Wurstkurs

WurstkursUnser neuer Unterstützer und Förderer – die Naturmetzgerei Seefried – bietet uns einen „Wurstkurs“ an.
In unserem Wurstkurs legen die Teilnehmer unter Anleitung von Naturmetzger Martin Seefried selbst Hand an:
  • Zerlegung von einem Schwein und einem Rind
  • Selbst wolfen, würzen und wursten
  • Wir produzieren verschiedene Bratwürste und Leberwurst selbst
  • Führung durch die Naturmetzgerei inkl. Verkostung
  • Bratwurst-Menü frisch vom Grill
  • Die eigenen Wurstkreationen im Glas zum Mit-Nach-Hause-Nehmen.
Sie erfahren viel Wissenswertes über Futter und Haltung sowie Schlachtung, Verarbeitung und Lagerung. Sie lernen Qualitätsunterschiede, Gewürze, Maschinen und Arbeitsabläufe in einer Metzgerei kennen. Martin Seefried zeigt Ihnen, wo Metzger welche Zusätze verwenden und wie erohne diese Zusätze auskommt.
Einen Einblick bietet dieses Video.
Leistungen: Kurs, Material, Schutzkleidung, Verkostung und Mittagessen inkl. Getränke. Die eigenen Brat- und Leberwurstkreationen zum Mit-Nach-Hause-Nehmen (6 Monate haltbar).

Besuch eines Archehofs

BiohofArche

Am 4. Oktober sind Erwachsene und Kinder eingeladen, den Bio-Archehof Gerstner zu besuchen.

Was 1984 recht harmlos mit wenigen Tieren begann, wuchs mit den Jahrzehnten zu einer erstaunlichen Artenvielfalt heran. Die Familie Gerstner und ihr Hof beheimaten viele bedrohte Haustierrassen: wie etwa das Alpine und Krainer Steinschaf, die Pfauenziege, die Pommernente und das Augsburger Huhn. Der Hof liegt im schönen mittelfränkischen Landkreis Roth in Bayern. Die Schafe und Ziegen halten sich fast ganzjährig auf 16 Hektar Gesamtfläche auf. Darüber hinaus weiden die Tiere in einem Naturschutzgebiet in der Fränkischen Sandachse.Mehr über den Hof gibt es hier.

Herr Gerstner führt uns in rund drei Stunden über 5 oder 6 Koppeln (bitte an festes Schuhwerk denken!) 

Am Schluß gibt es die Möglichkeit, im Hofladen einzukaufen. Lammfleisch kann aber nur auf Vorbestellung gekauft werden!Die Vorbestellung nimmt Frau Gerstner –  per Mail : info@bioarche-gerstner.de oder Tel. 09173 9718 entgegen. Bestellungen bitte bis eine Woche vor der Veranstaltung !

Hier zu dieser Veranstaltung anmelden.

Ein Dankeschön geht an Heike Wütscher für die Organisation dieser Veranstaltung mit anschliessender Tafelrunde.

Zur Tafelrunde bitte hier gesondert anmelden.

Süddeutschlands größtes Felsenkeller-Labyrinth

1024px-nuernberg_felsengaenge_003Im Lauf vieler Jahrhunderte gruben die Nürnberger Bürger Gewölbe und Gänge in den leuchtenden Buntsandstein unter ihrer Stadt. 1380 wurde die weitläufige Felsenkelleranlage zum ersten Mal urkundlich erwähnt. In all den vielen Jahren dienten die Keller vornehmlich der Reifung und Lagerung von Bier – allen voran dem roten Nürnberger Stadtbier.

Der Bau der Vielzahl von Gewölben und Gängen, ergibt über eine Fläche von 25.000m² ein faszinierendes Labyrinth. Ein bereits im 14. Jahrhundert entwickeltes System von Be- und Entlüftungsschächten sorgt in weiten Bereichen noch heute für ständigen Luftaustausch. Unter kompetenter, individueller Führung begeben wir uns auf eine unterirdische Zeitreise und hören spannende Geschichte und Geschichten.

Nachdem so eine Tour im Untergrund sicher hungrig und durstig macht (Dauer ca. 70 min), haben wir anschließend das Lokal BrotZeit für eine Brotzeit nach Slow Food Kriterien reserviert. Sven Hopfengärtner und Team bieten „Leggere Woar (ohne Gluddamaad odda su a Zeich) und a süffiges Bier dazou!!“, denn wie meint er auf seiner Internetseite: „A su a broodzeid, des is hald was gouds“. Wer möchte, der geht daher nach der Führung mit uns in die Klaragasse 30 (das ist in der Nähe des Germanischen Nationalmuseums). Schon mal zur Einstimmung ein Zeitungsartikel.

