Mit Feuereifer dabei – Kinderkochkurs Grillen (von Peter Schubert)

06_K640_grillen _9_Heute blieb die (Schul-)Küche kalt, doch dafür wurden Kohlen zum Glühen gebracht und gegrillt statt gekocht! Unser Mitglied und Inhaber des wunderbaren k4-Kulturgartens, Christoph Zielke, stellte exklusiv für unseren Kinderkochkurs seinen herrlichen Innenstadtbiergarten, viel Platz und einen Profigrill zur Verfügung. Und als wir sahen, was er alles für Köstlichkeiten eingekauft hatte, öffneten sich Augen und Münder: Bauchfleisch aber auch Filetstücke (natürlich in Top-Qualität von der Angusmanufaktur Franken), köstliche Bratwürste, Pilze, Pimentos und als optischer wie auch geschmacklicher „Knaller“ ein Langustenschwanz (zugegebenermaßen nicht aus heimischen Gewässern ;-) …doch vom lokalen Fachhändler „Fisch & Meer“). Zusammen mit allerlei feinen Beilagen (zum Teil von den Kindern selbst vorbereitet und mitgebracht) wurde daraus ein wunderbarer, „geschmackvoller“ Grillnachmittag mitten in der Stadt und doch im Grünen – was für ein genialer Platz.

Die Mädels hatten gleich beim Anschüren augenzwinkernd angemerkt, dass grillen ja Männersache sei… (dieses Gerücht hält sich offensichtlich hartnäckig sogar bei unseren Slow Food Kinderköchinnen), doch unsere beiden Grillmeister juckte das wenig, denn sie standen im wahrsten Sinn des Wortes mit Feuereifer am Rost, im Rauch und machten ihre Sache prima – wobei unser Gastgeber Christoph dann doch die Hauptverantwortung übernahm. Jedenfalls kamen perfekte Köstlichkeiten vom Rost und es ist dann immer wieder erstaunlich, wie viel davon Platz im Bauch findet.

Diesmal konnten die Kinder auch ihre Eltern mitbringen, welche dann gegen eine Spende ebenfalls „begrillt“ wurden. Allen hat es sichtlich Spaß gemacht und geschmeckt, keiner wollte eigentlich nach Hause und die Kinder konnten sich auch noch etwas im Gelände austoben. Helga Balletta war froh, mal für einen Kochkurs die Verantwortung abgeben zu können und mir verbleibt jetzt nur noch ein ganz ganz großes Dankeschön an Christoph zu sagen: Für seine tolle und spendable Bewirtung und dass er uns all dies ermöglichte! Ich fürchte fast, wir kommen irgendwann wieder….

Aber unabhängig davon ist der k4-Kulturgarten auch sonst eine gute Empfehlung!

Unsere Bildergalerie (natürlich wie immer mit Einverständnis der Eltern) gibt einen kleinen Einblick.

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Fotos: Helga Balletta und peter schubert

Liebe geht durch den Magen!

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© Gertrud Ziegelmeir, Briefpapier & mehr (mit freundlicher Genehmigung)

Und wenn´s mit der Liebe mal nicht so klappt, hat man meist auch keinen Hunger – oder aber man (fr)isst aus Kummer. Die Liebe hat also viel mit dem Bereich zwei Hand unterm Herzen zu tun. Grund genug für ein Menü zum Thema Liebe, sicher mit viel Liebe und Einfallsreichtum von unserer Marga Linhard vom “Forsthaus Schweigelberg” zubereitet und von Peter Schubert und Torsten Härtelt literarisch begleitet. Und wer weiß, vielleicht haben wir danach Schmetterlinge im Bauch?

Und was gibt’s für den Magen?

Na 5-Gänge! Und was genau?
Wer Marga, ihre Küche und das Forsthaus kennt, weiß, das wird à la minute entschieden. Je nach Gästezahl und Marktlage.

Der Preis beinhaltet das Menü. Getränke und Trinkgeld zahlen Sie bitte vor Ort!

Hier geht es zur Anmeldung:


Bitte beachten Sie das Fahrverbot auf dem Schweigelberg!! Die Autos unbedingt vorher abstellen und dann ganz verliebt zum Forsthaus laufen!

VINS NATURELS – NATURWEIN (von: Peter Schubert)

20160731_174501_LLSEine Veranstaltung ganz nach meinem Geschmack (in vielerlei Hinsicht) war unser Abend am 31.07.2016 zum Thema Naturwein: Unkompliziert, lässig, kommunikativ, genussvoll und mit einem gewissen Laissez-faire.

