Hier sind die Guten

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Unser Unterstützer und Förderer von Il Nuraghe wurde sozusagen ausgezeichnet. In der aktuellen Ausgabe unseres Magazins in der Rubrik „Hier sind die Guten“ wird die Entdeckerleistung von Il Nuraghe gewürdigt.

„Enrico Poltronieri ist nicht nur Metzger im Süden von Verona, sondern auch Slow Food Mitglied. Im Auftrag von Slow Food erforschten er und sein Schwager Claudio Riccò die Historie der fast vergessenen regionalen Wurstspezialität Stortina Veronese. Dabei fand er so viel über die alte Handwerkskunst des Wurstens heraus, dass er genau diese Wurst selbst herstellen wollte. Entstanden ist eine Salami-Köstlichkeit (…) mit Bioschweinefleisch aus nachhaltigen Mästereien in Piemont und Lombardei (…) Durch die lange Reifezeit entwickelt sich ihr Geschmack ausgeglichen intensiv und bleibt trotzdem angenehm mild. Die Firma Il Nuraghe aus Nürnberg/Fürth hat die höchstens 200 Gramm schwere Salami auf der Biofach zum ersten Mal in Deutschland vorgestellt.“

(Quelle: „Slow Food Magazin“, Ausgabe 4/2013, Seite 16. Rubrik: „HIER SIND DIE GUTEN. Sauber deklariert, möglichst nachhaltig produziert und von der Redaktion des Slow Food Magazins für gut befunden“)

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Slowfood Käseseminar „Jung & Alt“ bei Feinkost Langer in Mögeldorf (von Elke Mühlbach und Peter Schubert)

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Mit einem „jungen“ Brillat Savarin aus Frankreich wurden wir zum Käseseminar bei Ulrike Langer willkommen geheißen. Dazu gab’s einen süffigen Crémant de Loire.

Zur „Eingewöhnung“ durften wir als nächstes einen „mittelreifen“ Sainte-Maure de Touraine verkosten, einen Ziegenkäse ebenfalls aus dem Käseparadies Frankreich! Dann aber wurden unsere Geschmacksnerven erst so richtig auf die Probe gestellt, denn wir pendelten ständig zwischen jungem und gereiftem Käse (so wie Rot- und Weißwein) hin und her…….

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Wie immer führte uns Ulrike Langer mit vielen Informationen zu Herkunft und Geschichte(n) der Käsesorten, zur Käseherstellung, zum Affinieren im Reifekeller und zur Aufbewahrung im Haushalt durch den Abend; unterstützt von den fleißigen Helferinnen im Hintergrund.

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In der Küche warteten schon die nächsten Sorten: Ein „Brie de Meaux“ jung und ein „Camembert“ gereift, sowie ein „Reblochon“ jung und gereift. Schließlich noch ein Schafskäse aus Korsika, der „Brin d’Amour“ – mit Kräutern der Maccia umkleidet – natürlich ebenfalls zwei „Generationen“! Danach bekamen wir erst einmal eine frische Gemüsebrühe zum Neutralisieren der Geschmacksnerven…

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…denn nun wanderten wir sensorisch zum berühmten „Comté“, den es bei Feinkost Langer ebenfalls in zwei Reifezuständen im Sortiment gibt. Die Größe der Verkostungsstücke pro Person (s.o.) war gewaltig…. (kleiner Scherz: Im Bild sind natürlich die Anschauungsobjekte in ihrer Gesamtheit).  Anschließend durften wir jung und gereift bei „Langres“, „Maroilles“ und „Vieux Lille“ – alles Kuhmilchkäse aus Frankreich – verkosten und näherten uns bedenklich der Sättingungsgrenze. Fatalerweise war das hervorragende Brotsortiment der Bäckerei Wimmer aus Bad Windsheim ebenfalls passende und verlockende (!) Ergänzung.

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Aber wir waren noch nicht am Ende (auch wenn manche schon erste Sternlein sahen), denn vor dem Nachtisch à la Ramona, hatten wir das Vergnügen, einen Roquefort, Schafskäse aus Frankreich, mit einem Roten Traminer (Weißwein!) von der Weingärtnerei Aichinger aus dem Kamptal in Niederösterreich zu testen (klasse, was dann doch noch so in uns hineinpasste).

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Und zu guter Letzt stiefelten wir gemeinsam durch das Wintermärchen am Mögeldorfer Kirchberg direkt in Ulrikes Reifekeller am Schmausenschloss, der Weg romantisch beleuchtet durch Kerzenlicht.

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Da reifen sie vor sich hin, von jung bis alt und wir durften bei „ ziemlich altem“ Ziegenkäse    den nun endgültig notwendigen Verdauungsschnaps zu uns nehmen:

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Eine gelungene Veranstaltung mit neuen, intensiven Geschmackserlebnissen, die es sicher nur bei einer erfahrenen Affineurin mit einem entsprechenden Naturreifekeller geben kann.

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Vielen Dank an Ulrike Langer und ihr Team für diesen spannenden Abend. Zur Nachbereitung  des Seminars (und falls noch jemand Hunger hatte) erhielt jeder von uns zum Abschluss ein kleines kulinarisches Geschenkpäckchen in die Hand gedrückt.