Bamberg mit allen Sinnen und auf vielen Wegen (von Helga Balletta und Peter Schubert)

Bildquelle:  Nürnberg Luftbild, Hajo Dietz

Fünf Archepassagiere (plus zwei beantragte!), Jahrhunderte altes „urban gardening“, Bamberger Bier, Welt(kultur)erbe, eine der schönsten Städte Deutschlands und Treffen mit Aktiven unseres Nachbarconviviums…

Es bedarf nicht mehr Worte, um diese Veranstaltung der Superlative zu bewerben. Ein Tag, den wir dank unserer Mitglieder Helga Balletta und vor allem auch des Slow Food Kollegen Andreas Schneider aus Bamberg organisieren konnten und der sicher nachhaltig in unserer Erinnerung hängen bleiben wird.

PROGRAMM:

Gemeinsamer kurzer Fussweg in die Areale des Welterbes urbaner Gartenbau der Bamberger Gärtnerstadt.

Ankunft am Gärtner- und Häckermuseum: 15:00 Uhr.

Vortrag über Geschichte und Gegenwart des Bamberger Erwerbsgartenbaus sowie Führung durch Museum und den Bamberger Sortengarten in der angrenzenden Nordflur im Unterland.

Ende um 17.00 Uhr und Fussweg durch die Welterbe-Innenstadt zur historischen Schankstelle der Brauerei Heller (Schlenkerla)

17.45 UhrBierprobe Arche-Passagier Bamberger Rauchbier traditioneller Herstellung sowie Infos zum Spezial-Brauverfahren (Filmbeitrag mit Moderation Slow-Food-Bamberg Andreas Schneider/ggf. Schlenkerla-Inhaber Matthias Trum).

Gemeinsames Abendessen mit Aktiven/Mitgliedern von Slow Food in Bamberg (und ggf. Geschäftführer Genussregion Oberfranken Norbert Heimbeck zugleich Convivienleiter Oberfranken) und Slow-Food-Aktiven der Bamberger Gruppe aus dem Convivum Mainfranken/Hohenlohe.

Essen à la carte (z.B. Grupfter, Bamberger Zwiebel oder Haxe in Rauchbiersoße oder Bamberger Schlenkerla-Bratwurst mit Rauchmalz und Dampfkraut und Rauchbierbrot).

Anschließend Rückweg durch die abendliche Altstadt zum Bamberger Bahnhof

Hier geht es zur Anmeldung:


Hinweise zur Fahrt (die bitte jeder eigenständig organisiert)

Vorschlag für Bahnfahrer:

HINFAHRT

Ab: Nürnberg HBF mit RE 13:38 UHR

An: Bamberg HBF mit RE 14.21 UHR

Andres Schneider (Slow Food Bamberg) kommt an das Gleis und holt uns ab!

Treffpunkt für alle, die nicht mit der Bahn anreisenUm 14:30 Uhr in der Bahnhofshalle im Bamberger Hauptbahnhof (das ist eine kleine Halle, da finden sich alle, die sich da treffen wollen)

RÜCKFAHRT

Ab: Bamberg HBF mit RE 20:38 UHR

An: Nürnberg HBF mit RE 21.19 UHR

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7. Juli – 15h – Besuch des Ökohofes Klischewski (von Klaus-Peter Staiger)

Seit 1989 bewirtschaftet die Familie Klischewski den zur Gemeinde Hartenstein gehörigen Hof auf biologisch organische Weise. Hier haben die Milchrinder in einem geräumigen Laufstall Bewegungsfreiheit, während die Jungrinder sich ganzjährig auf der Weide austoben dürfen.

Die gewonnene Milch wird in der hofeigenen Käserei zu allerlei Milchprodukten und Käse verarbeitet, die auf Märkten im Nürnberger Land von der Familie Klischewski direkt vertrieben werden.

Wir besuchen den Ökohof am Samstag, 7. Juli 2018 um 15:00 Uhr, um einen Einblick in das Hofleben zu gewinnen, die Käserei zu besichtigen und anschließend bei einer zünftigen Vesper die Produkte des Hofes zu genießen. Es besteht auch die Möglichkeit, die Manufaktur-Erzeugnisse im Hofladen käuflich zu erwerben.

