04.11.2017 – Wild in Bild & Bauch

220px-charles_william_margrave_of_brandenburg-ansbachLeidenschaft des Markgrafen Karl Wilhelm Friedrich zu Brandenburg Ansbach, genannt “Der wilde Markgraf”. Zehn Prozent des Staatshaushalts gab er jährlich für diese Leidenschaft aus und hinterließ seinem Sohn nicht weniger als 2,3 Millionen Reichstaler Schulden…
Von seinem Tun finden sich mancherlei Dinge im Ansbacher Schloß, höchste Zeit also für eine Schloßführung unter dem Motto “Die Markgrafen und die Jagd”. Danach besteht die Möglichkeit zu Fragen und Diskussion.
Damit auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt, erwartet uns ab ca. 16.45 Uhr ein viergängiges Wildmenü im Genußführer-Restaurant “Schwarzer Bock. Meike und Christian sind selbst passionierte Jäger und stehen gerne Rede und Antwort zu allen jagdlichen Fragen – kann Wild bio sein? Wer bestimmt, wieviel geschossen wird? Warum jagen wir heute anders als vor 300 Jahren? Wie wird die Jagd sich ändern mit Luchs, Wolf und Biber? Lateinkenntnisse sind nicht erforderlich…
Die Führung beginnt um 15 Uhr, bei Anreise per S-Bahn (z.B. 13.43 Uhr ab Nürnberg) sind es nur wenige Gehminuten bis zum Schloß. Parkmöglichkeiten bestehen in der Reitbahn im Schloßhof, samstags kostenlos ab 14 Uhr. Der “Schwarze Bock” ist quasi nebenan.
Und das kommt auf die Teller:
  • Reh auf Kartoffel – Rehwurst “polnische Art” an knoblauchsländer Kartoffelsalat
  • Winterlicher Salat mit gebratenen Rehfilets
  • Reh- oder Wildschweinrücken mit gebratenem Semmelkloß und Kastanie
  • Bockschmarrn (süße Spätzle) mit Zwetschgenröster
Preis p.P. für Führung und Menü: 50,00 Euro. Getränke und Trinkgeld bitte vor Ort begleichen.
Treffpunkt für die Führung vor dem Schlosseingang!
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28.10.2017 – Haselnüsse aus Franken

frankengenuss

Vor zwei Jahren haben wir uns bei Willi Bub den Anbau von Spargel genauer angesehen und im letzten Jahr „die beerenbauern“ besucht.

Die Exkursion an diesem Tag verdanken wir unserem Nachbarconvivium Mainfranken. Denn von dort kam der Hinweis, dass wir direkt in unserem Conviviengebiet diese Perle des Hasel(ge)nuss haben.

Die Franken-GeNuss wird von Martin Stiegler geleitet und hat ihren Sitz im fränkischen Gonnersdorf bei Cadolzburg. Ihr Ziel ist es, geschmacksintensive, hochwertige und nachhaltig angebaute Haselnüsse herzustellen und sie all jenen anzubieten, die Wert auf Regionalität, Qualität und authentischen Haselnussgeschmack legen. „Wir verfügen über eine Anbaufläche von 4 ha, die wir selbst bewirtschaften und kontinuierlich erweitern. Darüber hinaus arbeiten wir eng mit befreundeten Haselnussanbauern aus der Region zusammen, die unsere Philosophie teilen“. Mehr zur Franken Genuss und deren Philosophie finden Sie vorab hier.

