Tafelrunde im „Das Muskat“

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Am 3. März hatten wir eine wunderbare Tafelrunde im Muskat mit 23 Teilnehmern. Es gab:

Menü

Geräuchertes fränkisches Forellenfilet, Beluga-Linsen, Rote Beete, Zitrone

oder

 Rote Beete-Carpaccio, Ziegenkäse, Honig, Walnuss

*

Tafelspitz vom Altmühltaler Rind, Emmer-Risotto, Gewürzmöhren

oder

Waller & Kamille, Kartoffelstroh, Wintergemüse

oder

Cordon bleu von Sellerie & Scamorza, Möhren-Kartoffel-Stampf, Lauch, Champignon

*

Dreierlei vom Apfel

Angeregte Gespräche begleiteten das Menü. Leider hatte ich nur mein iPhone dabei und war auch nicht so konzentriert, so dass dieses Mal die Bilder etwas gelitten haben. Aber seis drum. Danke hier noch einmal an Zacharias Dengler und sein Team für diesen schönen Abend.







Bürgerbräu Hersbruck (von: Peter Schubert)

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Brauereiführung und Verkostung

Slow City (Cittaslow) und eine kleine familiengeführte Brauerei – das ist die ideale Kombination für Slow Food. Wir werden deshalb an diesem Abend der Bürgerbräu Hersbruck einen Besuch abstatten und uns der Thematik des Bierbrauens zuwenden.

Die Bürgerbräu Hersbruck wird bereits in 5. Generation als Familienbetrieb geführt und erzeugt individuelles, handwerklich hergestelltes Bier abseits des Einheitsgeschmacks von Industriebieren. Die Brauerei stammt ursprünglich von Kommunbrauern ab und weist eine interessante Geschichte auf (von der wir natürlich auch erfahren werden).

Die Hauptsorte der Bürgerbräu Hersbruck ist das Lagerbier, doch auch ein Edel-Pils, Dampfsud (dunkles Bier), Landbier, Kellerbier, Gold, Albweizen und Radler ergänzen das Sortiment. Im Herbst wird dann noch dunkles untergäriges Bockbier gebraut und seit ca. zwei Jahren gibt es als besondere Spezialität ein kaltgehopftes, obergärig vergorenes Bier, das „Brauhaus 976“.

Gestartet wird mit einem Rundgang durch die Brauerei, im Anschluss folgt eine Verkostung. Zum Abschluss gibt’s zur Stärkung die passende „Unterfütterung“ durch den örtlichen Metzger (Drei auf Kraut) und es darf natürlich weitergetrunken werden….

Hier geht es zur Anmeldung.

Die Brauerei ist hervoragend mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, denn nur 10 Minuten Fußweg trennen sie vom Bahnhof Hersbruck rechts der Pegnitz (und die Anreise mit der Bahn ist angeraten).

Zum Beweis:

Brauerei hier, Bahnhof dort und Verbindungssuche da

Tafelrunde am 3. März 2017 im „Das Muskat“, Erlangen

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Wir möchten die Tafelrundentradition wieder aufnehmen. Zunächst mal ohne Vortrag – aber nebenbei wollen wir unsere Unterstützer damit etwas näher kennenlernen.

Wir beginnen dieses Jahr bei einer Empfehlung aus dem Slow Food Genussführer.

Das Muskat ist ein zertifiziertes BIO-Restaurant aus Überzeugung und die Küche ist geprägt durch Frische und saisonale, biologische Produkte. Neben Klassikern findet man auf der wechselnden Tages und Abendkarte ein abwechslungsreiches Angebot an Gerichten. Das vegetarische Angebot ist vielfältig und wird kreativ und raffiniert zubereitet. Auf der Tageskarte findet man immer ein kleines vegetarisches, preiswertes Mittagsmenü. Hervorzuheben ist auch das Angebot an frisch zubereiteten Säften und innovativen Getränken. Alles weitere zum Muskat finden Sie hier.