Florian Seyberth öffnete extra für uns am Sonntag seine kleine, sehenswerten „Weinstelle“, untergebracht in einem wunderbaren historischem Gebäude der Nürnberger Altstadt und brachte uns die Welt der Naturweine ein wenig näher.

„Vin naturel“: ein Getränk ganz im Sinne von Slow Food: Handwerklich gemacht, individuell, ohne Zusatzstoffe, biologisch oder biodynamisch, keine Massenware und im Geschmack anders als wir es vielleicht von der üblichen Gleichmacherei gewohnt sind.

In völlig zwanglosem, lockeren Rahmen (also kein Weinseminar mit Frontalunterricht sondern ganz natürlich!) tranken und diskutierten wir uns (je später der Abend desto angeregter) durch ein paar exemplarische Vertreter dieser Art von Wein. Florian eröffnete mit einem kleinen theoretischen Teil zu Wein – und seiner eigenen Biographie – und stand uns uns bei Fragen Rede und Antwort.

Manche der Weine waren überraschend anders (einige wären in Blindverkostungen nicht wirklich als sortentypisch zu erkennen) aber überaus spannend. Wir probierten fränkische Naturweine aber auch solche aus Frankreich und Italien. Florian sparte nicht an „Material“ und so durften wir neun (oder waren es sogar zehn?) unterschiedliche Vertreter dieser Art von Wein probieren. Geniale Silvaner (zumindest in meinen Augen…bzw. Geschmacksnerven), ungewöhnlicher Lambrusco, Malbec der anderen Art und und und. Fruchtige Noten, aber auch „Stinker“ (im positiven Sinne), Aceton und mineralische Noten forderten alle unsere Sinne und boten ein kontrastreiches Spektrum.

Zur Unterfütterung gab’s auch ein wenig Futter in Form von ausgesuchten, wohlfeilen und schmackhaften Kleinigkeiten (Schinken, Käse, Brot, Oliven…). Alles in allem ein Weinabend der etwas anderen Art, individuell und abseits des Massengeschmacks. Was mir besonders gefiel, war die unglaublich lockere, angenehme Atmosphäre, die südländische Leichtigkeit und Heiterkeit und überaus entspannte Teilnehmer/innen.

Ein herzlichen Dankeschön an Florian, für diesen wunderbaren Abend!

 

Beerenstark – Besuch bei „die beerenbauern“

20160625_6677_a6000_Beeren_Lange hat es gedauert bis zu diesem Beitrag, aber sei s drum – die Erinnerung ist so frisch wie der Fruchtaufstrich der jeden Morgen bei uns auf das Brot oder in den Joghurt kommt.

Am 25. Juli war es soweit. Das Wetter sah etwas kippelig aus – aber es blieb trocken und wir konnten „die beerenbauern“ von allen Seiten kennenlernen. Im – man möge es mir verzeihen – Nirwana – idyllisch gelegen im kleinen Ort Niedermirsberg in der Fränkischen Schweiz erwartete die 30 Schnecken das Team der Beerenbauern.

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Vor 20 Jahren begannen Birgit und Tom, mit 0,2 Hektar Erdbeeranbau in die Landwirtschaft einzusteigen. Ihr Ziel war und ist es, Früchte von höchster Qualität zu erzeugen. Deshalb arbeiten sie von Anfang an nach biologisch-dynamischen Demeter-Richtlinien. Mittlerweile sind aus der kleinen Anfangsfläche 14 Hektar geworden. Ob Erdbeeren, Sauerkirschen, Johannisbeeren und vieles mehr – frisch geerntet und handverlesen werden die aromatischen Beeren hier direkt schockgefrostet zwischengelagert und dann immer wieder frisch zu Fruchtaufstrichen verarbeitet.

Und was bei den Beerenbauern nicht angebaut wird, das kauft man bei befreundeten Demeter-Landwirten ein. Auf Grund des Wachstums sind inzwischen mehr als 80 % der Früchte zugekauft. Die „exotischen“ Früchte wie Bitterorange und Mandarine kommen vom ältesten und einzigen Demeter Landwirtschaftsbetrieb auf Sizilien.

Diese Vielseitigkeit – vom Anbau über die Verarbeitung bis hin zur Zusammenarbeit mit anderen Landwirten – dies ist für die Beerenbauern das besonders Reizvolle an ihrer Arbeit.

