noch ein paar visuelle Eindrücke:

1: Der Untergrund von Nürnberg

1 Der Untergrund von Nürnberg

2: Oh, ist das unheimlich. Bitte Kopf einziehen

2 Oh, ist das unheimlich

3: Schattenwelten

3 Schattenwelten

4: Licht gab es natürlich schon und Hannes war ja auch dabei

4 Licht gab es schon und Hannes war ja dabei

5: Sehr angenehm angesichts der Außentemperaturen

5 Sehr angenehm, angesichts der Hitze vor der Tür

6: Die Destillate waren leider gut abgesperrt

6 Die Destillate waren leider gut abgesperrt

7: Nein, nicht Schottland. Nürnberg!

7 Nein, nicht Schottland! Nürnberg !

8: Ein Brotzeitplatte wie gemalt…

8 Eine Brotzeitplatte wie gemalt...

9: Was brauchen wir van Goghs Straßencafé, wenn wir die BrotZeit haben

9 Was brauchen wir van Goghs Strassencafé, wenn wir die BrotZeit haben

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Eine Antwort

  1. Pingback: Craft Beer – die neue (?) Biergeneration (von: Peter Schubert) | Slow Food Nürnberg

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