16. Juni – 13h – Matjes Menü im Gasthof Fischküche Reck (von Gerhard Tremel)

Der jungfräuliche Hering wird traditionell in den Sommermonaten gefangen, wenn er zwar noch keinen Rogen gebildet, aber schon den optimalen Fettgehalt erreicht hat. 
Mit Hilfe des Enzyms in der Bauchspeicheldrüse reift er zur Spezialität „Matjes“ heran. 
Der hohe Gehalt an mehrfach ungesättigten Omega 3 Fettsäuren macht den Matjes zur
 Spezialität für gesundheits- und cholesterinbewusste Genießer.

Matjes Menü „Slowfood“
Aperitif
Fränkischer Gin aus der Brennerei Hack
mit Gurkenschalen-Tonic aufgegossen
oder
Alkoholfreier Prisecco von Streuobstwiesen der Manufaktur Jörg Geiger
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„Dreierlei Salzhering“
mit kleiner Salatgarnitur von Knoblauchsländer Blattsalaten und Brotauswahl**Matjeshappen auf geröstetem Bauernbrot mit Preiselbeeren und Emmentaler**

**Matjesterrine mit Schmandcreme**
**Matjes „Hausfrauen Art“**
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Cremige Meerrettichsuppe von Baiersdorfer Meerrettich
mit Matjestartar und roter Beete
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„Matjes und Saibling“
Junges Matjesfilet und kross gebratenes Saiblingsfilet
mit Petersilienbaggers und Senf-Dill-Honigsoße
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Eis vom Bauernhof und Topfenknödel
mit Rhabarber-Erdbeergrütze
39 Euro pro Person
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Das Hutangerprojekt in der Herbrucker Alb – Führung und Menü

Das Hutangerprojekt ist eines der ältesten und erfolgreichsten Naturschutzprojekte Bayerns. Es entstand 1985 auf Initiative der Ortsgruppe Hersbruck des Bundes Naturschutz in Zusammenarbeit mit dem Bezirk Mittelfranken aus der Erkenntnis heraus, dass die Hutanger das wichtigste Natur- und Kulturerbe der Hersbrucker Alb sind. 1987 übernahm das Naturschutzzentrum Wengleinpark die Betreuung.
Alle Details gibt es auf der Projektseite.
Rainer Wölfel führt uns durch das Projekt (festes Schuhwerk bietet sich an).
Anschliessend gehen wir dann in das Gasthaus „Zum stillen Bächlein“ und essen was wir gesehen haben.
Preis für Führung und Menü (ohne Getränke) 45 Euro.
Für Vegetarier finden wir eine Alternative – meldet Euch per Mail bitte.

„Slowfood Hutanger Menü“im Gasthaus „Zum stillen Bächlein“
Gruß aus der Küche – Beef Tea
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Sülze vom Kalb an Wildkräutersalat in Apfel-Eichen-Essig, geröstetes Bauernbrot
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Mit Rosmarin gebratenes Kalbsschäuferle, dazu glaciertes aus Wald und Flur, Pfifferlingsknödel
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Gebackene Hollerblüte an Erdbeersalat, Gurkeneis und
Fichtenknospen in Zarbitterschokolade

9. Juni – 10h – Besuch der Confiserie Riegelein in Cadolzburg (von Herbert Fischer)

Den Namen „Riegelein“ aus Cadolzburg kennt vermutlich jeder von uns und bringt diesen mit Schokoladenfiguren in Verbindung. Und tatsächlich:

Die Confiserie Riegelein gehört europaweit zu den Marktführern von Schokoladen-Figuren. Mehr als 750 verschiedene Schokoladen-Produkte bilden den Kern des Riegelein-Sortiments. Ob Weihnachten, Ostern, Silvester, Valentins- und Muttertag oder Halloween – Riegelein bietet die größte Auswahl an Schokoladen-Saisonartikeln. Rund 18.000 Tonnen Schokolade werden pro Jahr nach strengsten Qualitätsvorgaben zu Schokoladen-Figuren und Confiserie-Präsenten verarbeitet.