Wichtige Informationen vorab:

Bitte bei der Anmeldung hinter der Personenzahl mit (B) vermerken, ob Sie nach der Führung mit zur BrotZeit gehen (z.B. 2 B)

ACHTUNG:

In den Felsengängen in Nürnberg herrschen das ganze Jahr über kühle Temperaturen zwischen 8 und 10°C. Bitte denken Sie also an entsprechend warme Kleidung, damit Ihnen während der Führung nicht kalt wird.
Um an den Führungen in den Felsengängen teilnehmen zu können, sollten Sie gut zu Fuß sein. Es gilt einige Treppen zu steigen und die Böden in den Gängen sind zum Teil uneben. Achten Sie deshalb bitte außerdem auf bequemes, stabiles Schuhwerk. Die Führung dauert ungefähr 70 min.

Hier geht es zur Anmeldung.

“Grüne Lust” – Frühlingsfit mit Wildkräutern (von: Peter Schubert)

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Bild: Sammy Hart aus dem Buch „Wilde Grüne Küche“

Eine Kräuterwanderung mit Kochkurs

Wiesenbärenklau und Labkraut, Brunnenkresse, Wegerich und Sauerklee – an Vitaminen und Vitalstoffen sind sie unseren Kulturpflanzen weit überlegen: genau richtig, um nach dem langen Winter Energie zu tanken. Kräuterführung mit Kochkurs, denn kulinarisch sind Wildkräuter eine Entdeckung. Nach der Kräuterwanderung kochen wir in der historischen Küche der Oedmühle (www.oedmuehle.net) ein „wildes“ Menü .

Kräuterwanderung und Kochkurs werden geleitet von der staatlich zertifizierten Kräuterführerin und Buchautorin Gabriele Leonie Bräutigam (“Wilde Grüne Küche”, „Wilde Grüne Smoothies“).

Hier geht es zur Anmeldung.

Besuch einer Texas Longhorn Rinderzucht

longhorn_kleinAls ich im letzten Jahr die Eintrittsmeldung von Anna & Alexander Leichtenstern bekam mit einer E-Mailadresse die auf eine Seite mit Texas Longhorn Rindern verwies, da habe ich gleich zum Hörer gegriffen und gesagt, da müssen wir mal eine Veranstaltung machen. Tiefstes Oberfranken hin oder her, wer Lust und Interesse hat, wird schon kommen. Und jetzt ist es soweit.

Wir besuchen die beiden auf Ihrem Naturland Bauernhof in Prebitz:

Hier eine Vorschau:

DIE TEXAS LONGHORN RANCH – BIOLOGISCH ZERTIFIZIERTE RINDERZUCHT IN FRANKEN

Anna & AlexanderLeichtenstern züchten schon lange amerikanischeQuarterhorses und lernten deswegen bei Aufenthalten in den USA die Texas-Longhorn-Rinder kennen. Weil diese wunderbaren Tiere für die beiden einen Mythos des Wilden Westens verkörpern, entstand der Wunsch, sie selber zu züchten.Da es ihnen als Bio- und Naturland-Betrieb andere Wege zu fragwürdig erschienen, loteten sie weiter Möglichkeiten des Lebendimports aus. Anfang 2011 wurden ihre ersten 24 Longhorn-Rinder über Luxemburg eingeflogen. Seither steht die größte Longhorn-Herde Europas mit der Genetik sehr guter Zuchtlinien auf ihrem Bauernhof in Oberfranken. Insgesamt bewirtschaften sie über 40ha Land in Altencreußen und das biologisch im Einklang mit der Natur. Mehrere Longhorn-Kälber kamen seither zur Welt und sie sind immer wieder begeistert von den Muttereigenschaften der Longhorns und dem Farbspiel des Nachwuchses. Zwei Zuchtbullen widmen sich den Kühen auf unseren Bio-Weiden. Ein Teil der Tiere ging bereits an enthusiastische Longhorn-Fans, weitere sind vorgemerkt für den Verkauf, sobald sie geboren sind. Derzeit weiden mehr als 50 Texas-Longhorn-Rinder auf ihrer Ranch im schönen Bayern und es kommen stets neue hinzu.