Dauer der Veranstaltung: ca. 3 Stunden

Hier geht es zur Anmeldung08

16. Juni – 13h – Matjes Menü im Gasthof Fischküche Reck (von Gerhard Tremel)

Der jungfräuliche Hering wird traditionell in den Sommermonaten gefangen, wenn er zwar noch keinen Rogen gebildet, aber schon den optimalen Fettgehalt erreicht hat. 
Mit Hilfe des Enzyms in der Bauchspeicheldrüse reift er zur Spezialität „Matjes“ heran. 
Der hohe Gehalt an mehrfach ungesättigten Omega 3 Fettsäuren macht den Matjes zur
 Spezialität für gesundheits- und cholesterinbewusste Genießer.

Matjes Menü „Slowfood“
Aperitif
Fränkischer Gin aus der Brennerei Hack
mit Gurkenschalen-Tonic aufgegossen
oder
Alkoholfreier Prisecco von Streuobstwiesen der Manufaktur Jörg Geiger
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„Dreierlei Salzhering“
mit kleiner Salatgarnitur von Knoblauchsländer Blattsalaten und Brotauswahl**Matjeshappen auf geröstetem Bauernbrot mit Preiselbeeren und Emmentaler**

**Matjesterrine mit Schmandcreme**
**Matjes „Hausfrauen Art“**
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Cremige Meerrettichsuppe von Baiersdorfer Meerrettich
mit Matjestartar und roter Beete
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„Matjes und Saibling“
Junges Matjesfilet und kross gebratenes Saiblingsfilet
mit Petersilienbaggers und Senf-Dill-Honigsoße
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Eis vom Bauernhof und Topfenknödel
mit Rhabarber-Erdbeergrütze
39 Euro pro Person

Das Hutangerprojekt in der Herbrucker Alb – Führung und Menü

Das Hutangerprojekt ist eines der ältesten und erfolgreichsten Naturschutzprojekte Bayerns. Es entstand 1985 auf Initiative der Ortsgruppe Hersbruck des Bundes Naturschutz in Zusammenarbeit mit dem Bezirk Mittelfranken aus der Erkenntnis heraus, dass die Hutanger das wichtigste Natur- und Kulturerbe der Hersbrucker Alb sind. 1987 übernahm das Naturschutzzentrum Wengleinpark die Betreuung.
Alle Details gibt es auf der Projektseite.
Rainer Wölfel führt uns durch das Projekt (festes Schuhwerk bietet sich an).
Anschliessend gehen wir dann in das Gasthaus „Zum stillen Bächlein“ und essen was wir gesehen haben.
Preis für Führung und Menü (ohne Getränke) 45 Euro.
Für Vegetarier finden wir eine Alternative – meldet Euch per Mail bitte.

„Slowfood Hutanger Menü“im Gasthaus „Zum stillen Bächlein“
Gruß aus der Küche – Beef Tea
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Sülze vom Kalb an Wildkräutersalat in Apfel-Eichen-Essig, geröstetes Bauernbrot
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Mit Rosmarin gebratenes Kalbsschäuferle, dazu glaciertes aus Wald und Flur, Pfifferlingsknödel
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Gebackene Hollerblüte an Erdbeersalat, Gurkeneis und
Fichtenknospen in Zarbitterschokolade

9. Juni – 10h – Besuch der Confiserie Riegelein in Cadolzburg (von Herbert Fischer)

Den Namen „Riegelein“ aus Cadolzburg kennt vermutlich jeder von uns und bringt diesen mit Schokoladenfiguren in Verbindung. Und tatsächlich:

Die Confiserie Riegelein gehört europaweit zu den Marktführern von Schokoladen-Figuren. Mehr als 750 verschiedene Schokoladen-Produkte bilden den Kern des Riegelein-Sortiments. Ob Weihnachten, Ostern, Silvester, Valentins- und Muttertag oder Halloween – Riegelein bietet die größte Auswahl an Schokoladen-Saisonartikeln. Rund 18.000 Tonnen Schokolade werden pro Jahr nach strengsten Qualitätsvorgaben zu Schokoladen-Figuren und Confiserie-Präsenten verarbeitet.

