Fauna und Flora – Ein literarisches Menü in fünf Gängen und fünf Akten (von: Peter Schubert)

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Alle zwei Jahre wandern die Slow Food Schnecken (oder solche die es werden wollen…können…sollten) auf den „heiligen kulinarischen Berg“ zu unserer Marga, um Kulinarik und Literatur zu verschmelzen und daraus ein geistig-genüssliches Menü zu kreieren.

Diesmal lautete das Motto „Fauna und Flora“ und kaum ein besserer Ort als das Forsthaus Schweigelberg ist dafür vorstellbar. Bieten doch sowohl Pflanzen- als auch Tierwelt der Umgebung den perfekten Rahmen zum Programm. Selbstverständlich hatten wir – wie immer – einen fantastischen, warmen Sonnentag bestellt, um bis spät auf der Lichtung sitzen, genießen, plaudern und Leben spüren zu können.

Eine bunte Mischung von 18 Personen, jung und alt (davon ein Jubiläumspaar zur Diamanten(!) Hochzeit) bildeten eine harmonische, ausgesprochen sympathische Gruppe und Marga mit ihrem tollen Team verwöhnte uns aufs Beste.

Wie immer wurde das Geheimnis des Menüs erst mit dem Aufdecken der Menükarten gelüftet und selbstverständlich hatte sich Marga wieder einige Raffinessen zur Umsetzung des Themas einfallen lassen. Da ihr Kräutergarten (den sie uns später dann noch ausführlich zeigte und erläuterte), derzeit üppig bestückt ist, waren dementsprechende Zutaten eingearbeitet. Die (verarbeitete) Fauna natürlich ebenfalls aus heimischen Produkten, das großartige Brot selbstgebacken und so konnten wir genussvoll schwelgen. Natürlich stellte sich Marga erneut der „Risotto-Herausforderung“ (Eingeweihte kennen die Geschichte) und der Verfasser dieser Zeilen sollte ihr dabei wieder zur Hand gehen, da wir uns stets einig sind, bei dieser Frage….

20180714_165820Auch der anwesende Herwig Danzer durfte sich später beim Fleischgang in der Küche einbringen und so kamen jedesmal wohlschmeckende Gerichte auf die Teller.

Torsten Härtelt und ich haben zwischen den Gängen mit Gedichten, Kurzprosa und Geschichten den literarischen Teil gestaltet und nachdem auch so manch lustig-heiterer Text dabei war, herrschte eine lockere Stimmung und allen hat es (hoffentlich) gefallen. Als dann zum Abschluss der anwesende Ehejubilar auch noch spontan einige Gedichte (auswendig…und das mit Ende 80!) in unnachahmlicher Weise zum Besten gab, fand der Abend einen schönen Abschluss…aber er endete damit noch lange nicht.

Was bleibt, ist das Gefühl, schöne Stunden gemeinsam verbracht zu haben und die Hoffnung, dass Marga noch möglichst lange den Kochlöffel schwingt und das Forsthaus bewirtschaftet, denn dieser Ort ist einfach unvergleichlich. Er bildet nicht nur eine Kulisse sondern ist ganz reale Faszination. Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen beigetragen haben und wir sehen uns in zwei Jahren wieder!

Die Fotos sind mit Einverständnis aller Beteiligten entstanden und veröffentlicht!

 

Text: peter schubert

Fotos: G. Fischer, E. Mühlbach, T. Härtelt, P. Schubert

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