Menü

Geräuchertes fränkisches Forellenfilet, Beluga-Linsen, Rote Beete, Zitrone

oder

 Rote Beete-Carpaccio, Ziegenkäse, Honig, Walnuss

*

Tafelspitz vom Altmühltaler Rind, Emmer-Risotto, Gewürzmöhren

oder

Waller & Kamille, Kartoffelstroh, Wintergemüse

oder

Cordon bleu von Sellerie & Scamorza, Möhren-Kartoffel-Stampf, Lauch, Champignon

*

Dreierlei vom Apfel

Bei der Anmeldung angeben F für Forelle, R für Rote Beete, T für Tafelspitz oder W für Waller oder C für Cordon Bleu also z.B 1 FT 1 RC

 

Hier geht es zur Anmeldung: 

Wie kommt as Schäufele ins Weggla?

heimat-waegglaNaturmetzger Martin Seefried bringt den fränkischen Klassiker auf die Hand: Schäufele mit Kloß und Soß und Kraut im Weggla. Sogar as Krüstla is ordentlich mit oben drauf! Martin zeigt, wie as Schäufele ins Heimat-Weggla nei kommt. Was einen Heimat-Food-Truck ausmacht und welche Menschen und Ideen dahinter stecken.

  • Führung durch die Naturmetzgerei
  • Blick in die heilige Schäufelesküch’n
  • Die beiden Heimat-Food-Trucks können besichtigt werden
  • Durch die Theke futtern: vom Pastramischinken über Salami, Beef Jerky bis zu den den prämierten Europameister-Teewürsten:-)
  • Gratis Fortezza Cappucino oder Espresso
  • Alle Getränke (Bio-Limo, Bier & Co) gratis
  • Ein Heimat-Weggla gratis

Für die Kinder gibt’s eine Hüpfburg, viele versteckte Ostereier und einen wunderschönen Holz-Kaufladen.

Preis: 15 Euro für Erwachene, Kinder in Begleitung von angemeldeten Erwachsenen gratis!

Wann? Ostersamstag, 15.04.2017 von 10 bis 18 Uhr

Wo? Naturmetzger Seefried, Rother Str. 15 91183 Abenberg

Bei der Anmeldung bei der Personenzahl angeben 2E und 1K zum Beispiel

Hier geht es zur Anmeldung:

Mehr Videos und Infos gibt’s hier:

https://www.youtube.com/watch?v=mKWaiwzO6zY

https://www.youtube.com/watch?v=onCxWtS02KM

www.feigoud.de

 

Nachbetrachtung Kinderkochkurs „Fischers Fritze“

k640_fisch-5 Was bedarf es vieler Worte, wenn die Bilder für sich sprechen? Das Fazit des Fischkochkurses lautet einfach: „Er war wieder toll, die Kinder sind einfach super!“  – und wenn ich (Peter Schubert) ergänzen darf: Helga ist auch super!

Es gab:

k640_fisch-10Fischsoljanka,

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Lachs im Salzteig,

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Fischstäbchen „SlowFood“,

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gebackene Doraden, dazu Kartoffel-Feldsalat

und als Nachtisch

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„Bananenfisch im Kiwimeer.“

 

 

Fotos: Helga Balletta

Kinderkochkurs: Aus dem Ofen auf den Tisch

01_14-1-4Gerichte aus dem Backofen sind etwas Tolles: Man kann sie gut vorbereiten, machen dann praktisch keine Arbeit mehr und schmecken besonders an kalten Wintertagen richtig gut. Unter diesem Motto startete der Kinderkochkurs in das neue Jahr und wir durften auch gleich noch einige neue Teilnehmerinnen begrüßen!

Der Kurs war wie immer sehr schön, die neuen Jungköchinnen haben gut mitgemacht und werden uns hoffentlich erhalten bleiben. Auf Grund der mittlerweile großen Nachfrage, wird Helga vermutlich ab Herbst immer noch einen 2. Kurs anbieten (evt. verteilt auf Anfänger und Fortgeschrittene), damit auch wirklich alle zum Zuge bzw. zum Herd kommen….

Doch zurück zum Backofen! Es gab diesmal Canneloni, Hähnchen mit Kräuterpaste, Ofenkartoffeln, Wintergemüse und Früchte-Crumble.


Die Bilder der Gerichte mit Einverständnis der Kinder und die Fotos der Kinder mit Einverständnis der Eltern ;-)

 

Fotos: Helga Balletta

Text: Helga Balletta und peter schubert

DE STRUNLUUKER RELOADED, NORDDORF, AMRUM

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Zum dritten Mal haben wir jetzt die besinnlichen Tage rund um den Jahreswechsel auf Amrum verbracht. Kurz vor dem Orkan haben wir es noch vom Festland auf die Insel geschafft. Die Grundsatzfragen zur Insel und zum oben erwähnten Strunluuker könnt ihr im Blogbeitrag vom letzten Jahr hier nachlesen.

Auch die Süddeutsche Zeitung hat in diesem Jahr im Januar die Insel entdeckt.