Die Führung dauert ca. 2 Stunden und umfasst folgendes Programm:

  • Geschichte und Philosophie des Unternehmens
  • Besichtigung der Versuchsanlage mit 50 verschiedenen Haselnuss-Sorten
  • Einblick in die Verarbeitungskette (Reinigen/Knacken/Schalentrennung)
  • Besichtigung des Hofladens und der Rösterei
  • Kleine Verkostung von Haselnuss-Spezialitäten (Haselnuss-Ecken, Cookies etc.)
Unkostenbeitrag je Erwachsenem 15,– Euro – inklusive kleinem Geschenkl. Kinder unter 15 Jahren sind frei!
Bitte bei der Anmeldung hinter der Personenzahl vermerken, wieviel Erwachsene (E) und wieviel Kinder (K) kommen (z.B. 2 E und 3 K)

30. September – Ganz schön saftig – Kupfers Natursäfte

Betriebsführung bei „Kupfers Natursäfte

Kupfers Natursäfte ist ein 1938 gegründetes, regional tätiges Familienunternehmen in dritter Generation. Diese kleine aber feine Saftfabrik verarbeitet fränkische Früchte und Streuobst u.a. zu Apfel Direktsaft und Birnen Direktsaft im Einklang mit der Natur – und fungiert auch als Lohnmosterei mit Direktverkauf an jedermann. Es gibt ein reichhaltiges Sortiment an edlen Säften und Beerenweinen in hervorragender Qualität.

Angelika Dippacher führt uns in ca. 90 Minuten durch den Betrieb und zeigt uns, wie das natürliche, biologisch lupenreine, fränkische Obst verarbeitet wird. Anschließend erfolgt eine Saftverkostung, um die Produkte auch zu erschmecken.

Danke an unsere Mitglieder Birgit und Uwe Lietzmann für die Idee und Organisation.

Hier geht es zur Anmeldung

Der Teilnehmerbeitrag wird – auf Wunsch von Familie Dippacher – der Kinderherz Klinik in Erlangen zugutekommen!

Bio erleben und BioSchlemmerwochen

Slow Food Nürnberg unterstützt dieses Jahr ideell und mit vielen Mitgliedern und Unterstützern die Bio erleben ebenso wie die BIOSchlemmerwochen. Diana Burkel vom „Würzhaus“ und Valentin Rottner vom „Romantikhotel Rottner“ sind bei den Kochshows auf der Bio erleben dabei.

Mehr Informationen gibt es auf der Website der Stadt hier oder im Guide, den ihr hier als PDF runterladen könnt.

 

 

 

Das Backofenfest zum 20jährigen Jubiläum von Slow Food Nürnberg -22. Juli 16h

 

Slow Food Deutschland hat am 16. Juni 2017 sein 25jähriges Bestehen gefeiert.

Wir stehen da in nichts nach und begehen dieses Jahr unser 20jähriges Jubiläum. Das genaue Datum der Conviviengründung ist in den Annalen der Geschichte verschütt gegangen, aber das ist ja eigentlich auch egal.

20 Jahre Slow Food Nürnberg feiern wir bei und mit einem der Urgesteine der Bewegung im Convivium – Marga Linhard und ihrem Forsthaus Schweigelberg.

Für uns schürt sie noch einmal den großen alten Holzbackofen im Garten an. Ein seltenes Ereignis, weil der Betrieb des Backofens sehr aufwändig ist. Aber für ihr Convivium macht Marga das.

 Unser kulinarisches Ziel ist das Elsaß mit Flammekuchen, Baeckeoffa und Guglhupf – es wird sicher wieder ein spannendes Eß-Erlebnis!

Bitte haben Sie Verständnis, daß der große Holzbackofen nur in Betrieb gehen kann bei mindestens 25 angemeldeten Personen und nicht bei sehr schlechtem Wetter.

Zur Anmeldung geht es hier:

 

 

 

EINLADUNG ZUR MITGLIEDERVERSAMMLUNG AM 13.7.2017

Liebe Mitglieder von Slow Food Nürnberg,
hiermit laden wir Sie herzlich ein zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung. Über zahlreiches Erscheinen würden wir uns freuen. Anträge und Ergänzungen zur Tagesordnung senden Sie uns bitte bis spätestens 01.07.2017 zu.