Doch was hat das mit Slow Food zu tun? Mehr als man denkt:

Die Confiserie Riegelein hat seit 2010 eine Vorreiterrolle für den Einsatz von fair gehandeltem Kakao eingenommen. Dabei ist Nachhaltigkeit für Riegelein nicht nur Teil des Leitbildes sondern auch eine Herzensangelegenheit der Inhaberfamilie. Die langjährige Partnerschaft mit Fairtrade begann 2011, als das Cadolzburger Familienunternehmen die handdekorierten Confiserie-Artikel im deutschen Markt auf Fairtrade-Schokolade umstellte. Zum Start des Fairtrade-Kakao-Programms 2014 war Riegelein einer der ersten Vertragspartner und setzte sich zum Ziel, den Kakaobedarf für die Marke Riegelein bis zum Saison-Start Weihnachten 2016 vollständig auf das Fairtrade-Kakao-Programm umzustellen. Damit ist Riegelein der erste breit aufgestellte Markenhersteller für Schokolade, der sich zu einer kompletten Umstellung auf fair gehandelten Kakao verpflichtet hat.

Die Confiserie Riegelein nimmt im Bereich der Schokoladensaisonprodukte schon lange eine Vorreiterrolle in Sachen Nachhaltigkeit ein und baut sie auch weiter aus. Die BIO-FAIRTRADE Kollektion für Weihnachten und Ostern trägt das Siegel des FAIRTRADE Vollprogramms, das sowohl Kakao als auch Rohrzucker und Vanille als Zutaten aus fairem Handel sicherstellt.

Herr Peter Riegelein wird uns einen Einblick in Produktion (insbesondere auch der Spezialität Hohlfiguren), in Firmenentwicklung und Veränderung der Philosophie vom Discounterlieferanten zum Fairtrade-Produzenten (der trotzdem noch an Discounter liefert) geben. Wir bekommen einen spannenden Einblick in ein mittelständisches Unternehmen.Treffpunkt ist die „Chocothek“, in der nicht nur der Vortrag stattfindet (u.a. „Das Familienunternehmen Riegelein auf dem Weg zur Nachhaltigkeit“) sondern auch gewisse Produktabläufe zu beobachten sind (aus hygienischen Gründen dürfen wir leider nicht direkt in die Produktionsräume). Dauer ca. 2 – 2,5 Stunden

Herr Riegelein ist selbst Mitglied bei Slow Food und vertritt die Nachhaltigkeitsgedanken mit großer Überzeugung, bei seinen Abnehmern war das durchaus auch ein gewisses Risiko. So ist es ihm auch ein Anliegen, u.a. die Haselnüsse der Familie Stiegler aus Gonnersdorf zu verarbeiten (die wir ja ebenfalls schon besucht hatten; s. hier).

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Nach der Veranstaltung kann noch der Werksverkauf nach Lust und Laune 04genutzt werden und der Teilnehmerbeitrag in Höhe von 10,00 EUR wird darauf angerechnet!!

12. Mai – So ein Käse! – Hauptsache selbstgemacht! (von Torsten Härtelt)

Käse ist Milch auf dem Weg in die Unsterblichkeit sagt man in Holland.

Seien wir mittendrin statt nur dabei, wenn Käse handwerklich hergestellt wird beim Schmalzmüller am Hesselberg. Natürlich gehören auch Gaumenfreuden und Wissenswertes über dieses wunderbare Milchprodukt dazu.

Bevor wir mit der Käsebrotzeit beginnen, wird auf jedem Tisch ein Topf Milch platziert. Unter den humorvollen Anweisungen des Schmalzmüllers stellen wir selbst Käse her. Da wird gerührt, geschnitten, abgeschöpft und vor allem viel gelacht. Und wer etwas arbeitet, soll sich auch stärken. Zu selbstgebackenem Bauernbrot gibt es vier verschiedene Gänge unseres Käses, wie den beliebten Hochwasserpegel und Bauernrebell. Den selbst hergestellten Käse dürfen Sie am Ende mit nach Hause nehmen.

Treffpunkt ist am 12.5. um 17 Uhr in der Schmalzmühle 1 in 91740 Röckingen. Die Veranstaltung dauert ca. 2,5 Stunden. Die Anreise per VGN ist möglich, allerdings gibt es am gleichen Tag keine Rückreisemöglichkeit. Gerne unterstützen wir Fahrgemeinschaften.