In der neuen Ausgabe des Slow Food Genussführers ist die Zahl der Empfehlungen von einer auf drei gewachsen. Nicht schlecht für eine Insel mit 2300 Einwohnern. Es ist das „Preester´s Hüüs“, das „Seeblick“ und weiterhin die Mutter (oder der Vater?) aller Amrumer Genussführerempfehlungen und mit Sicherheit die nördlichste Empfehlung – das Restaurant „De Strunluuker“. Im nächsten Urlaub wollen wir auch mal die anderen beiden ausprobieren.

Volker Vietmeier

Volker Vietmeier

Aber zurück zum Strunluuker. Volker Vietmeier bietet rund 38 Plätze. Im Sommer steht natürlich noch die große Sonnenterasse zur
Verfügung, von der man bei guter Wetterlage direkt nach Hörnum / Sylt blicken kann.

Volker Vietmeier kocht konsequent norddeutsche Küche mit traditionellen Rezepten die er modern aber bodenständig in seiner eigenen Art neu interpretiert. Regionalität setzt er weitgehend um, da er natürlich auf die Insellage Rücksicht nehmen muss. Lebensmittelerzeugung findet auf der Insel so gut wie nicht statt. Ware muss in der Regel vier Tage vorher bestellt werden und kommt mit der Fähre vom Festland. Regionalität heißt also Produkte aus Schleswig-Holstein. Die Biere kommen aus Flensburg – das klassische Flens und das von uns bevorzugte „Urstrom“ ein wunderbares Bioland Bier.  Die Weinkarte bietet eine kleine Auswahl deutscher Weiss- und Rotweine – unter anderem vom Weingut Heger und Bioweingut Sander.

Unsere Plätze für das Degustationsmenü hatten wir gleich wieder am Neujahrstag 2016 gebucht. Diesmal hat Volker Vietmeier sogar 17 Gänge geschafft – 20 bleibt sein Ziel.

Es gab

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1 Zucchini Lachs Capaccio mit Limettenvinagrette

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2 Orientalische gelbe Linsensuppe mit Curry

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3 Matjestartar

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4 Steckrüben Karottensuppe  mit krossen Bauchspeck vom Susländer Schwein

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5 Kalbszungen Wan Tan mit Kräutersauce und rote scharfe Sauce

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6 Fischsuppe

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7 Hirschroastbeef auf Löffel mit  Rotkohlsalat & Tapiokaperlen

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8 Kartoffelsuppe

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9 Zucchini Frischkäse Röllchen im Speckmantel

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10 Zander auf Rahmsauerkraut mit Rösti und Petersiliensauce aus dem Thermomix

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11 Garnele im Tempura Teig auf lauwarmen Linsensalat mit Chilisauce

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12 Hirschrücken sous vide gegart mit Kräuterspätzle und Schokoladenrotkohl

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13 Rib eye Steak von der Schleswig Holsteiner Färse,  Erbsenpüree, Kartoffelgratin  und Portweinsauce

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14 Himbeer/Brombeersorbet

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15 Lebkuchenparfait

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16 Currywurst mit Kartoffelspalten und hausgemachter Sauce

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17 Krapfen

Es war wieder einmal ein traumhafter Abend – auch Dank der Tischnachbarn Ute, Angelika, Norbert und Felix und mit einem super Service von Carola Prinzhorn und Team.

Carola Prinzhorn hinter der Gurkebowle

Carola Prinzhorn hinter der Gurkenbowle

Deswegen haben wir unsere Plätze für den Jahreswechsel 2017/2018 auch gleich wieder reserviert.

An anderen Urlaubstagen haben wir im „De Strunlukker“ wunderbar regional gegessen. Vor allem den Grünkohl

img_7766 nach „Mutter Vietmeier Art“ mit süßen Bratkartoffeln (die nicht nur karamelisiert sind, sondern auch noch in Bröseln gewendet). Oder aber den „Leuchtturm“ –

img_7899eine kreative neue Interpretation des Hamburger Pannfisch.

Fazit: Deutschland nördlichstes Slow Food Genussführerlokal ist immer eine Reise wert. Danke an Volker Vietmeier und sein Team und Danke an das Slow Food Convivium Hamburg mit Sebastian Wenzel, für die Aufnahme des Lokals in den Genussführer !

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20. Januar – Craft Beer (2.0) – die neue (?) Biergeneration (von: Peter Schubert)

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Nach dem großen Erfolg unserer Craft Beer Veranstaltung im vergangenen Jahr (ein Rückblick – u.a. mit absolut sehenswerten Fotos –  findet sich hier) – wollen wir das Jahr 2017 mit einer Neuauflage der Veranstaltung beginnen. Die Biere werden aber zum Teil vermutlich andere sein als beim ersten Mal!

