Rückblick auf Samstag, 14. Oktober 2017: 2. Zukunftsmarkt im Elan (von: Helga Balletta)

Auch dieses Jahr war unser KiKoKu wieder dabei und mit Emily, Sephora und Eunice drei Köchinnen, die schon 2015 ihre Erfahrungen damit gemacht haben.

Das Gemüse holten wir dieses Jahr nicht vom Bauernhof, sondern wir bekamen es von einer Freundin. Sie hält Hühner und hat eine Abmachung mit einem Supermarkt, von dem sie jeden Tag die Reste bekommt. Bedingung ist, dass sie alles, was übrig ist – hauptsächlich Obst und Gemüse, manchmal auch Pflanzen – abnehmen muss. Zuhause wird dann erst mal sortiert: Was noch gut zu gebrauchen ist, wandert in den Kochtopf (manchmal auch bei Freunden oder Nachbarn), die Pflanzen werden im Garten wieder aufgepäppelt und über den Rest freuen sich die Hühner. Was uns überrascht hat: Es sind in der Regel relativ kleine Mengen, die da „entsorgt“ werden, offenbar hat der Leiter des Supermarktes seine Bestellmengen gut im Griff. Und in den seltenen Fällen, wo es doch einmal zu viel ist, wird noch der Tiergarten beliefert.

Zum Glück war dieses Mal herrliches Wetter, trotzdem haben sich alle wieder auf den Rote-Bete-Gratin gestürzt. Eigentlich 2015 nur deshalb gemacht, damit wir wenigstens einen warmen Platz, nämlich rund um den Backofen, hatten, ist er inzwischen zum Lieblingsgericht unserer Kinder avanciert.

Es gab wieder Gemüsepfannkuchen, da es aber nur unser Neuling Julius als einziger unter großem Applaus schaffte, die Dinger im Ganzen umzudrehen, wurde das Gericht kurzerhand in Gemüsekaiserschmarrn umgetauft.

Als der Pfannkuchenteig alle war, hat Helene im Akkord Gemüsepuffer gebacken und als wir nur noch Gemüse übrig hatten, zogen Sephora und Eunice los und kamen plötzlich mit Eiern zurück, die sie vorher bei einem Rundgang am Foodsharingstand entdeckt hatten. Gegen 16 Uhr war alles aufgegessen, auch die Gemüsebrühe, die wir in essbaren Brottellern verteilten.

Ein großes Lob an unsere Kinder, die teilweise sechs Stunden auf den Beinen waren.

Und ganz herzlichen Dank an Hubert Rottner, der uns wieder seine mobile Küche geliehen hat!

 

(Wer möchte, kann sich Emily und Julius noch beim Schnippeln auf der Homepage der FN anschauen.)
http://www.nordbayern.de/region/fuerth/der-zukunftsmarkt-common-im-further-elan-1.6750415

Advertisements

Pralinenpoesie (von Klaus-Peter Staiger)

Tauchen Sie in der kleinen exklusiven Manufaktur Pralinenpoesie von Julia Stark in die fantastische Welt der Schokolade ein. Lernen Sie dabei den Weg von der Kakaoschote über die Schokolade zur feinen Praline kennen. Gemeinsam werden wir eine erlesene Praline herstellen. Dabei lernen Sie die Geheimnisse zur Herstellung edler Pralinen kennen. Beim Probieren einiger Köstlichkeitenvertiefen Sie Ihr Wissen über den Genuss von Pralinen. Zum Abschluss erhalten Sie ein kleines Pralinenpoesie-Präsent, so dass Sie sich zuhause erneut und an das Erlebte erinnern können.

Slow Food Nürnberg Vorstand wiedergewählt

v.l.nr.: Torsten Härtelt – 2. Strellvertreter, Peter Schubert – 1. Stellvertreter und Kasse, Claus Fesel – Convivienleiter

Im Rahmen einer kleinen launigen Tafelrunde im Gasthaus Rottner fand die Mitgliederversammlung 2017 mit Neuwahlen statt. Es gab einen Rückblick auf 23 Veranstaltungen mit mehr als 440 Teilnehmern in den letzten zwei Jahren. Ein besonderer Dank ging an Helga Balletta für mehr als 30 Kinderkochkurse in den letzten zwei Jahren.

Alle Bilder sind von Bernd Steigerwald – www.ichkochegern.de – und sind hier zu finden:

 

 

Weinwanderung durch die Ipsheimer Weinberge (von: Peter Schubert)

© Hajo Dietz / NürnbergLuftbild

Es gibt Tage, die sind als „perfekt“ zu bezeichnen; der 20.05.2017 war so ein Tag. Fünfzehn gut gelaunte Teilnehmer trafen sich bei idealem Wetter in Ipsheim und erlebten wunderbare, beschwingte und unbeschwerte Stunden.