Preis:

Kinder (bis 13J.) 8,50 €
Erwachsene 17,00 €
zuzüglich Getränke

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20. April 2018 – 14h – Die Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf

In mehr als 120 Jahren hat sich das Bildungszentrum Triesdorf aus einem regionalen Zentrum für Landwirtschaftliche Aus- und Fortbildung zu einem Cluster Landwirtschaft und Umwelt mit ca. 3.500 Studierenden entwickelt.
Heute besteht das Bildungszentrum aus einer Vielfalt von Einrichtungen, die durch intensives Zusammenwirken umfangreich vernetzt sind. Zehn Schulen, zwei Fakultäten der Hochschule Weihenstephan – Triesdorf sowie das Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Milchanalytik (LVFZ) nutzen die praktischen Möglichkeiten des Fachzentrums für Energie- und Landtechnik und der fünf Tierhaltungsbereiche der LLA Triesdorf. Die Fachabteilungen Saatzucht, Versuchsanbau, Feldwirtschaft und Obstbau bilden die Sektoren für eine pflanzenbaulich, botanische Ausbildung.

Im Bildungszentrum werden seit jeher neue Entwicklungen aufgegriffen und in der landwirtschaftlichen Praxis erprobt und bewertet. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können so schnellstmöglich durch Fortbildung, Beratung und gezielte Informationen an die landwirtschaftliche Praxis weiter gegeben werden. Jährlich nutzen aktuell rund 15.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Tendenz steigend, das Triesdorfer Aus- und Fortbildungsangebot.

Am Freitag, den 20.4.2018 statten wir den LLA in Weidenbach-Triesdorf einen Besuch ab. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Infozentrum, dort wird uns Direktor Körner zur Führung begrüßen. Diese Führungen werden nur an Wochentagen zu den Betriebszeiten abgehalten – deswegen auch dieser für unser Convivium ungewöhnliche Termin.  Mit ihm werden wir einen Einblick in die Themenbereiche Rinderhaltung sowie Saatzucht und Pflanzenbauversuche erhaltenund natürlich auch dem Obstlehrgarten einen Besuch abstatten.  Auch der körperliche Input kommt mit Kaffee und Kuchen nicht zu kurz.  Gegen 16 Uhr werden wir dann auch schon wieder in die Freiheit entlassen.  Danach würde sich ein Besuch im Genußführerlokal “Schwarzer Bock” in Ansbach anbieten, wer Lust hat bitte bei Torsten Härtelt melden.

Zur Anmeldung geht es hier:

Führung durch die „Neue Nürnberger Bierwelt“ (von: Peter Schubert)

Programm:

Treffpunkt: 12:30 Schanzenbräu-Schankwirtschaft, Adam-Klein-Straße 27, 90429 Nürnberg

  • In der Schankwirtschaft stehen 3 Essen zur Auswahl: Bratwürste, Vesperplatte, Käsespätzle. Dazu werden 4 verschiedene SchanzenbräuSchnitt vom Fass gereicht.
  • Um ca 14:30 machen wir uns mit Öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg in die orca-brauin Großgründlach. Dort gibt es eine Brauereiführung und folgende Proben: 3 x orca brau, 1 x Eppelein & Friends aus Schoppershof, 1 x Honig-Bräu aus der Südstadt. Hier werden sich mit dem neuen Shootingstar Felix vom End  sicher interessante Gespräche über Kreativbiere, Tradition, Handwerk und Reinheitsgebot ergeben.
  • Um ca 18:15 geht es dann ins Zentrum zur letzten Station, wo Luke Kennedy seinen Brewpub extra für uns eine Stunde früher schon um 19:00 öffnet, um uns mit 3 weiteren Proben zu erfreuen. Wer will oder nicht mehr kann, darf hier dann auch gerne bis 01:30 sitzen bleiben….

Für uns ist er DER Fachmann schlechthin: Boris Braun, Autor (z.B.: http://www.brauereiatlas.de) und Brauerei-Experte aus Nürnberg, führt durch diesen spannenden Tag und öffnet uns Tür und Tor zu den beteiligten Personen und Orten.

Hier geht es zur Anmeldung.

Im Preis enthalten sind sämliche eingeplante und oben beschriebenen Bierproben, die Brauereiführung und das Essen.

