28.10.2017 – Haselnüsse aus Franken

frankengenuss

Vor zwei Jahren haben wir uns bei Willi Bub den Anbau von Spargel genauer angesehen und im letzten Jahr „die beerenbauern“ besucht.

Die Exkursion an diesem Tag verdanken wir unserem Nachbarconvivium Mainfranken. Denn von dort kam der Hinweis, dass wir direkt in unserem Conviviengebiet diese Perle des Hasel(ge)nuss haben.

Die Franken-GeNuss wird von Martin Stiegler geleitet und hat ihren Sitz im fränkischen Gonnersdorf bei Cadolzburg. Ihr Ziel ist es, geschmacksintensive, hochwertige und nachhaltig angebaute Haselnüsse herzustellen und sie all jenen anzubieten, die Wert auf Regionalität, Qualität und authentischen Haselnussgeschmack legen. „Wir verfügen über eine Anbaufläche von 4 ha, die wir selbst bewirtschaften und kontinuierlich erweitern. Darüber hinaus arbeiten wir eng mit befreundeten Haselnussanbauern aus der Region zusammen, die unsere Philosophie teilen“. Mehr zur Franken Genuss und deren Philosophie finden Sie vorab hier.

Die Führung dauert ca. 2 Stunden und umfasst folgendes Programm:

  • Geschichte und Philosophie des Unternehmens
  • Besichtigung der Versuchsanlage mit 50 verschiedenen Haselnuss-Sorten
  • Einblick in die Verarbeitungskette (Reinigen/Knacken/Schalentrennung)
  • Besichtigung des Hofladens und der Rösterei
  • Kleine Verkostung von Haselnuss-Spezialitäten (Haselnuss-Ecken, Cookies etc.)
Unkostenbeitrag je Erwachsenem 15,– Euro – inklusive kleinem Geschenkl. Kinder unter 15 Jahren sind frei!
Bitte bei der Anmeldung hinter der Personenzahl vermerken, wieviel Erwachsene (E) und wieviel Kinder (K) kommen (z.B. 2 E und 3 K)
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30. September – Ganz schön saftig – Kupfers Natursäfte

Betriebsführung bei „Kupfers Natursäfte

Kupfers Natursäfte ist ein 1938 gegründetes, regional tätiges Familienunternehmen in dritter Generation. Diese kleine aber feine Saftfabrik verarbeitet fränkische Früchte und Streuobst u.a. zu Apfel Direktsaft und Birnen Direktsaft im Einklang mit der Natur – und fungiert auch als Lohnmosterei mit Direktverkauf an jedermann. Es gibt ein reichhaltiges Sortiment an edlen Säften und Beerenweinen in hervorragender Qualität.

Angelika Dippacher führt uns in ca. 90 Minuten durch den Betrieb und zeigt uns, wie das natürliche, biologisch lupenreine, fränkische Obst verarbeitet wird. Anschließend erfolgt eine Saftverkostung, um die Produkte auch zu erschmecken.

Danke an unsere Mitglieder Birgit und Uwe Lietzmann für die Idee und Organisation.

Hier geht es zur Anmeldung

Der Teilnehmerbeitrag wird – auf Wunsch von Familie Dippacher – der Kinderherz Klinik in Erlangen zugutekommen!

Ausgekocht – Nachbetrachtung (von: Helga Balletta)

„Ausgekocht“, das bedeutet nicht, dass unsere Kinder vom KIKOKU keine Lust mehr zum Kochen haben, sondern so heißt die Ausstellung im Frauenmuseum in Burgfarrnbach, die wir im letzten Kurs vor den Sommerferien besucht haben.

Zuerst erzählte uns Frau Cyprian, eine der Kuratorinnen der Ausstellung, einiges über den Marstall des Burgfarrnbacher Schlosses, in dem das Museum „Frauen in der einen Welt“ untergebracht ist.