Unsere Exkursion führte uns in die mittelfränkischen Weinberge und wir lernten im Rahmen einer Weinwanderung die sehenswerten Ipsheimer Lagen kennen – sehr angenehme Verkostungsstopps (damit es nicht zu trocken wurde….) ließen uns nebenbei Terroir und Landschaft erschmecken.

Für die kompetente, charmante aber auch amüsante Führung sorgte die ausgesprochen sympathische Steffi Weid (Gästeführerin und Weindozentin). Frau Weid wurde sozusagen mit Wein großgezogen, denn sie stammt aus dem renommierten Weingut Hofmann, wo sich mittlerweile ihr Bruder Bernd  für qualitativ hochwertige Weine verantwortlich zeichnet. Selbstverständlich wurden daher einige seiner Weine im Rahmen der Wanderung probiert und die Station „Weinnest“ (ein Winzerhäuschen der Familie Hofmann mit Blick ins Tal und auf die Burg Hoheneck, umrahmt von blühenden Wiesen) war sicher der optische und vinologische Höhepunkt. Während der Tour hörten und sahen wir interessante Fakten rund um das Thema Wein, Weinbau und Lagen.

Zum Abschluss stärkten wir uns bei Traumwetter im Bewirtungshaus inmitten der Ipsheimer Weinberge (welches an diesem Tag von Fikus e.V., einem Ipsheimer Inklusionsprojekt, ausgesprochen nett bewirtschaftet wurde) und konnten den Tag in jeder Hinsicht nachklingen und nachschwingen lassen. Die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr erleichterte es außerdem ungemein, die Weine mit Genuss und ohne schlechtes Gewissen zu trinken.

Ich möchte mich ganz herzlich bei Steffi für die herrliche Ausgestaltung des Tages danken, welcher uns sicher noch lange in guter Erinnerung bleiben wird und an welchem Ipsheim, so wie die Familie Hofmann sicher einige neue Fans hinzugewonnen haben.

Aber mehr als alle Worte sagen vermutlich die Bilder – zu denen es hier geht….

Text und Fotos: peter schubert

 

Kinderkochkurs „Mama ich koch für dich“ – Nachbetrachtung

Diesmal wurden beim Kinderkochkurs zum Thema Muttertag auch Gäste bekocht! Das Thema „Mama ich koch für dich“, verrät auch schon, wer die Gäste waren…

Es gab: Tomatenblumen, geröstete Grießsuppe, gratinierten Fisch im Gemüsebett, Apfelrosen und Obstsalat.
Die Bilder sprechen für sich…

Allen hat’s gefallen, allen hat’s geschmeckt!

 

Fotos: Helga Balletta

Weinwanderung durch die Ipsheimer Weinberge am 20. Mai (von Peter Schubert)

 

© Hajo Dietz / NürnbergLuftbild

Die heutige Exkursion führt uns in die mittelfränkischen Weinberge und wir werden im Rahmen einer Weinwanderung die schönen Ipsheimer Lagen unterhalb der Burg Hoheneck kennenlernen und natürlich mit Verkostungsstopps (damit es nicht zu trocken wird….) Terroir und Landschaft erschmecken.

Für die kompetente und charmante Führung sorgt Steffi Weid (Gästeführerin und Weindozentin). Frau Weid ist sozusagen mit Wein aufgewachsen, denn sie stammt aus dem renommierten Weingut Hofmann, wo sich ihr Bruder für qualitativ hochwertige Weine verantwortlich zeichnet. Selbstverständlich werden wir einige seiner Weine im Rahmen der Wanderung probieren (und auf die Station „Weinnest“ mitten in den Weinbergen dürfen wir uns jetzt schon freuen). Während der Tour hören und sehen wir interessante Fakten rund um das Thema Wein, Weinbau und Lagen.

Zum Abschluss stärken wir uns entweder im „Bewirtungshaus“ inmitten der Ipsheimer Weinberge oder einer Heckenwirtschaft im Ort (das entscheidet sich erst noch). Dieser letzte Teil der Wanderung ist nicht im Teilnehmerpreis enthalten! Danach kann jeder selbst entscheiden, wann (und wie) er nach Hause fährt. Ipsheim ist auch mit dem Zug sehr gut zu erreichen (bei nahezu stündlichen Verbindungen)! Fahrzeit ca. 45-50 Minuten von/bis Nürnberg.