Um VAG-Fahrkarten sollte sich jeder selbst kümmern (manche haben ja vielleicht ein Abo)!

2. Dezember 2017 – Festliche Tafelrunde in der Zirbelstube

Nachdem wir 2016 im Norden von Nürnberg waren, gehen wir für unsere festliche Tafelrunde dieses Jahr in den Süden. Wir begehen unsere festliche Tafelrunde dieses Jahr bei unseren langjährigen Förderer und Unterstützer in der  „Zirbelstube“. Das Restaurant unter der Leitung von Erhard und Maria Kunkel 1999 begründet und nun seit 2011 in zweiter Generation von Sohn Sebastian Kunkel und Susanne Wagner geführt, ist seit der Ausgabe 2017 auch im Slow Food Genussführer verzeichnet.
Ein doppelter Anlass sie einmal wieder zu besuchen.
Menü
Lebkuchen-Ziegenfrischkäse-Praline
Feigensenf und Feldsalat
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Maronencremesuppe
Mit Speck-Zwetschge
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Jakobsmuschel & Schweinebauch
Mit Selleriepüree und Tomaten-Vanille Salsa
ODER
Walnuss-Ricotta-Ravioli
Mit Spinatsalat und Trüffelschaum
*
Seeteufelmedallion
Muschelragout, Blattspinat und Safran-Risotto
ODER
Rehnüsschen
Schokoladensauce, Kräuterseitlinge und Grünkohl und Süßkartoffel
*
Schokoladenvariationen
Mit Eis, Kuchen und Ganache

Bitte bei der Anmeldung angeben zum Beispiel 1WS1JR – wäre einmal das Menüs mit den Walnuss Ravioli und Seeteufel im Hauptgang und 1 mal Jakobsmuschel mit Rehnüsschen im Hauptgang
Wer zusätzlich die Maronensuppe ohne Speck will schreibt mir eine email an nuernberg@slowfood.de.
Der Menüpreis beinhaltet den Trinkgeldanteil für das Essen.

 

04.11.2017 – Wild in Bild & Bauch

220px-charles_william_margrave_of_brandenburg-ansbachLeidenschaft des Markgrafen Karl Wilhelm Friedrich zu Brandenburg Ansbach, genannt “Der wilde Markgraf”. Zehn Prozent des Staatshaushalts gab er jährlich für diese Leidenschaft aus und hinterließ seinem Sohn nicht weniger als 2,3 Millionen Reichstaler Schulden…
Von seinem Tun finden sich mancherlei Dinge im Ansbacher Schloß, höchste Zeit also für eine Schloßführung unter dem Motto “Die Markgrafen und die Jagd”. Danach besteht die Möglichkeit zu Fragen und Diskussion.
Damit auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt, erwartet uns ab ca. 16.45 Uhr ein viergängiges Wildmenü im Genußführer-Restaurant “Schwarzer Bock. Meike und Christian sind selbst passionierte Jäger und stehen gerne Rede und Antwort zu allen jagdlichen Fragen – kann Wild bio sein? Wer bestimmt, wieviel geschossen wird? Warum jagen wir heute anders als vor 300 Jahren? Wie wird die Jagd sich ändern mit Luchs, Wolf und Biber? Lateinkenntnisse sind nicht erforderlich…
Die Führung beginnt um 15 Uhr, bei Anreise per S-Bahn (z.B. 13.43 Uhr ab Nürnberg) sind es nur wenige Gehminuten bis zum Schloß. Parkmöglichkeiten bestehen in der Reitbahn im Schloßhof, samstags kostenlos ab 14 Uhr. Der “Schwarze Bock” ist quasi nebenan.
Und das kommt auf die Teller:
  • Reh auf Kartoffel – Rehwurst “polnische Art” an knoblauchsländer Kartoffelsalat
  • Winterlicher Salat mit gebratenen Rehfilets
  • Reh- oder Wildschweinrücken mit gebratenem Semmelkloß und Kastanie
  • Bockschmarrn (süße Spätzle) mit Zwetschgenröster
Preis p.P. für Führung und Menü: 50,00 Euro. Getränke und Trinkgeld bitte vor Ort begleichen.
Treffpunkt für die Führung vor dem Schlosseingang!