Mehr zu den Tieren vorab hier oder dann natürlich live am 20.6.
Das Fleisch geht sowohl an den Sternekoch Alexander Herrmann als auch z.B. an die „Auguste“ – den Bio Burgerbrater für „premium junk food“ in Nürnberg.
Wir starten am 20.6 um 14h mit Burgern vom Grill. Dabei erzählt uns Anna Leichtenstern vom Fleisch der Texas Longhorn Rinder. Anschliessend machen wir eine Führung über den Hof und die Weiden und gucken uns die Tiere unter fachkundiger Erklärung an.

Unkostenbeitrag je Erwachsenem 10,– Euro – inklusive 2 Texas Longhorn Burger vom Grill und nicht alkoholisches Getränk.  Kinder die Hälfte!

Hier geht es zur Anmeldung:

Bitte bei der Anmeldung hinter der Personenzahl vermerken, wieviel Erwachsene (E) und wieviel Kinder (K) kommen (z.B. 2 E und 3 K)

Besuch eines Spargelanbaubetriebes mit Spargeltafelrunde

Quelle: www.pixelio.de/ H.D.Volz

Quelle: http://www.pixelio.de/ H.D.Volz

Die Spargelsaison in Franken hat begonnen und damit konnten wir nun auch einen Termin für unsere Spargelveranstaltung bei Willi Bub dem Hoflieferanten von Würzhaus und Zirbelstube festmachen. Natürlich mit anschließender  Tafelrunde zum Spargel essen (von Willi Bub natürlich).

Spargel ist als Gemüse und Heilpflanze seit langem bekannt. In China wurden Spargelpflanzen (Verwandte des jetzigen Gemüsespargels) schon vor über 5000 Jahren gegen Husten, Blasenprobleme und Geschwüre verordnet.

Wir mögen dieses königliche Gemüse ja einfach. Und wir wollen jetzt endlich wissen wie das geht mit dem Spargelanbau. Und das erklärt uns auf seinem Hof, am Feld und in der Sortieranlage Willi Bub. Er ist der „Hoflieferant“ für unsere Slow Food Unterstützer Diana Burkel vom Würzhaus und Sebastian Kunkel von der Zirbelstube. Die beiden haben mir unabhängig voneinander Willi Bub als „Referent“ für diese Veranstaltung empfohlen.

Unkostenbeitrag je Erwachsenem 12,– Euro – inklusive 1 Kilo Spargel. Kinder unter 15 Jahren sind frei!

Bitte hier zur Spargelveranstaltung anmelden. (zur Tafelrunde unten extra)

Wer mag, geht anschließend noch mit zu einer Mittagstafelrunde in den „WichtelHof“. Da gibts natürlich auch Spargel von Willi Bub.

Der landwirtschaftliche Hof ist seit 1653 in Familienbesitz und wird seit mehreren Generationen von der Familie Schwab bewirtschaftet. Im Jahr 2003 wurde er um die Brotzeitstube „Wichtelhof“ erweitert. Die Seele des Hauses ist Sabine Schwab die auch die Umstellung des Betriebes auf Bioland vorantreibt. Ihr liegt es am Herzen, kleine und regionale Betriebe zu unterstützen.

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Ein sehr wichtiges Thema ist für sie die Herstellung der Speisen. Die Zubereitung ist täglich frisch und richtet sich nach dem abgeschätzten Bedarf.
Schon immer hat die Familie Schwab sich zu einem artgerechten Umgang mit ihren Tieren verpflichtet gefühlt. Daher leben die Kühe ganzjährig als Herde zusammen. Als einer der wenigen landwirtschaftlichen Betriebe in der Region haben sie sich für eine Weidehaltung entschieden. Die Tierhaltung ist noch nicht Bioland-zertifiziert, befindet sich aber in Umstellung.
Der WichtelHof steht für
  • natürliche und artgerechte Tierhaltung
  • eigene Herstellung der Wurst- und Fleischprodukte
  • nachhaltige Landwirtschaft
  • regionale und saisonale Produkte
  • verantwortungsvoller Umgang mit der Natur

Zu dieser Mittagstafelrunde bitte extra und unabhängig von dieser Veranstaltung anmelden für die Disposition.

Bitte bei der Anmeldung hinter der Personenzahl vermerken, wieviel Erwachsene (E) und wieviel Kinder (K) kommen (z.B. 2 E und 3 K)

Slow Bio am Berg – Das Menü zur Winterkur 2015 im Berggasthof Sammüller in Neumarkt

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2012 haben Walburga Kaiser und Marga Linhard im “Alten Kurhaus” in Streitberg die Winterkur erfunden – zum nachblättern hier.

2013 waren wir dann bei bei unserem Förderer und Unterstützer vom  Landgasthof Roter Ochse und der Familie Franz in Seßlach – zum nachblättern hier.