Doch was hat das mit Slow Food zu tun? Mehr als man denkt:

Die Confiserie Riegelein hat seit 2010 eine Vorreiterrolle für den Einsatz von fair gehandeltem Kakao eingenommen. Dabei ist Nachhaltigkeit für Riegelein nicht nur Teil des Leitbildes sondern auch eine Herzensangelegenheit der Inhaberfamilie. Die langjährige Partnerschaft mit Fairtrade begann 2011, als das Cadolzburger Familienunternehmen die handdekorierten Confiserie-Artikel im deutschen Markt auf Fairtrade-Schokolade umstellte. Zum Start des Fairtrade-Kakao-Programms 2014 war Riegelein einer der ersten Vertragspartner und setzte sich zum Ziel, den Kakaobedarf für die Marke Riegelein bis zum Saison-Start Weihnachten 2016 vollständig auf das Fairtrade-Kakao-Programm umzustellen. Damit ist Riegelein der erste breit aufgestellte Markenhersteller für Schokolade, der sich zu einer kompletten Umstellung auf fair gehandelten Kakao verpflichtet hat.

Die Confiserie Riegelein nimmt im Bereich der Schokoladensaisonprodukte schon lange eine Vorreiterrolle in Sachen Nachhaltigkeit ein und baut sie auch weiter aus. Die BIO-FAIRTRADE Kollektion für Weihnachten und Ostern trägt das Siegel des FAIRTRADE Vollprogramms, das sowohl Kakao als auch Rohrzucker und Vanille als Zutaten aus fairem Handel sicherstellt.

Herr Peter Riegelein wird uns einen Einblick in Produktion (insbesondere auch der Spezialität Hohlfiguren), in Firmenentwicklung und Veränderung der Philosophie vom Discounterlieferanten zum Fairtrade-Produzenten (der trotzdem noch an Discounter liefert) geben. Wir bekommen einen spannenden Einblick in ein mittelständisches Unternehmen.Treffpunkt ist die „Chocothek“, in der nicht nur der Vortrag stattfindet (u.a. „Das Familienunternehmen Riegelein auf dem Weg zur Nachhaltigkeit“) sondern auch gewisse Produktabläufe zu beobachten sind (aus hygienischen Gründen dürfen wir leider nicht direkt in die Produktionsräume). Dauer ca. 2 – 2,5 Stunden

Herr Riegelein ist selbst Mitglied bei Slow Food und vertritt die Nachhaltigkeitsgedanken mit großer Überzeugung, bei seinen Abnehmern war das durchaus auch ein gewisses Risiko. So ist es ihm auch ein Anliegen, u.a. die Haselnüsse der Familie Stiegler aus Gonnersdorf zu verarbeiten (die wir ja ebenfalls schon besucht hatten; s. hier).

Hier geht es zur Anmeldung

Nach der Veranstaltung kann noch der Werksverkauf nach Lust und Laune 04genutzt werden und der Teilnehmerbeitrag in Höhe von 10,00 EUR wird darauf angerechnet!!

Eine Wunderwelt in Triesdorf (von Torsten Härtelt)

