Winterkur reloaded – Am 16. März 2013 im Roten Ochsen in Sesslach

Coburger Fuchsschaf; Quelle:Bredehorn.J / pixelio.de

2012 haben Walburga Kaiser und Marga Linhard im „Alten Kurhaus“ in Streitberg die Winterkur erfunden – zum nachblättern hier.

2013 wollen wir das gerne fortsetzen und „kuren“ in Seßlach, bei unserem Förderer und Unterstützer, dem Landgasthof Roter Ochse und der Familie Franz. Wir beginnen um 15h mit einer Stadtführung (optional und kostenfrei, Treffpunkt ist der Rote Ochse), die auch eine Besichtigung der Kommunenbrauerei beinhaltet. Das dauert etwa 90 Minuten. Beendet wird die Runde mit einem Probeschluck aus der Brauerei und dazu gibt es sozusagen schon mal als Zwischenstärkung eine regionale Bratwurst.

Danach bleibt noch Zeit sich ein wenig zu erfrischen. Wir beginnen dann um 18.30 mit der „Winterkur“.

Es sind noch zwei Wochen hin und es mag noch die ein oder andere Variation geben, aber die Menüreihenfolge sollte sein:

Steckrübensüppchen

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Feldsalat mit Mousse vom Räucherkarpfen und einer regonalen Brot (das noch als 20 Pfundlaib gebacken wird)

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Etwas vom Coburger Fuchsschaf mit regionalen Beilagen (Vegetarier melden sich bei uns bitte die bekommen eine Aternative)

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Zum Dessert gibt es Variationen regionaler Desserspezialitäten – auf grossen Platten in die Runde eingesetzt zum selber bedienen

Das Menü kostet 45 Euro exklusive Getränke, die Führung, der Probeschluck und die Bratwurst sind aber schon drin :-)

Dazu regionales Bier oder Weine nach eigenem Gusto.

Familie Franz erläutert im Rahmen des Menüs die Bezugsquellen und die regionale Herkunft der Produkte.

Geschlafen werden kann (die Herren Schubert und Fesel haben schon mal zwei DZ reserviert) im Landgasthof Roter Ochsen und den umliegenden Gasthäusern. Wer einen Schlafplatz braucht, wendet sich bitte direkt an die Familie Franz unter 095691220 oder info@roter-ochse-sesslach.de.

Und jetzt heisst es hier  anmelden zur Winterkur !

Wr freuen uns auf Sie.

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Von Sternen, Mützen und Punkten – 2 Förderer ausgezeichnet

Quelle: Adolf Riess / pixelio.de

Sterne mag ich ja am liebsten in einer klaren Nacht am Himmel (dann kann man sie sogar für jemand da runter holen), Hauben und Mützen sollte man jetzt bei kalten Tagen und Nächten tragen und gerade beim Essen und Trinken verlasse ich ich mich gern auf meine eigenen Geschmackserlebnisse.

Und trotzdem freue ich mich riesig für Oliver Marschall vom Gasthof Gentner und Marco Neubauer von Neubauers Schwarzen Kreuz – beides Förderer von Slow Food ! – das sie jetzt in der deutschen Ausgabe des Gault Milliau ausgezeichnet wurden. Ich zitiere  „die Könner am Herd die mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen mussten, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schafften auch die neu eröffneten oder erstmals bewerteten Lokale „Neubauers Schwarzes Kreuz“ in Fürth, „Gasthof Gentner“ in Gnotzheim bei Ansbach.“ Es gibt natürlich noch andere Restaurants in der Metropolregion die dort erwähnt werden, aber die sind halt nicht Förderer von Slow Food. Soviel Subjektivität darf sein.  Hier gehts zur Pressemitteilung mit dem ganzen Text zu Bayern.

Da freuen wir uns doch auf schöne Veranstaltungen in 2012.

Herzlichen Glückwunsch von Slow Food Nürnberg!


Das Forsthaus schließt heute seine Pforten…..

Letzte Woche am 29.10 noch war ich bei unserer Fördererin Marga am Forsthaus gewesen. Bei strahlendem Sonnenschein sind wir zu viert aufgestiegen zum „Tigerentenmenü“- echter Name etwas sperrig  „Goldene Gans oder Tigerente – Enten und Gänse-Menü“

Die Tigerente

Die Tigerente

Es begann mit ein wenig Waldorfsalat und Gänseschmalz und dazu das gute Brot vom 4-Täler-Beck aus Behringersmühle, setzte sich fort mit einem Süppchen von der Gänsekeule mit frischer Paprika, Ingwer, Koriander, Zitronengras; dann ein Feldsalat mit geräucherter Entenbrust und Gänsehautcroutons und dann eben die Tigerente mit Sellerie-Kartoffelstampf und einem wunderbar milden Weinsauerkraut mit Trauben. Das Beste für mich war aber am Hauptgang das dazu gereichte „Quittenchutney“. Da muß die Marga noch mal ihr Rezept für die Slow Food Gemeinde herausrücken. Den Abschluss bildete ein Lebkuchenmousse mit einem Deckel von Mandarinengelee. Dazu Luckerts „Blauer Silvaner“ und für die Rotweinfreunde gab es den Aglianico.

