Auf den Berg, der Liebe wegen (von Torsten Härtelt und Peter Schubert)

Anfang September zog es ein Rudel Schnecken (und solche, die es vielleicht nach diesem schönen Abend werden wollen) von nah und fern auf den Schweigelberg.

Zum dritten Mal hieß es „Menü mit Literatur“ und die Liebe war beiderlei Thema. Der Mangel an Liebe im fernen Westfalen trieb sogar eine Schnecke von dort zu unserer Marga…

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Prickelnd vor Spannung im Glase und ob des Inhalts im Glase begann der Abend mit einem Liebestrank, man könnte ihn ganz profan als Selleriebowle beschreiben, dies trifft den geschmacklichen Orgasmus (halt nein, die wilden Sachen kamen erst später…) also vielmehr des Pudels geschmacklichen Kern nicht im Mindesten – ein auf- und anregendes Getränk! Als kleine Gaumenfreude machten Chilibaguettes mit Frischkäse, Mandeln und Honig die Runde.

Nun ging´s an die festliche Tafel

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zur ersten literarischen Runde, die zwischen jedem Gang fortgesetzt wurde – Peter Schubert und Torsten Härtelt hatten allerlei Dichtkunst zum ewigen Thema Liebe ausgegraben. Ein Streifzug durch einige Jahrhunderte von zart bis hart. Linnford Nnoli – einer der Dichter und seit einigen Jahren mit Torsten befreundet –  hatte vor lauter Freude über seine Teilhabe einen Karton seines Buches spendiert und so konnte jeder Glücksgefühl in Bauch und Hand mit in die heimischen Hallen tragen.

Heiß ging´s weiter in Form einer zweifarbigen Petersiliensuppe und nach von Gang zu Gang pikanter werdenden Versen stand  – rot wie die vielbeschworene Namensgeberin des Abends – ein Paradiesapfel mit Überraschung auf dem Programm. Wie zum Teufel hat Marga die Garnelen da reingezaubert? Sodann folgte Roastbeef mit Wiesen-Viagra-Butter (kleiner Tipp: Brennesselsamen) und Polenta mit Safran. Mutige Teilnehmer kosteten die beiliegende kleine Chilischote und wurden – einmal nicht durch die Verse – mit roten Ohren belohnt…

Die Sonne verschwand und noch mehr Romantik stellte sich ein – mit Kerzen und einem Glücksmousse mit aztekischer Schokoladensoße. Wer noch kein Basilikummousse gekostet hat, sollte dies alsbald nachholen!

Zum Schluß löste Marga einige Geheimnisse um die verwendeten Kräuter und anderen Zutaten und alle lauschten gebannt – sie weiß halt was sie tut!

Frohgelaunt begannen die Gäste peu-a-peu den Abstieg und ich sage mal ganz optimistisch:

man sieht sich sicher wieder zum nächsten Literaturmenü im Forsthaus Schweigelberg!

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