Fotos: Heiner Brunhüber
Eine Welt im kleinen und doch voller Superlative – die Landwirtschaftlichen Lehranstalten in Triesdorf.
Das fängt schon mit der Geschichte an, gehen die LLA doch auf die markgräfliche Zeit zurück. Und auch die neuere Ausprägung hat mittlerweile über 140 Jahre auf dem lehrreichen Buckel. In dieser Welt im Kleinen studieren 3500 Studenten an 10 verschiedenen Hochschulen. Interessant sind schon alleine die verschiedenen Gebäude, 56 an der Zahl. Moderne Gebäude aus Holz und Glas (wegen der Sichtachsen) stehen neben Schlössern und Schlößchen aus der Zeit der Markgrafen.
Hier findet man nicht nur den allermodernsten Kuhstall (mit eingebautem Klassenzimmer, Theorie und Praxis sind hier immer ganz nah beieinander) – sondern auch einen herrlichen Biergarten. Eine bayerische Schule halt…
Hier wird nicht nur gelehrt, sondern auch geforscht und neben herrlichen Schweinen, Hühnern und Kühen erblicken hier die besten Böcke der Nation das Licht der Welt. Das wertvollste Tier schlug mit 8000 Euro zu Buche.
Eine Million Liter Milch werden hier ebenso produziert wie der 1000-Sorten-Apfelsaft und 300 Liter feinster Schnaps. Man kann das ganze Obst ja unmöglich essen, stehen hier doch 1200 verschiedene Apfelbäume, 500 Birnen und 350 Sorten Zwetschgen.
Wie in der Arche natürlich zwei von jeder Art, falls einer mal nicht überlebt. Mit großer Freude, immensem Wissen und einem Quäntchen Humor führte Direktor Körner unsere Gruppe durch viele Bereiche der Hochschule und aus den ursprünglich angekündigten zwei Stunden wurden knapp fünf. Niemand hat es bereut und wir kommen gerne wieder, es gibt schließlich noch vieles mehr zu sehen und zu erfahren!
Ein interessanter Artikel zur Kuh/Kalbhaltung unter dem Titel Kühe ohne Kindheit“  von letzter Woche hier.

12. Mai – So ein Käse! – Hauptsache selbstgemacht! (von Torsten Härtelt)

Käse ist Milch auf dem Weg in die Unsterblichkeit sagt man in Holland.

Seien wir mittendrin statt nur dabei, wenn Käse handwerklich hergestellt wird beim Schmalzmüller am Hesselberg. Natürlich gehören auch Gaumenfreuden und Wissenswertes über dieses wunderbare Milchprodukt dazu.

Bevor wir mit der Käsebrotzeit beginnen, wird auf jedem Tisch ein Topf Milch platziert. Unter den humorvollen Anweisungen des Schmalzmüllers stellen wir selbst Käse her. Da wird gerührt, geschnitten, abgeschöpft und vor allem viel gelacht. Und wer etwas arbeitet, soll sich auch stärken. Zu selbstgebackenem Bauernbrot gibt es vier verschiedene Gänge unseres Käses, wie den beliebten Hochwasserpegel und Bauernrebell. Den selbst hergestellten Käse dürfen Sie am Ende mit nach Hause nehmen.

Treffpunkt ist am 12.5. um 17 Uhr in der Schmalzmühle 1 in 91740 Röckingen. Die Veranstaltung dauert ca. 2,5 Stunden. Die Anreise per VGN ist möglich, allerdings gibt es am gleichen Tag keine Rückreisemöglichkeit. Gerne unterstützen wir Fahrgemeinschaften.

Preis:

Kinder (bis 13J.) 8,50 €
Erwachsene 17,00 €
zuzüglich Getränke

Hier geht es zur Anmeldung

20. April 2018 – 14h – Die Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf

In mehr als 120 Jahren hat sich das Bildungszentrum Triesdorf aus einem regionalen Zentrum für Landwirtschaftliche Aus- und Fortbildung zu einem Cluster Landwirtschaft und Umwelt mit ca. 3.500 Studierenden entwickelt.
Heute besteht das Bildungszentrum aus einer Vielfalt von Einrichtungen, die durch intensives Zusammenwirken umfangreich vernetzt sind. Zehn Schulen, zwei Fakultäten der Hochschule Weihenstephan – Triesdorf sowie das Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Milchanalytik (LVFZ) nutzen die praktischen Möglichkeiten des Fachzentrums für Energie- und Landtechnik und der fünf Tierhaltungsbereiche der LLA Triesdorf. Die Fachabteilungen Saatzucht, Versuchsanbau, Feldwirtschaft und Obstbau bilden die Sektoren für eine pflanzenbaulich, botanische Ausbildung.

Im Bildungszentrum werden seit jeher neue Entwicklungen aufgegriffen und in der landwirtschaftlichen Praxis erprobt und bewertet. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können so schnellstmöglich durch Fortbildung, Beratung und gezielte Informationen an die landwirtschaftliche Praxis weiter gegeben werden. Jährlich nutzen aktuell rund 15.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Tendenz steigend, das Triesdorfer Aus- und Fortbildungsangebot.