Sie diskutierte mit den Kindern über die verschiedenen Auslegungsmöglichkeiten des Titels und führte uns danach durch die Welt des Kochens und Essens. Mit viel Einfühlungsvermögen und Geduld beantwortete sie die zahlreichen und interessierten Fragen unserer (ich muss es einfach wieder mal sagen: unglaublich tollen!!) Kinder.

Und wir haben viel gelernt:

  • Über alte und neue Küchengeräte.
  • Dass es in der DDR einen Staubsauger gab, den man auch als Mixer benutzen konnte (war allerdings ein Flop!)
  • Über den Überfluss in unserem Land, in dem es möglich ist, in einem Supermarkt fast 500 Dosen einer Tomatenmarke für eine Installation zu kaufen.
  • Wieviel Zuckerwürfel in einem Glas des Lieblingsschokoladenaufstrichs stecken.
  • Warum in vielen asiatischen Ländern auf der Straße gekocht und gegessen wird.
  • Dass in vielen Haushalten der Kühlschrank wichtiger geworden ist als der Herd.
  • Wie viele Tiere ein/e Deutsche/r im Durchschnitt in seinem Leben isst (ich konnte mir nur die erste – 4 Rinder – und letzte Zahl – 945 Hühner – merken, die Kinder wussten auch noch alle die Anzahl der Schweine, Puten, Schafe, etc. Dieses Bild hatte sie am meisten beeindruckt.)
  • Wir haben erfahren, warum eine Frau als Hobby Kühe melkt und konnten auf Fotos sehen, wie Diana Burkel ihre Köstlichkeiten herstellt.

Aus den geplanten sechzig Minuten waren neunzig geworden und beim ständigen Anblick von Lebensmitteln hatten die meisten schon Hunger bekommen, die Kleinen, die trotzdem tapfer durchgehalten haben, wurden langsam müde. Deshalb gab es danach auf der Wiese vor dem Museum noch ein stärkendes Picknick mit anschließendem Kirschkernweitspucken..

Noch einmal ein herzliches Dankeschön an Gudrun Cyprian für die interessante Führung und an Tijana Jakovlevic-Sevic für die Bilder (ich hatte mal wieder meinen Fotoapparat vergessen).

Die Ausstellung, die ich auch Erwachsenen nur empfehlen kann, bleibt noch bis Oktober in Burgfarrnbach, dann geht sie nach Meran.

Und wir haben spontan beschlossen, dass wir danach mit den Tomaten, deren MHD schon bald abläuft, eine Teller statt Tonne-Aktion veranstalten wollen!

OMG – O my god… (von: Torsten Härtelt)