Am Anfang wurde noch im Garten des eigenen Hauses der Fruchtaufstrich gekocht.  Angefangen hat damit eigentlich die Birgit – gelernte Krankenschwester, dann Agrar-Ingeneurin und als Höhepunkt der Karriere Beerenbäuerin. Ihr Mann Tom verliess dann 2006 seine sichere Festanstellung als leitender Maschinenbauingeneur und damit natürlicher Ansprechpartner für alle technischen Fragen und den Maschinenpark. Und weil die Arbeit immer mehr wurde stiess Christian 2008 zu den Beerenbauern – er ist studierter Winzer und seit 2010 auch mit in der Geschäftsführung.

Zusätzlich beschäftigen sie 5 festangestellte Mitarbeiter und zur Erntezeit von Ende Mai bis Oktober helfen zusätzlich bis zu zehn Erntehelferinnen.

Sie vermarkten einen Teil ihrer Früchte frisch an Direktkunden ab Hof, der andere Teil fließt in die angegliederte Verarbeitung und wird zu Fruchtaufstrichen und Fruchtzubereitungen für Joghurt veredelt.

Nach diesem geschichtlichen Abriss, folgte als erstes eine Verkostung der frischen Früchte – hier Erbeeren unterschiedlicher Sorten.

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Und danach kamen die Fruchtaufstriche dran.

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Weiter ging es zum „Maschinenpark“

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Auch wenn das hier für einen handwerklichen Betrieb schon ordentlich aussieht, so machte Tom doch deutlich, dass die Jahresproduktion an Fruchtaufstrichen der beerenbauern z.B. Allos in einem Monat erreicht und ein Industriebetrieb wie Schwartau in einer Woche.

Es war eine inspirierende, ja sinnliche Erfahrung und machte noch einmal deutlich warum Qualität & Freude  im Geschmack auf dem Feld entsteht durch biologischen Anbau, schonende Ernte mit der Hand, tagesfrische Verarbeitung in kleinen Chargen.

Anschliessend wurde ordentlich eingekauft und bei der anschliessenden Tafelrunde gab es noch reichlich Gesprächsstoff.

Danke an Birgit, Tom und Christian für Eure Zeit und ganz großes Danke an unser Mitglied Bernd Steigerwald für die schönen Fotos.

 

 

 

 

 

 

Kinderkochkurs Mittelmeerküche (von Helga Balletta)

 

Den Temperaturen angemessen besuchten unsere Kinderkochkurskinder diesmal einige Länder, die am Mittelmeer liegen und stimmten sich mit schönen Rezepten auf die Ferien ein. Kulinarisch betrachtet war das jedenfalls schon mal ein toller Urlaub von der Alltagsküche.

Es gab Börek, gebackenen Ziegenkäse mit Petersiliensalat und Kichererbsen in Tomatensoße als Vorspeisen, danach Lamm-Tagine mit Couscous und als Nachtisch Joghurtkuchen mit Zitronensorbet.

 

Fotos: Helga Balletta

VINS NATURELS – NATURWEIN (von Peter Schubert)

Weinstelle

Nach unserer Veranstaltung zum Thema Craft Bier wollen wir uns nun mit Wein der etwas anderen Art beschäftigen: Vin naturel

Auch hier handelt es sich um ein Getränk ganz im Sinne von Slow Food: Handwerklich gemacht, individuell, ohne Zusatzstoffe, biologisch oder biodynamisch, keine Massenware und im Geschmack anders als wir es vielleicht von der üblichen Gleichmacherei gewohnt sind.

Florian Seyberth ist dafür unser Experte auf diesem Gebiet und in seiner kleinen, sehenswerten „Weinstelle“, untergebracht in einem wunderbaren historischen Gebäude der Nürnberger Altstadt, wird er uns die Welt der Naturweine ein wenig näher bringen.

Im völlig zwanglosen, lockeren Rahmen (also kein Weinseminar mit Frontalunterricht, sondern ganz „natürlich“ !) trinken und diskutieren wir uns durch ein paar exemplarische Vertreter dieser Art von Wein. Florian wird uns bei Fragen Rede und Antwort stehen (aber selbstverständlich auch ein paar grundlegende Dinge zur Thematik sagen). Ich kann schon jetzt versprechen: Manche der Weine sind überraschend anders und in jeder Hinsicht spannend.

Zur „Unterfütterung“ gibt’s auch ein wenig Futter in Form von ausgesuchten, wohlfeilen und schmackhaften Kleinigkeiten (Schinken, Käse und wer weiß was sonst noch…). Freuen wir uns auf ein Weinseminar der etwas anderen Art – individuell und abseits des Massengeschmacks.

Hier geht es zur Anmeldung.