2014 bei  unserem Unterstützer und Förderer nach Ansbach – in den “Schwarzen Bock” – zum nachblättern hier.

Und diese Jahr haben wir wieder in die Liste der langjährigen Förderer und Unterstützer geblickt und uns entscheiden die Winterkur bei und mit Josef Sammüller zu machen – in seinem Berggasthof Sammüller.

Josef Sammüller und sein Team werden für uns folgendes Menü aus überwiegend (der Rum natürlich nicht :-)) regionalen Produkten  zubereiten:

Apfel-Meerrettich-Cremsuppe

*

 Minirösti mit Rauchsaibling

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Oberpfälzer Hirschmedallions mit Kartoffelkäsenocken und Frühlingsgemüse

oder

Tomatisiertes Gemüse im Crêpessäckchen

*

Miniwindbeutel mit Rumfrüchtesahne und Quittensorbet

 Wir freuen uns auf eine schöne Kur. Wer es am Abend nicht mehr nach Hause schafft, dem bietet der Berggasthof Sammüller natürlich auch ein schönes Zimmer an.

Winterkur reloaded – 2015 im Berggasthof Sammüller in Neumarkt

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„Slow Bio am Berg“

2012 haben Walburga Kaiser und Marga Linhard im „Alten Kurhaus“ in Streitberg die Winterkur erfunden – zum nachblättern hier.

2013 waren wir dann bei bei unserem Förderer und Unterstützer vom  Landgasthof Roter Ochse und der Familie Franz in Seßlach – zum nachblättern hier.

2014 bei  unserem Unterstützer und Förderer nach Ansbach – in den „Schwarzen Bock“ – zum nachblättern hier.

Und diese Jahr haben wir wieder in die Liste der langjährigen Förderer und Unterstützer geblickt und uns entscheiden die Winterkur bei und mit Josef Sammüller zu machen – in seinem Berggasthof Sammüller.

Was Josef Sammüller uns bio und möglichst regional kochen wird, das wissen wir natürlich noch nicht. Das Menü kommt Mitte / Ende Januar 2015. Aber was ich nebst Ehefrau beim Probeessen kredenzt bekamen, das lässt uns schon sehr vorfreuen.

Kürbissuppe von regionalen Biokürbis

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Knödel vom Hokaiodokürbis auf Pfifferlingsragout (eine Probierportion)

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Gulasch von Bio-Steyrer-Rind mit Semmelknödel

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und das klassische Schnitzel mit einem Endivien Kartoffelsalat.

Der Zander kam nicht aufs Bild. :-) Dazu gab es Bier vom Slow Food Unterstützer Neumarkter Lammsbräu.

Und für das Dessert war an diesem Tag einfach kein Platz mehr im Magen. Aber am 7. März !

Wer sich schon mal zum „blind date“ anmelden möchte, der hilft uns bei der Disposition. Tanja und ich freuen uns jedenfalls auf die slowe Bio-Winterkur 2015.

Hier geht es zur Anmeldung.

Küchengeheimnisse der Hl. Hildegard von Bingen (von: Peter Schubert)

KräuterschneckeDer Mensch ist, was er isst. Dinkel und Kastanie vertreiben das Wintergrau in Leib & Seele. Ein Gläschen Galgantwein fördert die kapillare Durchblutung – mit Sofortwirkung gegen kalte Füße, Finger und Leere im Kopf. Gewinnen Sie Einblick in die Lehren der Hl. Hildegard und lernen Sie die Heilkraft unserer Nahrung kennen – und genießen. Bei diesem herzwärmenden „Aperitif“ entführt uns die zertifizierte Kräuterführerin Gabriele Leonie Bräutigam (Kräuterschnecke) in die Welt der Hl. Hildegard (die übrigens erst 2012 heiliggesprochen wurde) wo wir erstaunt feststellen werden, dass Hildegard keineswegs eine weltabgekehrte, jutegewandete Weltverbesserin war, sondern ein Univeralsgenie von Goetheschem Ausmaß, das mit den führenden Herrschern ihrer Zeit auf Augenhöhe korrespondierte den Genuss als durchaus gottgewollt ansah.

In der historischen Küche der Oedmühle bereiten wir gemeinsam ein hildegardisches Menü zu und tafeln anschließend in der Gaststube. Als Hauptgang gibt es Reh aus Oeder Jagd im Heubett.

Bitte mitbringen: Stift & Notizbuch, Küchenschürze, 1 schöne Flasche (ca. 0,25 Liter).