Gleichfalls bitten wir um Wahlvorschläge für die Convivienleitung. Dabei darf Mann oder Frau sich auch selbst vorschlagen. Es wäre schön, wenn sich Kandidaten fänden !

Die Mitgliederversammlung findet im Gasthaus Rottner, Winterstraße 15-17 in 90431 Nürnberg statt. Beginn ist 19:00 Uhr.
Für das leibliche Wohl sorgen Stefan Rottner und Team mit einer kleinen, Slow Food gerechten Karte.
Tagesordnung
01. Begrüßung
02. Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung,
der Beschlussfähigkeit und Feststellung der Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder
Annahme der Tagesordnung
03. Bericht des Convivienleiters
04. Bericht des Stellvertreters und Schatzmeisters (Kassenbericht)
05. Aussprache zu den Berichten
06. Entlastung der Convivienleitung
07. Bestimmung Wahlleiter/in
08. Wahl des/der 1. Vorsitzenden (Convivienleiter/in)
Wahl des Stellvertreter/in – (Schatzmeister)
09. Eventuell Berichte aus den Arbeitskreisen
10. Anträge zur Mitgliederversammlung 2017
(Beratung und Beschlussfassung)
Wir bitten unsere Mitglieder bis 01. Juli 2017 Anträge und Wahlvorschläge einzureichen.
11. Verschiedenes

12. Schlussworte der/des Convivienleiterin/ers

Wir freuen uns auf Ihre / Eure Teilnahme und aktive Mitwirkung

Claus Fesel und Peter Schubert und Torsten Härtelt
Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung bis spätestens 04.07.2017 damit wir entsprechend disponieren können.

Nur Mitglieder können wählen und sind wählbar, nicht jedoch Unterstützer ohne Stimmberechtigung, bitte deshalb ggfs. Mitgliedsausweise mitbringen.

Bienenzentrum Lauf (von: Klaus Peter Staiger)

Bild: Verena N. / pixelio.de

Für den Fortbestand unserer natürlichen Lebensgrundlagen sind die Bienen von existenzieller Bedeutung. Wir wollen uns von einer erfahrenen Imkerin, Frau Hedwig Wörrlein, in die Geheimnisse der arbeitsamen Insekten einweihen lassen. Die Imker des Bienenzentrums sind biozertifiziert.
Wir treffen uns am Samstag, 17. Juni 2017 um 15:00 Uhr am Bienenzentrum Lauf Kunigundenberg 2, 91207 Lauf a.d.Pegnitz ; ausreichend Parkplätze stehen unmittelbar vor dem Bienenzentrum zur Verfügung.
Hedwig Wörrlein führt uns zunächst durch die faszinierende Welt der Bienen; anschließend folgen wir ihr ins ca. 3 km entfernte Rückersdorf um uns von der Imkerin den Naturwabenbau bei ihren eigenen Völkern erklären zu lassen. Es bleibt aber nicht bei der Theorie, sondern wir schleudern auch das wertvolle Gold und schließlich erhält jeder zahlende Teilnehmer ein Glas Honig.
Bitte bei der Anmeldung angeben z.B. 2E 1K für Erwachsenen und Kind.

 

Tafelrunde Mai im Weinstockwerk

 Update 20.04.2017 19.30 Die Veranstaltung ist jetzt leider ausgebucht. Wenn jemand auf Warteliste möchte bitte Email an nuernberg@slowfood.de

Kaum hatte ich im Februar den Termin auf unserer Website eingestellt – schon waren 17 Anmeldungen da, obwohl das Menü noch gar nicht stand. Und als das Menü da war, hat sich auch keiner abgemeldet…… Viele Vorschusslorbeeren sind das. Und so sind jetzt nur noch 5 Plätze frei.