…würde die aktuelle junge Generation ihren Bericht zur letzten Wallfahrt auf den Schweigelberg wohl seufzend einleiten.
A bissl zu Recht, liegt dieser doch auf ungefähr 500 Höhenmetern und wird von echten Marga- (die Hüterin des Herdfeuers auf eben jener Erhebung, aber dazu später mehr) Jüngern per Pedes erklommen – aus doch nur 330 Metern über NN. Für Fußkranke gibt´s eine Alternative, wer´s zugeben will wende sich an den Verfasser oder eben jene Marga.
Das Wetter war (fast schon zu) genial, die Frisur saß und für alles andere gibt´s… Nö, Barzahlung bitte, denn Strom gibt´s hier noch immer nur per Generator.
“Gekocht” wurde dieses Mal wieder im Holzbackofen! Unser geliebter rotbrauner Wirbelwind (man beachte den gleichfarbigen Wachtelhund Tosca) hatte für uns das gute, alte Stück mit Unmengen Holz befüllt, abgebrannt, ausgekehrt und sodann mit den Überraschungen des Abends (nein, sie verrät vorher nie en detail, was zu erwarten ist) nach viel Vorbereitungszeit in ihrer Küche bestückt.
Zurück zur jungen Generation, die sich ihr “Essen” ja auch am Tresen abholt – Self Service vor dem riesigen, wunderbaren Kochgerät war angesagt und wir kamen dem nur zu gerne nach.
Nach dem “Festakt” 25 Jahre Slow Food Deutschland bzw. 20 Jahre Slow Food Nürnberg mit einem launigen Vortrag unserer Möbelmacherin Ute Danzer ging´s auch schon ganz deliziös los.
Das Elsaß war das Ziel unserer kulinarischen Reise und so erklommen Flammkuchen, Baeckeoffe und Gugelhupf die über alle Maßen gespannten Speiseöffnungen. Als kleine Erfrischung begeisterte eine kalte Tomatensuppe die ob des heißen Wetters erhitzten Gemüter. Als fränkisches “Must-to-have” gab´s auch einige Kilo Schweineschulter – knusprig, zart und saftig wie man sich den Mann für´s Leben vorstellt. Im Baeckeoffe hatten es sich Hähne (nicht Hühner) demetrischer Herkunft gemütlich gemacht vom Geflügelhof Peter Schubert (nicht dem jüngst im Amte bestätigten zweiten Vorstand von Slow Food Nürnberg). Ein Hefeteig erfüllt die muffigste Hütte mit heimeligem Duft und bei der Arbeit mit ihm muß man sich an eine zarte Mädchenbrust erinnern. Küchenphilosophie á la Marga. Die eingangs erwähnte Digital-native-Generation wird staunen, wenn sie statt Mc & Co. ein mit soviel handwerklicher Liebe hergestelltes Backwerk zur Verkostung gereicht bekommt!
Die finale Gretchenfrage hieß dann gottlob nur noch Vanille- oder Weinschaumsoße zum Elsässer Gugelhupf – zwei Liter Frankenwein  wiesen in die richtige Richtung und das Rezept befindet sich jetzt in etlichen Haushalten.
Wir kommen wieder – zum vierten Menü mit literarischer Begleitung im nächsten Jahr, (der Eine oder Andere aber ganz sicher schon eher). Sie können ja im Blog nachsehen, was Sie 2012, 2014
und 2016 schon alles verpaßt haben…
Ganz lieben Dank an Marga (hier ihre Feierworte) und ihre Helfer für diesen herrlichen Abend!
 
Fotos: Peter Schubert

Slow Food Nürnberg Vorstand wiedergewählt

v.l.nr.: Torsten Härtelt – 2. Strellvertreter, Peter Schubert – 1. Stellvertreter und Kasse, Claus Fesel – Convivienleiter

Im Rahmen einer kleinen launigen Tafelrunde im Gasthaus Rottner fand die Mitgliederversammlung 2017 mit Neuwahlen statt. Es gab einen Rückblick auf 23 Veranstaltungen mit mehr als 440 Teilnehmern in den letzten zwei Jahren. Ein besonderer Dank ging an Helga Balletta für mehr als 30 Kinderkochkurse in den letzten zwei Jahren.

Alle Bilder sind von Bernd Steigerwald – www.ichkochegern.de – und sind hier zu finden:

 

 

Bio erleben und BioSchlemmerwochen

Slow Food Nürnberg unterstützt dieses Jahr ideell und mit vielen Mitgliedern und Unterstützern die Bio erleben ebenso wie die BIOSchlemmerwochen. Diana Burkel vom „Würzhaus“ und Valentin Rottner vom „Romantikhotel Rottner“ sind bei den Kochshows auf der Bio erleben dabei.

Mehr Informationen gibt es auf der Website der Stadt hier oder im Guide, den ihr hier als PDF runterladen könnt.