Craft Biere sind seit einiger Zeit – im wahrsten Sinn des Wortes – in aller Munde. Fast schon wie Pilze schießen derzeit neue Mikrobrauereien aus dem Boden und selbst Großbrauereien schwimmen auf der neuen (Bier)Welle mit.

Doch was ist „Craft Beer“ eigentlich genau? Was ist dran und was ist drin? Da sich die Brauer als Handwerker verstehen, die Geschmacksvielfalt ihrer Biere betonen, hohe Qualitätsansprüche für sich beanspruchen und kein Massenprodukt herstellen möchten, finden sich offensichtlich einige Schnittpunkte zu Slow Food. Ein Grund mehr, dass wir uns mal genauer damit befassen!

An diesem Abend werden wir uns sensorisch-kulinarisch und mit viel Wissensvermittlung der Thematik widmen. Von manchen wird er der Fränkische Bierpapst genannt, für uns ist er DER Fachmann schlechthin: Boris Braun, Autor (z.B.: http://www.brauereiatlas.de) und Brauerei-Experte aus Nürnberg, führt uns durch diese neue Bierwelt und wird vermutlich alle unsere Fragen beantworten können.

Wir verkosten verschiedene Typen und Sorten von Craft Beer, jedes Bier passend kulinarisch begleitet von kleinen, feinen aber pfiffigen Speisen (fast ausschließlich regional!) aus der bewährten Küche von Sven Hopfengärtners BrotZeit .

Hier geht es zur Anmeldung:

Wir raten dringend, an diesem Abend mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu kommen! Craft Biere können ganz schön kräftig sein! 


Die Veranstaltung ist für Vegetarier nicht geeignet, denn…

…die voraussichtliche Essensfolge sieht so aus (Änderungen allerdings vorbehalten!):

♦ Topinambur-Suppe

♦ Blunzentaschen mit Blutwurst, Biervinaigrette

♦ Italienischer Hotdog (Kalbsbratwurst), Rauke-Feldsalat mit Bierdressing

♦ Ochsenbacken auf Sellerie-Kartoffelstampf

♦ Tonkabohnen-Creme mit Armer Ritter

♦ Käsevariationen

Nachbetrachtung Kinderkochkurs Festtagsmenü

20161210_141558Zum Abschluss eines wieder sehr erfolgreichen Kinderkochkursjahres ein Dankeschön an Helga Balletta, ohne die all diese wunderbaren Veranstaltungen nicht möglich wären und auch ein Dankeschön an die unglaublich tollen und stets hoch motivierten Jungköchinnen und Jungköche. Ich denke die Rückblicke sprechen für sich und auch das Festtagsmenü, dass zum Abschluss zubereitet wurde, sagt mehr als sämtliche Worte:

Es gab:

weihnachten-16-3Rote-Bete-Türmchen mit Meerrettichschmand und Walnüssen, Tannenbäume aus Blätterteig und Feldsalat

weihnachten-16-5Fleischbrühe mit Eierstich

weihnachten-16-7Farsumagro (eine sizilianische Kalbsroulade), Tomatensoße und Sellerie-Kartoffelpürée

weihnachten-16-8Terrine aus grünen Früchten mit Granatapfel und Sahne

Und die Bilder sind wie immer mit Einverständnis der Eltern

 

Text: peter schubert, Fotos Helga Balletta, peter schubert

Nachbetrachtung Kinderkochkurs Sushi 寿司

Diesmal ohne viele Worte, dafür mit Bildern, die für sich sprechen (und wie immer mit Genehmigung der Eltern veröffentlicht werden). Die Sushi-Meister (bzw. überwiegend -Meisterinnen!) hatten es mal wieder echt drauf.

Und wen es interessiert, was Sushi überhaupt ist:

寿司(すし、鮨、鮓[注釈 1])と呼ばれる食品は、米飯と主に魚介類を組み合わせた日本料理である。

大別すると、酢飯と生鮮魚介を用いた「早鮨(早ずし)」と、魚介類を飯と塩で乳酸発酵させた「なれ鮨(なれずし)」に区分される。

そのなかでも代表的な寿司は前者の握り寿司江戸前寿司)であり、多くの諸外国でも“sushi”で通じる料理となっている。

(詳細は、各々「江戸前寿司」「なれずし」を参照)