Am Freitag, den 20.4.2018 statten wir den LLA in Weidenbach-Triesdorf einen Besuch ab. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Infozentrum, dort wird uns Direktor Körner zur Führung begrüßen. Diese Führungen werden nur an Wochentagen zu den Betriebszeiten abgehalten – deswegen auch dieser für unser Convivium ungewöhnliche Termin.  Mit ihm werden wir einen Einblick in die Themenbereiche Rinderhaltung sowie Saatzucht und Pflanzenbauversuche erhaltenund natürlich auch dem Obstlehrgarten einen Besuch abstatten.  Auch der körperliche Input kommt mit Kaffee und Kuchen nicht zu kurz.  Gegen 16 Uhr werden wir dann auch schon wieder in die Freiheit entlassen.  Danach würde sich ein Besuch im Genußführerlokal “Schwarzer Bock” in Ansbach anbieten, wer Lust hat bitte bei Torsten Härtelt melden.

Zur Anmeldung geht es hier:

Rückblick auf den Kinderkochkurs – hier ging´s um die Wurst (von Torsten Härtelt)

Der letzte KiKoKu begann mit einer Bahnfahrt auf´s Land – als Reiseleiterinnen fungierten unsere KikokuMeisterin Helga und ihre liebe Freundin Herta (sonst „darf“ sie nach den Kursen immer mit aufräumen). In Heilsbronn wurden wir von Torsten Härtelt erwartet, der uns durch grüne Auen am Ortsrand entlang – vorbei an der Mitte Mittelfrankens – zum Metzgermarkt von Jakob Kupfer führte. Hier roch es gleich sehr verführerisch und machte neugierig auf die Dinge, die da kommen sollten. Zunächst versorgte uns Julia Kupfer mit Getränken, so eine halbe Stunde Fußmarsch ist ja nicht ohne… Dann begrüßte uns Jakob Kupfer und wir waren auch schon mitten drin. Seit dem 4.10.2017 gibt’s die neue Metzgerei und über 90 Sorten Wurst werden hier selbst produziert. Jakob erklärte uns aber auch, daß es für ihn und seine Frau „zurück zu den Wurzeln“ ist (Jakobs Vater, Großvater und Urgroßvater sind auch alle Metzger), denn er geht hier wieder zurück zum handwerklichen metzgern mit Tieren von „normalen“ Bauernhöfen. Zum Beispiel werden hier hällische Schweine verarbeitet, die nicht in der Massentierhaltung mit ungeheurem Medikamenteneinsatz aufwachsen und ein glückliches Leben haben. A propos Leben – Jakob erklärte uns auch, daß man vor seinem Essen großen Respekt haben muß, schließlich starb ein Tier dafür. Bevor´s um die Wurst ging, lernten wir also eine ganze Menge über Leben und Sterben eines Tieres.

Und nun wurden wir alle weiß – Hygiene ist ganz wichtig und so bekamen wir alle einen weißen Metzgerkittel, Überschuhe und Haarnetze, denn in den Haaren sitzen die meisten Bakterien. Finger mit Pflaster wurden durch einen schwarzen Handschuh verhüllt. Ab in die Kälte in eine Welt aus Fliesen und Edelstahl! Jakob erklärte uns alle Maschinen vom großen Wolf über den Kutter und die Füllmaschine bis hin zum Kotletthacker, wir sahen die Koch- und Räucheröfen undundund… Tja, und dann ging es nicht um, sondern an die Wurst. Jakob hatte Fleisch vorbereitet und wir bereiteten eine Würzmischung für die fränkische bzw. Ansbacher Bratwurst zu. Die Mischung wurde dann gleichmäßig auf den großen Fleischstücken verteilt und im Anschluß durch einen kleinen Bruder des großen Wolfs gedreht. Vorher hat Jakob die Maschine zusammengebaut und uns die Einzelteile erklärt. Der Inhalt der vier Wannen wurde nochmal ordentlich durchgeknetet und aus vier Wannen wurde eine, denn nun ging´s an die Füllmaschine. Zweierlei Därme mußten auseinandergefädelt, der Anfang gesucht und dann auf den Füllstutzen geschoben werden. Um dann das Brät in den Darm zu bekommen, braucht´s Finger- und Kniespitzengefühl – die Menge wird nämlich durch Druck mit dem Knie auf einen Schalter aus der Maschine geschoben. Gar nicht so einfach, hat uns allen aber sehr viel Spaß gemacht. Dann die Würste voneinander trennen, in kleine Wannen legen und immer wieder mal Brät von oben nachschieben. Puuuh! Einen Teil unserer Würste haben wir in der Küche gebraten und jeder bekam auch etliche mit nach Hause. Am gedeckten Tisch ließen wir uns unsere Arbeit dann mit Limo, Kartoffelsalat und Brez´n schmecken und es war einfach köstlich! Selber gemacht ist halt immer besser…