 

 

 

Ein Nachmittag im Bienenzentrum (von: Uschi Assfalg)

Ein wenig Zuckerwasser als Starthilfe und los geht’s. Im Bienenzentrum Lauf am Kunigundenberg gewährt ein in einem Baumstamm  eingelassenem „Schaufenster“ Einblick in das Leben eines Bienenvolkes und dessen Honigproduktion. Ausgang, oder besser gesagt, Ausflug haben die fleißigen Insekten an diesem Tag nicht. „Zu stürmisch“, erläutert Imkerin Hedwig Wörrlein der 15-köpfigen Slow Food Schnecken-Gruppe. „Starker Wind macht die Bienen sehr nervös.“ Sicherheitshalber kreist der Sprühflakon mit Essig trotzdem. Dessen Geruch empfinden die Bienen als dermaßen unangenehm, dass sie schleunigst Reißaus nehmen. Wenn der von Alkohol oder Banane auf ihre Riechzellen trifft, dann ist das der Aufruf zur Attacke. Dunkel gekleidete Menschen setzen die Bienen mit Bären gleich – für sie eine Riesenbedrohung und da ist Angriff die beste Verteidigung. Wer mit Bienen gut Freund sein will, kleidet sich demnach hell.

Wenn eine neue Königin von ihrem Hochzeitsflug in den Stock zurückkehrt  und mit dem Eierlegen beginnt, dann ist das für die alte das Signal, sich eine andere Bleibe zu suchen. Hat sie eine geeignete gefunden, folgen ihr Bienen aus dem Stock und bilden einen Schwarm. So eine dunkle Wolke summender, stachelbewehrter Insekten ist weniger gefährlich als sie aussieht. „Die Bienen sind mit Proviant für drei Tage beladen und mit sich selbst beschäftigt; die haben keine Kraft zu stechen“, beruhigt Wörrlein.

Der Kunigundenberg ist ein Dorado für Bienen: naturnahe Wiesen mit einer Vielfalt an Blüten, deren Staubgefäße für Insekten gut zugänglich sind, etwas Wald und ein Tümpel mit trübem Wasser.  Warum Bienen trübes Wasser bevorzugen, sei noch nicht erforscht, sagt die Expertin. Die Honigbiene ist unser kleinstes Haustier – und eins der wichtigsten: Sie bestäubt achtzig Prozent unserer Nutzpflanzen und viele Wildpflanzen. Obstbauern hätten ohne Bienen kaum etwas zu ernten – und wir kein Honigbrot. Deshalb sei es wichtig, ihnen geeigneten Lebensraum zu schaffen, betont Wörrlein. Das geht auch mitten in der Stadt,  wie sie den Schnecken am Beispiel ihres eigenen Hausgartens in Rückersdorf demonstriert:  Anstatt  englischen Rasen ein Stück bunte Wiese  anlegen und stehen lassen und möglichst für Bienen attraktive Pflanzen wählen. Um Konflikten vorzubeugen, empfehle es sich laut Expertin, die Nachbarn frühzeitig mit einzubinden  – und womöglich so zu begeistern, dass auch sie mitmachen.

Wörrlein beherbergt auf ihrem weitläufigen Grundstück derzeit sechs Bienenvölker. In einer kleinen Hütte findet sich alles was es braucht, um Honig zu schleudern. Ein echtes Erlebnis für die kleinen Nachwuchsschnecken  Vera und Samuel. Zunächst spannen sie die mit Honig beladenen Rahmen auf und entfernen mit einer speziellen Gabel das Wachs und stellen die Rähmchen in die Schleuder. Dann wird von Hand gekurbelt und der Honig läuft über Sieb und Filter in den Behälter. Dort muss er mehrere Tage stehen bleiben, bis sich die darin enthaltenen Schwebstoffe abgesetzt haben. Dementsprechend ist der Honig, den die Schnecken mit nachhause tragen nicht von ihnen selbst hergestellt, sondern stammt aus einer früheren Produktion. Doch das tut dem Vergnügen keinen Abbruch.