Wir gehen mit Herrn Knigge ins Restaurant (von Helga Balletta & Peter Schubert)

Normalerweise wird im Kinderkochkurs ja gekocht, doch diesmal war es umgekehrt: Wir wurden bekocht! Gemeinsam besuchten wir das wunderbare Restaurant „Le Virage“ in Johannis und beschäftigten uns (im Rahmen eines Menüs) mit Tischsitten, also den Umgangsformen bei Tisch, beim Einnehmen von Speisen und Getränken in Gesellschaft.

Zu Beginn gab es ein klein wenig Theorie, denn Helga erzählte kurz, wer dieser Herr Knigge eigentlich war und eines seiner bekanntesten Bücher heute als „der Knigge“ gilt. Doch dass daraus Verhaltensregeln für Tischsitten entstehen, war von ihm damals gar nicht so geplant, denn ihm ging es hauptsächlich um den guten Umgang der Menschen untereinander und nicht um „Etikette“.

Selbstverständlich wollten wir zum Essen alle an schön gedeckten Tischen sitzen, doch oh Schreck, da standen nur blanke Holztische – natürlich nicht ohne Hintergedanken: Gemeinsam mit Esther, unserer kompetenten Fachfrau vom Service, lernten alle, wie ein Tisch eingedeckt wird. Wir sprachen über die verschiedenen Gläser und Bestecke und jeder musste mit Hand anlegen, um seinen Platz ansprechend zu gestalten.

Zur Belohnung gab es danach einen von Esther kreierten, farbenfrohen Aperitiv zum „Stehempfang“, wir stellten uns formvollendet untereinander vor und danach studierten alle die witzig gestaltete Speisekarte, die Chefkoch und Restaurantbesitzer Rudi Feeß extra entworfen hatte. Die Reaktion der Kinder darauf war schon mal sehr positiv und selbst die Tatsache, dass offensichtlich Fisch zu filetieren sein wird, schreckte keinen ab.

Bei feinem „Gänsewein“ Weiß und Rot (beide Jahrgang 2016) entwickelten sich angeregte Tischgespräche, „gepflegte Konversation“, gute Umgangsformen  und viele witzige Szenen („ach könnte ich bitte noch ein Glas vom Roten haben, der ist ja deliziös und passt hervorragend zum Essen ;-) ). Natürlich wurde spielerisch während des Menüs erlernt, wie denn der richtige Umgang mit der Serviette, den verschiedenen Gläsern und dem Besteck zu erfolgen hat. Helga und ich bauten immer wieder Szenen während des Essens ein, wie man sich denn absolut nicht zu verhalten hat; was für die eine oder andere Belustigung sorgte.

Unsere „Kleinen“ lernten sehr schnell und manch Erwachsener hätte sich von ihnen etwas abgucken können (denn auch bei einigen „Großen“ wäre ein Knigge-Kurs gelegentlich sinnvoll). Es war eine Freude mit anzusehen, wie toll unsere TeilnehmerInnen sich verhielten und was für eine heitere, angenehme Stimmung auch noch nach fast vier Stunden herrschte – vom Essen waren alle begeistert. Keiner bekleckerte sich, die Gläser waren ohne Fettränder und Fingerabdrücke, die Fische sorgfältig filetiert und selbst die Garnelen wurden – ohne größere Verletzungen und Unfälle – mit Besteck aus den Schalen gelöst und vieles mehr.

Natürlich gab es zum Abschluss zur Belohnung noch einen Digestif (selbstverständlich ebenfalls alkoholfrei auf Holunderbasis).

Zum Schluss durften die 13 Kinder dem aus der Küche herausgerufenen Rudi (mit seinem Auszubildenden Kevin) und Esther nochmals ganz herzlich Danke sagen aber auch Fragen stellen. Auf die eher witzig gemeinte Frage, wie man denn eigentlich Kartoffelchips essen könnte, ohne dass es so kracht und bröselt, wusste Rudi – schlagfertig wie er ist – natürlich sofort eine Antwort: „Werfe die Chips in eine Küchenmaschine, mahle sie ganz fein, etwas Sahne dazu und ab ins Gefrierfach. Dann hast du Chips-Eis, das bröselt und kracht nicht….“

Das ist das Schöne bei den Kinderkochkursen: Alle lernen da fürs wahre Leben !

Ein ganz herzliches Dankeschön an meinen Freund Rudi, der sein schönes Restaurant extra schon Mittags für uns öffnete, um diesen Kurs überhaupt zu ermöglichen. Danke auch an Kevin, der ihn in der Küche unterstützte und Danke an Esther, welche uns so wunderbar betreute und von der die Kinder einiges lernen konnten. Es hat allen wirklich gut gefallen und sicher hat keine/r der Teilnehmer/innen in Zukunft Scheu vor einem Restaurantbesuch mit mehrgängigem Menü.