Alle Bilder von Torsten:

Ganz lieben Dank an Jakob und Julia Kupfer für diesen wunderschönen, lehrreichen Nachmittag!

Neue Nürnberger Bierwelt (von Peter Schubert)

So ändern sich die Zeiten: War vor ein paar Jahren noch vom großen Brauereisterben die Rede, hat sich dies nun ins Gegenteil gekehrt und Dank der lebendigen Craft Beer Szene entstehen jetzt wieder unzählige Möglichkeiten, neue/andere Biere zu erleben. Grund genug für uns, dies ganz lokal zu erforschen und die „neue Nürnberger Bierwelt“ zu erkunden und erschmecken.

Unter der kompetenten Leitung von Boris Braun, Autor (z.B.: http://www.brauereiatlas.de) und Brauerei-Experte aus Nürnberg, der diese Tour für uns zusammengestellt hat, wurden wir zu interessanten Personen und Orten geführt – und vorbildlicherweise natürlich alles mit öffentlichen Verkehrsmitteln angesteuert.

 

Ausgangspunkt war die urige Schanzenbräu-Schankwirtschaft in Gostenhof mit einem Mittagsessen (um die passenden „Grundlagen“ zu schaffen) und gleichzeitig vier verschiedene Biere dieser 2004 entstanden Brauerei zu verkosten.

Um 14:30 machten wir uns dann mit dem Bus auf den Weg in die orca-brau nach Großgründlach, wo wir vom sympathischen Felix von Endt empfangen wurden. Ebenfalls anwesend sein Brauerkollege Karsten Buroh von der Craft Bier-Manufaktur Eppelein & Friends. An frisch gezimmerten Holztischen deuteten die bereit stehenden Gläser an, dass uns noch weitere Geschmackserlebnisse erwarten werden.

Es entwickelten sich innerhalb kürzester Zeit interessante Gespräche zu Kreativbieren, zu Tradition und Handwerk, zu Reinheits- und/oder Natürlichkeitsgebot und zur Philosophie, die hinter all dem steckt. Es würde den Rahmen sprengen, all die vielen Informationen wiederzugeben und ich kann nur empfehlen, selbst mal bei Felix oder Karsten vorbeizuschauen und mit ihnen zu diskutieren – es lohnt sich! Alle Informationen, wann, wie und wo die Brauer zu erreichen und ihre Biere zu probieren oder kaufen sind, finden sich auf deren jeweiligen Internetseiten, zu welchen ich verlinkt habe.

Neben einer Brauereiführung gab es natürlich zahlreiche Kostproben von orca brau, Eppelein & Friends und zusätzlich noch von Honig-Bräu aus der Südstadt. Es waren sehr sehr unterschiedliche Geschmacksrichtungen und entsprechend unterschiedlich fielen natürlich die Urteile dazu aus. Was aber alle einte: Der Bierhorizont hat sich gewaltig erweitert und oftmals ergaben sich Gespräche, zu welchem Essen nun wohl dieses Bier passen würde…ein Ding, das so früher wohl eher selten der Fall war.