Sie gilt als der Bösewicht schlechthin, wenn es um das Bienensterben geht: die Varroa-Milbe, erfahren die Schnecken bei ihrer Exkursion. Mit importierten Bienen vermutlich nach Europa gelangt, hält sie Imker in Alarmbereitschaft. In der Bio-Imkerei sind bei der Bekämpfung der Varroamilbe nur organische Säuren (Ameisensäure, Milchsäure, Oxalsäure) und einige ätherische Substanzen zugelassen.

„Wenn die Pollenhöschen ihrer Bienen prall gefüllt sind, dann ist alles in Ordnung“, weiß Wörrlein.  Ihre Waben bauen sich die Bienen selbst. Aber ohne fachgerechte Betreuung kommen sie nicht über den Winter, führt die Fachfrau aus. Sie bilden mehrjährige Völker, deren Bienen gemeinsam im Bienenstock überwintern. In ihrem Stock bilden sie eine Wintertraube, in der sie sich gegenseitig vor der Kälte schützen. Dabei sitzt die wichtigste aller Bienen, die Königin, in der Mitte der Traube. Dank des fleißigen Einsatzes ihrer Arbeiterinnen herrscht dort stets eine Temperatur von mindestens 25 Grad. Die meisten mitteleuropäischen Wildbienenarten leben einzeln und bilden keine oder höchstens einjährige Völker aus. Die Weibchen legen meist im Sommer in jede Brutzelle des Nestes ein Ei ab, statten sie mit Proviant aus, verschließen sie und überlassen die Brut sich selbst.

Der Nachmittag mit Imkerin Hedwig Wörrlein hat die Schnecken nicht nur hautnah mit der Wunderwelt der Bienen bekannt gemacht, sondern ganz nebenbei auch mit der gesundheitsfördernden Wirkung der Api-Therapie, der Bienenerzeugnisse.

 

 

Das Backofenfest zum 20jährigen Jubiläum von Slow Food Nürnberg -22. Juli 16h

 

Slow Food Deutschland hat am 16. Juni 2017 sein 25jähriges Bestehen gefeiert.

Wir stehen da in nichts nach und begehen dieses Jahr unser 20jähriges Jubiläum. Das genaue Datum der Conviviengründung ist in den Annalen der Geschichte verschütt gegangen, aber das ist ja eigentlich auch egal.

20 Jahre Slow Food Nürnberg feiern wir bei und mit einem der Urgesteine der Bewegung im Convivium – Marga Linhard und ihrem Forsthaus Schweigelberg.

Für uns schürt sie noch einmal den großen alten Holzbackofen im Garten an. Ein seltenes Ereignis, weil der Betrieb des Backofens sehr aufwändig ist. Aber für ihr Convivium macht Marga das.

 Unser kulinarisches Ziel ist das Elsaß mit Flammekuchen, Baeckeoffa und Guglhupf – es wird sicher wieder ein spannendes Eß-Erlebnis!

Bitte haben Sie Verständnis, daß der große Holzbackofen nur in Betrieb gehen kann bei mindestens 25 angemeldeten Personen und nicht bei sehr schlechtem Wetter.

Zur Anmeldung geht es hier:

 

 

 

EINLADUNG ZUR MITGLIEDERVERSAMMLUNG AM 13.7.2017

Liebe Mitglieder von Slow Food Nürnberg,
hiermit laden wir Sie herzlich ein zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung. Über zahlreiches Erscheinen würden wir uns freuen. Anträge und Ergänzungen zur Tagesordnung senden Sie uns bitte bis spätestens 01.07.2017 zu.

Gleichfalls bitten wir um Wahlvorschläge für die Convivienleitung. Dabei darf Mann oder Frau sich auch selbst vorschlagen. Es wäre schön, wenn sich Kandidaten fänden !