Martin Runge empfängt uns und führt uns ein in die Philosophie der Fleischbeschaffung des Restaurant (nachhaltige, artgerechte Haltung und Schlachtung, Nutzung des ganzen Tieres)

Wir tafeln an einem Tisch für 22 Personen und unsere Gangfolge kommt alles in kleineren Portionen auf grossen Schalen, bzw Brettern serviert zum teilen:

  
Vorspeise:
Zunge | Salsa Verde | Erbse
Blutwurst | Ancienne-Apfel | Sellerie
Ravioli | Ziegenkäse | Pesto
Hauptgang:
Kronfleisch
Hochrippe
Oberschale (4 Std Sous Vide)
zu den Hauptgängen reichen wir gemischte Beilagen)
Nachspeise:
WSW-Cheesecake
Rohmilchkäse

Die 7. Fränkischen Genusstage – Ein Programm zum Geniessen am ersten Maiwochenende

Dieses Jahr gibt es die Genusstage am ersten Maiwochenende.

Neben dem Genuss beschäftigt sich die Veranstaltung mit der  Frage, wie die Zukunft unserer Lebensmittel aussehen wird. Darüber wird diskutiert mit Dr. Ursula Hudson, Präsidentin von Slow Food Deutschland, Gabriele Heins vom FEINSCHMECKER, Bert Gamerschlag vom Stern, Dirk Niepoort von Niepoort Vinhos Portugal und Martin Koessler von K&U.

Die Diskussion findet am Sonntag, den 7. Mai um 10 Uhr in der Karmeliterkirche statt, und dort wird auch am Sonntag ab 11.30 Uhr Sternekoch Andrée Köthe vom „Essigbrätlein“ Kostproben aus seiner Gemüseküche in Löffelform präsentieren.

Und das Wichtigste: Neben den alten Hasen wie Arnd Erbel, Kloster Plankstetten, Käse-Langer und den vielen anderen konnten wir zehn tolle neue Aussteller gewinnen, alle portraitiert auf der Website:

http://www.die-fraenkischen-genusstage.de/index.php?page=die-aussteller

Das komplette Programm unter  www.die-fraenkischen-genusstage.de

Vielleicht sehen wir uns ! Es lohnt sich

Bürgerbräu Hersbruck (von: Peter Schubert)

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Brauereiführung und Verkostung

Slow City (Cittaslow) und eine kleine familiengeführte Brauerei – das ist die ideale Kombination für Slow Food. Wir werden deshalb an diesem Abend der Bürgerbräu Hersbruck einen Besuch abstatten und uns der Thematik des Bierbrauens zuwenden.

Die Bürgerbräu Hersbruck wird bereits in 5. Generation als Familienbetrieb geführt und erzeugt individuelles, handwerklich hergestelltes Bier abseits des Einheitsgeschmacks von Industriebieren. Die Brauerei stammt ursprünglich von Kommunbrauern ab und weist eine interessante Geschichte auf (von der wir natürlich auch erfahren werden).

Die Hauptsorte der Bürgerbräu Hersbruck ist das Lagerbier, doch auch ein Edel-Pils, Dampfsud (dunkles Bier), Landbier, Kellerbier, Gold, Albweizen und Radler ergänzen das Sortiment. Im Herbst wird dann noch dunkles untergäriges Bockbier gebraut und seit ca. zwei Jahren gibt es als besondere Spezialität ein kaltgehopftes, obergärig vergorenes Bier, das „Brauhaus 976“.

Gestartet wird mit einem Rundgang durch die Brauerei, im Anschluss folgt eine Verkostung. Zum Abschluss gibt’s zur Stärkung die passende „Unterfütterung“ durch den örtlichen Metzger (Drei auf Kraut) und es darf natürlich weitergetrunken werden….

Hier geht es zur Anmeldung.

Die Brauerei ist hervoragend mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, denn nur 10 Minuten Fußweg trennen sie vom Bahnhof Hersbruck rechts der Pegnitz (und die Anreise mit der Bahn ist angeraten).

Zum Beweis:

Brauerei hier, Bahnhof dort und Verbindungssuche da