Ein wunderbarer Abend. Und am Ende noch eine lange Plauderei bis kurz vor Mitternacht. Und dort berichtete Marga davon, dass sie jetzt das Forsthaus winterfest machen muss. Und heute am 6.11 das letzte Menü kredenzt wird und dann das Forsthaus für die Öffentlichkeit geschlossen wird. Es war ja auch keine leichte Saison für die Marga und es war das erste Jahr in dem sie die Saison allein – zwar mit ganz vielen Freunden, aber eben doch allein – bewältigen musste.

Marga Linhard & Claus Fesel

Marga Linhard & Claus Fesel

Ich habe ja lange gezittert. Aber lags am Rotwein. Auf jeden Fall hat mir die Marga verraten: Nächste Saison wird das Forsthaus wieder aufsperrt! Und das hat mich total gefreut. Und ich denke viel von Euch auch. Und natürlich machen wir in der nächsten Saison dann auch wieder ein oder zwei Veranstaltungen auf dem Forsthaus. Und da freu ich mich drauf.

Wer die Marga mal wieder am Boden treffen will kann auch zum Aktiventreffen kommen am 25.11, wo wir das nächste Jahr gestalten wollen oder zu den Tafelrunden am 8.11 beim Stefan Rottner (46 Anmeldungen liegen schon vor) oder am 6.12 bei unseren Förderern in die La Vineria.

Salz & Pfeffer in Erlangen

Tom Egelseer

Tom Egelseer

Weil ich Mittags mit einem Vorstandskollegen vom Marketingclub Nürnberg zu einem Essen verabredet war und er in Erlangen arbeitet, habe ich zum zweiten Mal das „Salz & Pfeffer“ gewählt. Das „Salz & Pfeffer“ ist der jüngste Zugang unter den Slow Food Förderern im Convivium der Metropolregion Nürnberg. Und zu Recht. Nachdem ich schon einmal zum Abendessen da war, kam dann heute nun der Mittagstest. In der Ödnis des Siemens Areals bietet Tom Egelseer eine wunderbar frische Bistroküche. Mittags kommt man sich vor wie in einer Siemenskantine und sieht lauter Firmenausweise und fragt sich ob man ohne rein darf….. Darf man aber. Aber auch abends ist es brechend voll. Im Moment empfiehlt sich mittags und abends eine Reservierung. Die Plätze an der Bar haben hier auch einen besonderen Charme, weil man damit direkt an der offenen Küche sitzt und den Prozess der Nahrungsmittelveredelung optisch begleiten und sich gleichsam vorfreuen kann. Das hatte ich noch nicht. Schon deswegen bedarf es eines dritten Besuches durch mich. Oder auch eines vierten oder fünften….

Dabei werde ich den Mittag allerdings zukünftig meiden, weil es einfach ein Parkplatzproblem gibt.

Tom Egelseer setzt auf regionale und nachhaltige Produkte. Das Gemüse kommt größtenteils aus dem Nürnberger Knoblauchsland, das Fleisch für die Hauptgerichte stammt aus Franken direkt vom Erzeuger. Die Fische kommen aus nachhaltigem Wildfang deutscher und skandinavischer Gewässer, über einen Slow Food Fischhändler aus Cuxhaven. Die Speisekarte ist kurz und garantiert damit auch die Frische der Speisen. Sie umfasst eine Vorspeise und eine Nachspeise und 3 Hauptgerichte die in der Karte stehen und etwas aktuelles, was sich an der Tafel findet. Die Pasta liegt um 7 Euro – die Fleisch- oder Fischgerichte um 12. Es gibt eine kleine aber feine Auswahl offener Weine um 3 Euro für 0,1 wo sich fränkische, österreichische und natürlich auch italienische Tropfen finden.

Das Preis-/Leistungsverhältnis ist in allen Punkten stimmig. Der Service ist freundlich – auch in Stresssituationen – und Thomas sieht man an dass er Spaß hat an dem was er tut und das ist ja ein entscheidender Faktor für das Gelingen des ganzheitlichen Genusserlebnisses.

Beim letzten Besuch hatte ich den Pulpo auf Rucola, ganz wunderbar zart zubereitet – allerdings mit reichlich Knoblauch, das muss man mögen und dann eine Pasta. Heute habe ich sensationelle hausgemachte Ravioli mit Salbei und Sommertrüffel und einen Salat zu mir genommen. Die Ravioli waren wirklich sensationell geschmacklich zwischen Trüffel, Butter und Salbei abgestimmt. Für 6,90 Euro ein Traum.

Wer also mal in Erlangen zu tun hat, sollte einfach mal auf ein Essen vorbei schauen und wer meiner Einschätzung widerspricht oder wahrscheinlich doch eher bestätigen mag, kann das unten im Kommentar tun. Und wer nichts in Erlangen zu tun hat, der fährt einfach wegen des Salz & Pfeffers mal hin.

Vielleicht sehen wir uns da ja ?

Update vom 25.09.2011

Heute habe ich noch einmal mit Tom Egelseer telefoniert und wir machen bestimmt mal eine Tafelrunde oder eine andere Veranstaltung 2012 bei ihm. Das muss ich noch mal mit ihm persönlich besprechen – wie schön, da kann ich noch mal hin.