Um 18:15 bemühten wir dann wieder unsere Fahrer der VAG, um zur letzten Station aufzubrechen. Luke Kennedy hatte seinen gemütlichen und sehenswerten Brewpub „Mr. Kennedy“ im Brunnengässchen unterhalb der Burg, extra für uns schon eine Stunde früher um 19:00 geöffnet, um uns mit 3 weiteren Proben zu erfreuen. Auch bei Luke war zu spüren, dass er Brauer mit Leidenschaft ist und so hörten wir auch von ihm weitere interessante Geschichten (in verbaler und flüssiger Form).

Wer dann immer noch nicht genug vom Bier hatte, durfte anschließend sitzen bleiben (keine Sorge, wir konnten alle noch stehen!!) und aus der großen Bierkarte auswählen. Es war ein wirklich spannender, informativer aber auch humorvoller Ausflug in die neue Nürnberger Bierwelt und – großes Lob an alle – ein Tag ohne irgendwelche Ausfallerscheinungen der Teilnehmer. Der bewusste Genuss stand eindeutig im Vordergrund und nicht die Füllmenge der Biere und Körper…

Ganz besonders möchte ich mich bei Boris bedanken, der uns diese vielen Einblicke ermöglicht hatte und in gewohnt guter Zusammenarbeit für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Ganz herzlichen Dank auch an Felix von Endt, der sich so viel Zeit für uns nahm und mit dem wir das Thema Kreativbiere von allen Seiten beleuchten durften. Karsten Buhro und Luke Kennedy sorgten dann noch für die perfekte Ergänzung – sie gaben nicht nur ihren Senf sondern auch ihren Hopfen dazu…

Ein paar visuelle Eindrücke (leider nur mit der Handykamera) können die geschmacklichen Eindrücke zwar nicht ersetzen, doch veranschaulichen.

 

 

Rückblick auf „Alles aus einem Topf“ (von: Helga Balletta)

Was wärmt Leib und Seele besser in der kalten Jahreszeit, als ein wohlschmeckender Eintopf? Aus diesem Grunde hat sich unser Kinderkochkurs im Februar dem Thema ausführlich genäh(e)rt – und zwar in gewohnt abwechslungsreicher Art und Weise. Sechs Kinder und vier Eintöpfe aus verschiedenen Ländern, da gab es viel zu schnippeln und zu probieren.

  • Gaisburger Marsch mit Rindfleisch, Gemüse, Kartoffeln und Spätzle
  • Indisches Gemüsecurry mit Kokos
  • Marokkanischer Lammtopf mit Kichererbsen und vielen Gewürzen und Kräutern
  • Aus Japan: Rettich, Lachs, Tofu und Spinat

Jede der Köchinnen hatte am Ende ihren eigenen Favoriten, aber da sie ja immer für eine Überraschung gut sind: das japanische Rezept kam bei ihnen super an!

Die Bilder (wie immer mit Genehmigung der Eltern) können zwar den Geschmack nicht annähernd wiedergeben, doch man ahnt die Düfte und die schmackhaften Zutaten.

 

Fotos: Helga Balletta

Kinderkochkurs „Weiß wie Schnee“ (von Peter Schubert)

„Weiß wie Schnee“ lautete das Motto des Kinderkochkurses im Januar! Nachdem der Winter bezüglich der Farbe Weiß ja bisher zurückhaltend war, wurde zum Trotz ein köstliches Menü mit allen Zutaten „ganz in Weiß“ aufgetischt! Mal sehen, ob sich das Wetter nun davon inspirieren lässt…

Es gab:

Mozzarella-Schneemänner im Rettichschnee

Schwarzwurzelsuppe mit Croutons (die Suppe ist allerdings etwas „errötet“, weil als vorbildliche Resteverwerter der Rest der „Schneemann-Nasen-Karotte“ mit verkocht wurde)

Reis mit Fisch in Kokossoße

Iles flottantes: Da hat die Natur allerdings einen kleinen Strich durch die (Farb-)Rechnung gemacht, denn die netten Hühner hatten nur Eier mit zwei (!) Dottern gelegt. Der Geschmack war allerdings super!

Auch diese Kochkurs konnte wieder begeistern mit den Ideen und der entsprechenden geschmackvollen Umsetzung. Unsere Helga Balletta ist einfach die Beste (sozusagen ein Engel im weißen Gewand…)

Fotos: Helga Balletta