Und hier geht es zur Anmeldung.

 

Autorenlesung – Die Suppe lügt am 14. November (von: Gerhard Tremel)

Die-Suppe-lgt-Die-schne-neue-Welt-des-Essens-0-268x268Einladung zur Autorenlesung am 14. November

in Nürnberg mit Autor Hans-Ulrich Grimm über sein Buch

„Die Suppe lügt“
Veranstalter Slow Food Convivium Nürnberg und
die BioMetropole Nürnberg – Umweltreferat

Als Mitglied der Genussführerkommission von Slow Food Deutschland und Mitglied des Conviviums Nürnberg war es Gerhard Tremel  schon seit langem ein Anliegen  den Autor vieler Bücher, die eigentlich zur Pflichtlektüre eines jeden Slow Food Mitgliedes gehören,  wie die „Ernährungslüge“ oder „Vom Verzehr wird abgeraten: Wie uns die Industrie mit Gesundheitsnahrung krank macht“ zu einer Veranstaltung nach Nürnberg einzuladen. Nach vielen Monaten der Planung, Abstimmung und Absprache der Termine mit den Beteiligten, Herrn Dr. Grimm, dem Verlag, dem Literaturhaus Nürnberg, dem Restaurant Literaturhaus, dem Convivium Nürnberg und dem Umweltreferat der Stadt Nürnberg (BioMetropole), vertreten durch Herrn Dr. Werner Ebert, kann die Lesung stattfinden.
Anschließend steht Herr Dr. Grimm noch für Fragen zur Verfügung. Auf besonderen Wunsch wird er das Thema „Kennzeichungspflcht der Gaststätten“ kurz erörtern.
Am Büchertisch der „Buchhandlung am Turm“ von Torsten Härtelt liegen Bücher zu Signierung bereit.

Pressemitteilung des Verlages zum Buch:

Kosmetik am Etikett  – Die Welt des industrialisierten Essens
Der Klassiker unter den Verbraucher-Büchern
jetzt komplett aktualisiert und erweitert
„Die Suppe lügt“ erscheint
am 3. März 2014 bei Droemer
Wie schmecken australische Sägespäne? Was macht das Würstchen unter der Dusche? Und wie wird aus Klärschlamm Gulasch? Ernährungsexperte Hans-Ulrich Grimm deckt auf, was wirklich drin ist in unseren Lebensmitteln und wie mit Aromen manipuliert wird. Die vermeintlich natürlichen und die naturidentischen. Und darum, dass all diese Aroma- und Nahrungsmittelzusatzstoffe gefährlich sein können. Denn die Tatsache, dass wir etwas schmecken, hat ja durchaus seinen Sinn. Der Geschmack zeigt uns in den meisten Fällen an, was genießbar ist und was nicht. Was aber, wenn wir ständig getäuscht werden und unsere Nahrung uns vorgaukelt etwas zu sein, was sie gar nicht ist?
In Knorrs Hühnersuppe mit Nudeln befinden sich 2 Gramm Trockenhuhn. Damit kann kein Koch Hühnergeschmack in vier Teller Suppe zaubern. Das übernehmen die diskreten Helfer der Lebensmittelindustrie, die chemischen Geschmacksverstärker.
Der Konsument kauft eine hübsche Verpackung mit idealisierter Abbildung eines Gerichts und bekommt auch auf der Zunge das vermeintlich Echte vorgegaukelt.
Dass alle Erdbeeren dieser Welt den immensen Bedarf an diesen Früchten niemals decken könnten und dass deshalb “natürliches” Aroma aus Sägespänen herhalten muss, ist eines der bekannteren Beispiele. “Natürlich” bedeutet nur, dass es aus einem natürlichen Rohstoff, also Holz, gewonnen wird, nicht etwa, dass es aus Beeren gewonnen wurde.
Sorgfältig recherchiert, anschaulich und mit vielen Beispielen – der Klassiker der Verbraucher-Bücher komplett überarbeitet und stark erweitert.
»Die Suppe lügt hat mich wachgerüttelt, mir ganz entscheidend die Augen geöffnet für die industrielle Lebensmittelproduktion und ihre Hintergründe.« Sarah Wiener
 Dr. Hans-Ulrich Grimm ist Journalist und Autor, er lebt in Stuttgart. Seine jahrelan­gen Recherchen in der Welt der industrialisierten Nahrungsmittel bewegten ihn, sämtliche Erzeugnisse von Nestlé, Knorr & Co. aus den Küchenregalen zu verbannen, zugunsten frischer Ware von Märkten und Bauern.