Die Mitgliederversammlung findet im Gasthaus Rottner, Winterstraße 15-17 in 90431 Nürnberg statt. Beginn ist 19:00 Uhr.
Für das leibliche Wohl sorgen Stefan Rottner und Team mit einer kleinen, Slow Food gerechten Karte.
Tagesordnung
01. Begrüßung
02. Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung,
der Beschlussfähigkeit und Feststellung der Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder
Annahme der Tagesordnung
03. Bericht des Convivienleiters
04. Bericht des Stellvertreters und Schatzmeisters (Kassenbericht)
05. Aussprache zu den Berichten
06. Entlastung der Convivienleitung
07. Bestimmung Wahlleiter/in
08. Wahl des/der 1. Vorsitzenden (Convivienleiter/in)
Wahl des Stellvertreter/in – (Schatzmeister)
09. Eventuell Berichte aus den Arbeitskreisen
10. Anträge zur Mitgliederversammlung 2017
(Beratung und Beschlussfassung)
Wir bitten unsere Mitglieder bis 01. Juli 2017 Anträge und Wahlvorschläge einzureichen.
11. Verschiedenes

12. Schlussworte der/des Convivienleiterin/ers

Wir freuen uns auf Ihre / Eure Teilnahme und aktive Mitwirkung

Claus Fesel und Peter Schubert und Torsten Härtelt
Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung bis spätestens 04.07.2017 damit wir entsprechend disponieren können.

Nur Mitglieder können wählen und sind wählbar, nicht jedoch Unterstützer ohne Stimmberechtigung, bitte deshalb ggfs. Mitgliedsausweise mitbringen.

Weinwanderung durch die Ipsheimer Weinberge (von: Peter Schubert)

© Hajo Dietz / NürnbergLuftbild

Es gibt Tage, die sind als „perfekt“ zu bezeichnen; der 20.05.2017 war so ein Tag. Fünfzehn gut gelaunte Teilnehmer trafen sich bei idealem Wetter in Ipsheim und erlebten wunderbare, beschwingte und unbeschwerte Stunden.

Unsere Exkursion führte uns in die mittelfränkischen Weinberge und wir lernten im Rahmen einer Weinwanderung die sehenswerten Ipsheimer Lagen kennen – sehr angenehme Verkostungsstopps (damit es nicht zu trocken wurde….) ließen uns nebenbei Terroir und Landschaft erschmecken.

Für die kompetente, charmante aber auch amüsante Führung sorgte die ausgesprochen sympathische Steffi Weid (Gästeführerin und Weindozentin). Frau Weid wurde sozusagen mit Wein großgezogen, denn sie stammt aus dem renommierten Weingut Hofmann, wo sich mittlerweile ihr Bruder Bernd  für qualitativ hochwertige Weine verantwortlich zeichnet. Selbstverständlich wurden daher einige seiner Weine im Rahmen der Wanderung probiert und die Station „Weinnest“ (ein Winzerhäuschen der Familie Hofmann mit Blick ins Tal und auf die Burg Hoheneck, umrahmt von blühenden Wiesen) war sicher der optische und vinologische Höhepunkt. Während der Tour hörten und sahen wir interessante Fakten rund um das Thema Wein, Weinbau und Lagen.

Zum Abschluss stärkten wir uns bei Traumwetter im Bewirtungshaus inmitten der Ipsheimer Weinberge (welches an diesem Tag von Fikus e.V., einem Ipsheimer Inklusionsprojekt, ausgesprochen nett bewirtschaftet wurde) und konnten den Tag in jeder Hinsicht nachklingen und nachschwingen lassen. Die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr erleichterte es außerdem ungemein, die Weine mit Genuss und ohne schlechtes Gewissen zu trinken.

Ich möchte mich ganz herzlich bei Steffi für die herrliche Ausgestaltung des Tages danken, welcher uns sicher noch lange in guter Erinnerung bleiben wird und an welchem Ipsheim, so wie die Familie Hofmann sicher einige neue Fans hinzugewonnen haben.

Aber mehr als alle Worte sagen vermutlich die Bilder – zu denen es hier geht….

Text und Fotos: peter schubert