Hier geht es zur Anmeldung:

Treffpunkt: 13:00 Uhr beim Bahnhof in Ipsheim – von dort laufen wir gemeinsam los (auch bei schlechtem Wetter)!

Der Preis beinhaltet die Führung und die Weinverkostungen während der Wanderung. Die anschließende Einkehr zahlt jeder vor Ort extra.

Bequemes Schuhwerk ist angeraten aber keine „Gebirgsausrüstung“ nötig (wir laufen ganz gemütlich und überwiegend auf befestigten Wegen). Die Wanderung dauert inkl. der Verkostungen ca. 2,5 bis 3 Stunden (je nach Stimmungspegel…).

Tafelrunde am 3. März 2017 im „Das Muskat“, Erlangen

muskat

Wir möchten die Tafelrundentradition wieder aufnehmen. Zunächst mal ohne Vortrag – aber nebenbei wollen wir unsere Unterstützer damit etwas näher kennenlernen.

Wir beginnen dieses Jahr bei einer Empfehlung aus dem Slow Food Genussführer.

Das Muskat ist ein zertifiziertes BIO-Restaurant aus Überzeugung und die Küche ist geprägt durch Frische und saisonale, biologische Produkte. Neben Klassikern findet man auf der wechselnden Tages und Abendkarte ein abwechslungsreiches Angebot an Gerichten. Das vegetarische Angebot ist vielfältig und wird kreativ und raffiniert zubereitet. Auf der Tageskarte findet man immer ein kleines vegetarisches, preiswertes Mittagsmenü. Hervorzuheben ist auch das Angebot an frisch zubereiteten Säften und innovativen Getränken. Alles weitere zum Muskat finden Sie hier.

Menü

Geräuchertes fränkisches Forellenfilet, Beluga-Linsen, Rote Beete, Zitrone

oder

 Rote Beete-Carpaccio, Ziegenkäse, Honig, Walnuss

*

Tafelspitz vom Altmühltaler Rind, Emmer-Risotto, Gewürzmöhren

oder

Waller & Kamille, Kartoffelstroh, Wintergemüse

oder

Cordon bleu von Sellerie & Scamorza, Möhren-Kartoffel-Stampf, Lauch, Champignon

*

Dreierlei vom Apfel

Bei der Anmeldung angeben F für Forelle, R für Rote Beete, T für Tafelspitz oder W für Waller oder C für Cordon Bleu also z.B 1 FT 1 RC

 

Hier geht es zur Anmeldung: 

Wie kommt as Schäufele ins Weggla?

heimat-waegglaNaturmetzger Martin Seefried bringt den fränkischen Klassiker auf die Hand: Schäufele mit Kloß und Soß und Kraut im Weggla. Sogar as Krüstla is ordentlich mit oben drauf! Martin zeigt, wie as Schäufele ins Heimat-Weggla nei kommt. Was einen Heimat-Food-Truck ausmacht und welche Menschen und Ideen dahinter stecken.

  • Führung durch die Naturmetzgerei
  • Blick in die heilige Schäufelesküch’n
  • Die beiden Heimat-Food-Trucks können besichtigt werden
  • Durch die Theke futtern: vom Pastramischinken über Salami, Beef Jerky bis zu den den prämierten Europameister-Teewürsten:-)
  • Gratis Fortezza Cappucino oder Espresso
  • Alle Getränke (Bio-Limo, Bier & Co) gratis
  • Ein Heimat-Weggla gratis

Für die Kinder gibt’s eine Hüpfburg, viele versteckte Ostereier und einen wunderschönen Holz-Kaufladen.

Preis: 15 Euro für Erwachene, Kinder in Begleitung von angemeldeten Erwachsenen gratis!

Wann? Ostersamstag, 15.04.2017 von 10 bis 18 Uhr

Wo? Naturmetzger Seefried, Rother Str. 15 91183 Abenberg

Bei der Anmeldung bei der Personenzahl angeben 2E und 1K zum Beispiel

Hier geht es zur Anmeldung:

Mehr Videos und Infos gibt’s hier:

https://www.youtube.com/watch?v=mKWaiwzO6zY

https://www.youtube.com/watch?v=onCxWtS02KM

www.feigoud.de

 

DE STRUNLUUKER RELOADED, NORDDORF, AMRUM

img_7895

Zum dritten Mal haben wir jetzt die besinnlichen Tage rund um den Jahreswechsel auf Amrum verbracht. Kurz vor dem Orkan haben wir es noch vom Festland auf die Insel geschafft. Die Grundsatzfragen zur Insel und zum oben erwähnten Strunluuker könnt ihr im Blogbeitrag vom letzten Jahr hier nachlesen.