Die nachfolgenden Bilder (selbstverständlich mit Genehmigung der Eltern) vermitteln einen schönen Eindruck dieses ganz besonderen Kinderkochkurses.

 

Text: peter schubert

Fotos: Helga Balletta und peter schubert

Im Hohenloher Land

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Foto: Michael Olma

Am 30. April hatte unser Förderer und Unterstützer Martin Seefried von der Naturmetzgerei Seefried Kunden, Freund und seine Slow Foodianer zu einer Reise ins Hohenloher Land ein geladen. Wir besuchten die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall.

Mit dabei auch Michael Olma, Leiter des Conviviums Ingolstadt und begnadeter Texter & Fotograf. Deswegen – lest seinen Beitrag in seinem Blog zu diesem Tag und erfreut Euch am Text und an den großartigen Fotos. Hier gehts lang  – Danke Michael

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Besuch des Gewürzmuseums in Kulmbach und Gewürzkochkurs (von: Helga Baletta)

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Die Küche wurde diesmal mit dem Zug getauscht und ein Ausflug in das sehenswerte Gewürzmuseum in Kulmbach stand auf dem Programm:

Nach einer aufregenden Zugfahrt mit Notarzteinsatz und Sanitätern im Abteil (glücklicherweise nicht wegen uns!) kamen wir im ungemütlich kalten Kulmbach an und wurden im Museum in eine fremde Welt entführt. Zuerst ging es durch einen Basar mit Säcken voller Gewürze zum Fühlen und Schnuppern. Kamelkarawanen zogen entlang der Seidenstraße durch Sandstürme bis ans Mittelmeer. Bei der Überfahrt nach Venedig heulte uns der Wind um die Ohren und danach konnten wir nachvollziehen, dass die Überquerung der Alpen mit vollbepackten Mulis auf steilen Gebirgspfaden kein Kinderspiel war.

Und dann standen wir auf dem mittelalterlichen Nürnberger Hauptmarkt, erfuhren, wie Gewürzfälscher früher bestraft wurden, welche Gewürze der Nürnberger Bratwurst ihren typischen Geschmack geben und welche dafür sorgen, dass uns Lebkuchen so gut schmecken.

Im Botanikum gab es dann die meisten Gewürze und Gewürzkräuter als Pflanzen oder auf Schaubildern mit genauen Beschreibungen zu sehen. Und im ganzen Museum verteilt konnte man immer wieder die unterschiedlichsten Aromen erschnuppern und vergleichen.

Zum Glück haben die Museumsmacher für die erschöpften Besucher am Ende der Ausstellung eine großzügige Sitzlandschaft aufgebaut, die sofort in Beschlag genommen wurde, denn alle waren schon ziemlich platt.

Nach einem Zwischenstopp auf dem Spielplatz (da kam ein besonders übereifriger Osterhase schon mal vorbei), drei verlorenen – und wiedergefundenen – Handys und einem im Kulmbacher Bahnhof stehen gelassenen Rucksack kamen wir ohne weitere Zwischenfälle wieder in Nürnberg an. Also alles in allem: ein gelungener Ausflug!

Und die Eindrücke aus dem Gewürzmuseum wurden dann im nächsten Kochkurs gleich verarbeitet und in die Praxis umgesetzt, denn: Gut gewürzt ist halb gekocht!

Es gab bunten Gemüsetopf, 3 x unterschiedlich gewürzt, (italienisch, indisch, deutsch) 3 x Gurkensalat und 3 x Obstsalat, ebenfalls in verschiedenen Variationen. Zum Schluss haben wir noch eine Gewürzmischung geröstet und gemahlen, die die Kinder mitnehmen konnten.

 

Texte und Fotos: Helga Balletta, Fotos mit Zustimmung der Eltern

Hilferuf aus Amrum – de Struunluker braucht eine Servicekraft

struunluker

 

Liebe Freunde,.

auf Amrum gibt es das auch im Slow Food Genussführer verzeichnete Lokal „de Struunluker“.  Ich habe hier im Blog schon mal enthusiastisch berichtet.

Nun ist für die Sommersaison dem Volker eine Servicekraft abhanden gekommen. Und er sucht dringend jemand für den Sommer. Da wir auf Amrum schon des öfteren auch Bayern und Franken angetroffen habe, da hofft der Volker Vietmeier das jemand aus der Slow Food Gemeinde jemand kennt, der einen kennt, der vielleicht jemand weiss….

Also Augen und Ohren offen halt und wer etwas weiss – bitte melden. Bei mir, Claus Fesel, oder direkt beim Volker Vietmeier – Mobil.: 01711732428 .

Merci.