Auch die Süddeutsche Zeitung hat in diesem Jahr im Januar die Insel entdeckt.

In der neuen Ausgabe des Slow Food Genussführers ist die Zahl der Empfehlungen von einer auf drei gewachsen. Nicht schlecht für eine Insel mit 2300 Einwohnern. Es ist das „Preester´s Hüüs“, das „Seeblick“ und weiterhin die Mutter (oder der Vater?) aller Amrumer Genussführerempfehlungen und mit Sicherheit die nördlichste Empfehlung – das Restaurant „De Strunluuker“. Im nächsten Urlaub wollen wir auch mal die anderen beiden ausprobieren.

Volker Vietmeier

Volker Vietmeier

Aber zurück zum Strunluuker. Volker Vietmeier bietet rund 38 Plätze. Im Sommer steht natürlich noch die große Sonnenterasse zur
Verfügung, von der man bei guter Wetterlage direkt nach Hörnum / Sylt blicken kann.

Volker Vietmeier kocht konsequent norddeutsche Küche mit traditionellen Rezepten die er modern aber bodenständig in seiner eigenen Art neu interpretiert. Regionalität setzt er weitgehend um, da er natürlich auf die Insellage Rücksicht nehmen muss. Lebensmittelerzeugung findet auf der Insel so gut wie nicht statt. Ware muss in der Regel vier Tage vorher bestellt werden und kommt mit der Fähre vom Festland. Regionalität heißt also Produkte aus Schleswig-Holstein. Die Biere kommen aus Flensburg – das klassische Flens und das von uns bevorzugte „Urstrom“ ein wunderbares Bioland Bier.  Die Weinkarte bietet eine kleine Auswahl deutscher Weiss- und Rotweine – unter anderem vom Weingut Heger und Bioweingut Sander.

Unsere Plätze für das Degustationsmenü hatten wir gleich wieder am Neujahrstag 2016 gebucht. Diesmal hat Volker Vietmeier sogar 17 Gänge geschafft – 20 bleibt sein Ziel.

Es gab

img_7810

1 Zucchini Lachs Capaccio mit Limettenvinagrette

img_7812

2 Orientalische gelbe Linsensuppe mit Curry

img_7814

3 Matjestartar

img_7816

4 Steckrüben Karottensuppe  mit krossen Bauchspeck vom Susländer Schwein

img_7818

5 Kalbszungen Wan Tan mit Kräutersauce und rote scharfe Sauce

img_7819

6 Fischsuppe

img_7822

7 Hirschroastbeef auf Löffel mit  Rotkohlsalat & Tapiokaperlen

img_7824

8 Kartoffelsuppe

img_7826

9 Zucchini Frischkäse Röllchen im Speckmantel

img_7828

10 Zander auf Rahmsauerkraut mit Rösti und Petersiliensauce aus dem Thermomix

img_7830

11 Garnele im Tempura Teig auf lauwarmen Linsensalat mit Chilisauce

img_7831

12 Hirschrücken sous vide gegart mit Kräuterspätzle und Schokoladenrotkohl

img_7833

13 Rib eye Steak von der Schleswig Holsteiner Färse,  Erbsenpüree, Kartoffelgratin  und Portweinsauce

img_7835

14 Himbeer/Brombeersorbet

img_7838

15 Lebkuchenparfait

img_2256

16 Currywurst mit Kartoffelspalten und hausgemachter Sauce

img_7845

17 Krapfen

Es war wieder einmal ein traumhafter Abend – auch Dank der Tischnachbarn Ute, Angelika, Norbert und Felix und mit einem super Service von Carola Prinzhorn und Team.

Carola Prinzhorn hinter der Gurkebowle

Carola Prinzhorn hinter der Gurkenbowle

Deswegen haben wir unsere Plätze für den Jahreswechsel 2017/2018 auch gleich wieder reserviert.

An anderen Urlaubstagen haben wir im „De Strunlukker“ wunderbar regional gegessen. Vor allem den Grünkohl

img_7766 nach „Mutter Vietmeier Art“ mit süßen Bratkartoffeln (die nicht nur karamelisiert sind, sondern auch noch in Bröseln gewendet). Oder aber den „Leuchtturm“ –

img_7899eine kreative neue Interpretation des Hamburger Pannfisch.

Fazit: Deutschland nördlichstes Slow Food Genussführerlokal ist immer eine Reise wert. Danke an Volker Vietmeier und sein Team und Danke an das Slow Food Convivium Hamburg mit Sebastian Wenzel, für die Aufnahme des Lokals in den Genussführer !

img_7809